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Diese Woche war Bewegung unser Thema im Kurs. Und neben meinem morgendlichen Programm aus Yoga- und Tai-Chi-Übungen, dem Tanzen mit Ulrike, dem Schwimmen in idyllisch gelegenen Seen und dem Radeln durch die Oberrheinebene zählt das Wandern nach wie vor zu meinen liebsten Bewegungsformen. Dabei kann ich dem Motto dieser Seiten am besten folgen, denn draußen in der Natur bin ich mit dem Leben tief verbunden und fühle mich auch selbst am lebendigsten. Auf meinen Wegen durch die vielfältigsten Landschaften gibt es immer eine Menge zu erfahren und zu lernen. Und mit dem Wandern verbinde ich unzählige Dinge, die ich von Herzen liebe.

Gründe genug, Dich heute wieder einmal mit auf eine kleine Tour durch mein Lieblingstal zu nehmen. Klicke einfach auf den Play-Button und los geht’s. :-)

 

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Schritt 19: Bewege Dich regelmäßig!

Tanzen

Hast Du inzwischen ein wenig in Deinen Körper hineingehört? Konntest Du ein bisschen Sauerstoff tanken? Dann hast Du vielleicht sogar festgestellt, dass Dein Körper sich nach etwas mehr Bewegung sehnt, oder Du bist relativ schnell außer Atem gekommen. Wenn das so war, ist es höchste Zeit, dass wir uns ein wenig bewegen.

Das Schöne ist, dass Du Dir aussuchen kannst, was Du tun willst und wann Du es machen möchtest, sodass das Ganze eine Menge Spaß machen und Deine Lebensgeister wecken kann. Ob Du ganz für Dich allein trainierst oder Dich einer Gruppe anschließt, ob Du als Morgenmensch gleich früh Deinen Körper in Schwung bringst oder lieber abends beim Waldlauf entspannst, das liegt ganz an Dir.

 

Leben ist Bewegung

Der Drang nach Bewegung ist uns angeboren und entspricht unserer Natur. Sie hält uns im körperlichen und geistig-seelischen Gleichgewicht. Und es gibt da sehr viele Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel Tai Chi oder Yoga lernen, Du kannst Ski laufen oder Fahrrad fahren, Du kannst wandern oder (Nordic) walken, und Du kannst schwimmen oder tanzen. Ich weiß, dass wir auch mindestens einen Marathon-Läufer hier im Kurs haben. Doch so viel muss es gar nicht sein. Ein halbstündiges tägliches Ausdauertraining pro Tag bewirkt schon sehr viel.

Was Dir letztlich am besten gefällt, kannst nur Du entscheiden. Wichtig bei all diesen Bewegungsarten ist immer, dass Du auch dran bleibst und sie regelmäßig durchführst. Da es im Rahmen dieses Kurses nicht möglich ist, auf all das einzugehen und auch alle Vorteile eines gezielten Ausdauertrainings zu beschreiben, möchte ich Dir heute lieber ein leicht durchzuführendes und sehr wirkungsvolles Entspannungs-, Energie-, Fitness- und Wohlfühlprogramm vorstellen.

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CD-Tipp: Leben ist Atem – Atem ist Leben

CD: Leben ist Atem - Atem ist Leben

Seit alters her ist es üblich, Asthmakranken dadurch Erleichterung zu verschaffen, dass man ihnen einen Kuraufenthalt in klimatisch bevorzugten Gegenden verordnet. Relativ neu ist dagegen, das spezifische Klima von Naturhöhlen oder von stillgelegten Bergwerken mit ihrer staub-, keim- und allergenfreien Luft für die Behandlung von Asthma und Bronchitis zu nutzen.

Im Rahmen meiner Aufnahmen im Münstertal besuchte ich in der vergangenen Woche auch das Besuchsbergwerk Teufelsgrund, wo es in einem Seitenstollen bereits seit Anfang der 1970er Jahre eine Asthma-Therapie-Station gibt. Dort findet jeden Samstag um 10.30 Uhr eine Atemtherapie-Stunde mit dem Therapeuten Stefan Ganter statt.

Während ich mich mit dem Bergwerksführer Mathias Burgert unterhielt, fiel mir auf dem Verkaufstisch die CD “Leben ist Atem – Atem ist Leben” von Karin Klausmann auf. Und weil sie so gut zu unserem derzeitigen Kursthema passt, habe ich sie spontan gekauft. Sie enthält eine Atem- und Entspannungsübung sowie eine Meditation. Schon nach dem ersten Anhören war ich hellauf begeistert und habe hinterher selig geschlafen wie ein satter Säugling. :-)

Frau Klausmann gibt seit 20 Jahren Yoga-Kurse, arbeitet als Therapeutin für Autogenes Training und setzt sich sehr für die Gesundheitsvorsorge ein. Sie hat im Seitenstollen des Schaubergwerks selbst 15 Jahre lang Atem-Therapien für Asthmatiker und von Heuschnupfen geplagte Menschen geleitet, bis sie diese Aufgabe aus zeitlichen Gründen an ihren Nachfolger abgab. Doch nach wie vor bietet sie auch heute noch Kurse an und unterrichtet in mehreren Selbsthilfegruppen.

Leider ist die CD online nicht zu beziehen. Sie kann entweder bei einem Besuch im Bergwerk erworben oder direkt bei Frau Klausmann bestellt werden:

Karin Klausmann
Kirchweg 11
79244 Münstertal

Telefon: 07636 1338
Fax: 07636 788627
E-Mail: hans.klausmann@t-online.de

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Schritt 18: Atme tief!

Wolke

Atem ist Leben! Ich kann zwei Monate leben, ohne zu essen, und zwei Wochen ohne Wasser, aber ich kann nur fünf Minuten leben ohne Luft. In verschiedenen Kulturen wie zum Beispiel in China und Indien ist man überzeugt, dass wir beim Atmen auch Lebenskraft (Prana oder Qi) tanken.

Auch ich glaube daran, dass mein Körper zumindest einen großen Teil seiner Lebensenergie daraus bezieht, dass ich bewusst und richtig atme. Um gesünder zu leben und mich wohler zu fühlen, lege ich deshalb besonders großen Wert darauf, mehrmals am Tag auf meinen Atem zu achten. Das hilft mir, genügend lebensnotwendigen Sauerstoff aufzunehmen und trägt dazu bei, dass ich konzentriert, ruhig und geistig aufnahmebereit bleibe.

Und nachdem wir nun schon eine ganze Strecke zusammen gegangen sind, ist es auch hier im Kurs Zeit für eine Verschnaufpause. Deshalb darfst Du heute einmal so richtig zu Atem kommen. Und das gleich in doppelter Hinsicht: Zum Einen wird dies eine relativ kurze Folge, damit Du auch wirklich wieder einmal Luft für etwas anderes hast. Zum Anderen stelle ich Dir drei Übungen vor, mit denen Du wirklich tief durchatmen kannst.

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Ergänzung: Die Herrlichkeit Deines Körpers

Körper

Bist Du Dir bewusst, dass Du etwas ganz Wunderbares besitzt? Etwas, an dem die Natur Milliarden Jahre gebastelt hat? Ja, es gehört wirklich Dir, dieses sensationelle und vollkommene Meisterwerk: Dein Körper! Er lässt Dich Dein Glück empfinden, tanzen, lachen, sprechen, nachdenken und vieles mehr. Schauen wir einmal, was er alles kann.

Von der Empfängnis bis zur vollständigen Entwicklung

Bei der Empfängnis verbinden sich ein Sperma und eine Eizelle auf eine bisher nur teilweise verstandene Weise. Bei dieser Vereinigung bildet sich eine einzige Zelle, die sich entsprechend einem einzigartigen, aus sechs Milliarden DNS-Teileinheiten bestehenden genetischen Codes zahllose Male vervielfältigt. Dieser genetische Code, dessen Länge derjenigen des Körpers eines Erwachsenen entsprechen könnte, ist in jedem Zellkern auf eine Länge von nur 0,000254 cm zusammengerollt.

Kurz nach der Empfängnis produzieren die Zellen über 50.000 für die Entstehung des Lebens erforderliche Proteine. Obwohl jede Zelle den gleichen genetischen Bauplan für den gesamten Körper enthält und obwohl sie sich in jede Art von Zelle im gesamten Körper verwandeln kann, erfolgt durch Aktivierung und Unterdrückung jeweils bestimmter Gene eine Spezialisierung. Dadurch werden einige Zellen zu Bauteilen für das Auge, andere zu Zellen des Herzens und wieder andere zu Bestandteilen von Blutgefäßen oder Nerven, die sich zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Orten entwickeln.

Im Laufe eines Lebens produzieren die Zellen des menschlichen Körpers fünf Tonnen Protein. Jeden Tag produziert der voll entwickelte Körper dreihundert Milliarden Zellen, um den Bestand an insgesamt etwa 75 Billionen zu erhalten. Würde man die Zellen Deines Körpers alle hintereinander aufreihen, ergäbe sich eine Strecke von fast zwei Millionen Kilometern!

Dein Herz-Kreislauf-System

Dein Herz bringt Leben in jede Zelle. Dieser wunderbare Muskel, der nur circa 350 Gramm wiegt, pumpt jeden Tag mehr als 1.300 Liter Blut und schlägt im Laufe Deines Lebens über 2,5 Milliarden Mal – und dies in einem Tempo, bei dem andere Muskeln innerhalb weniger Minuten ermüden würden.

Tatsächlich besteht Dein Herz aus zwei direkt nebeneinander liegenden Pumpen: Die eine treibt das Blut in die Adern, damit es in diesem insgesamt 120.000 Kilometer langen System zirkuliert. Die andere Pumpe treibt das Blut so sanft zur Lunge, dass die feinen Luftbläschen darin nicht beschädigt werden. Würden die beiden Teile des Herzens getrennt, schlügen sie in unterschiedlichen Rhythmen. Zusammen jedoch schlagen sie im Einklang wie ein ausgezeichnetes Sinfonieorchester.

Die Technik vermag die Haltbarkeit des Herzens nicht nachzuahmen. Die Kraft, mit der das Blut gegen die Aorta geschleudert wird, würde starre Metallrohre schnell beschädigen, wohingegen die flexiblen dünnen Ventile Deines Herzens robuster sind als von Menschenhand entwickelte Materialien.

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Schritt 17: Schätze Deinen Körper!

Im Nonnenmattweiher

In Schritt 16 konntest Du feststellen, dass Du eine Menge Bedürfnisse hast, die erfüllt werden wollen und sollen. Du willst Dich vielleicht selbst verwirklichen, Du brauchst die Anerkennung anderer Menschen, Du wünschst Dir stabile Freundschaften und einen liebevollen Partner, oder Du sehnst Dich einfach nach mehr Sicherheit und Lebensfreude. Alles Themen, mit denen wir uns im Laufe des Kurses und auch darüber hinaus noch beschäftigen werden, denn das alles ist wichtig für ein rundum gelungenes Leben, wie ich finde. Am grundlegendsten aber sind Deine körperlichen Bedürfnisse.

Natürlich bist Du weit mehr als Dein Körper. Doch er begleitet Dich Dein Leben lang überallhin, und die Qualität Deiner Lebenserfahrungen hat sehr viel mit der Beziehung zu tun, die Du zu ihm aufbaust. Sie liefert das Grundmuster, nach dem sich alle anderen Beziehungen richten. Deshalb ist es außerordentlich wichtig zu lernen, ihn zu einem geliebten Partner und lebenslangen Verbündeten zu machen. Dein Körper ist wirklich großartig. Deshalb wollen wir uns heute und in den kommenden Tagen einige Wunder aus der Schatzkiste Deines Körpers genauer anschauen.

 

Die Wertschätzung für Deinen Körper erhöhen

Ist Dir klar, dass die Art, wie Du Deinen Körper siehst, auch Deine Empfindungen Dir selbst gegenüber beeinflusst? Bei der folgenden Meditation handelt es sich um eine sehr wirksame Methode zur Verstärkung der Gewohnheit, den eigenen Körper als wertvoll zu erleben. Für die Ausführung der Übung brauchst Du ungefähr 20 Minuten. Sorge dafür, dass Du so lange ungestört bist, und führe diese Meditation an mindestens vier aufeinanderfolgenden Tagen einmal täglich aus.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Diese Übung kann eine sehr starke Wirkung haben, die bei längerem Gebrauch oft noch verstärkt wird. Wenn Du Dich entspannst und Dich ganz der Meditation widmest, können nützliche Dinge und Erkenntnisse in Erscheinung treten. Ich wünsche Dir viel Freude damit!

Alles Liebe,
Dein Jürgen

 

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Zusammenfassung: Etappe 2

Zahlen

Es ist wieder einmal Zeit für ein ganz großes DANKESCHÖN an alle Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer. Wie schon gesagt, seid Ihr die Hauptpersonen in diesem Projekt und haucht ihm Leben ein! Und ich freue mich sehr, dass wir jetzt schon seit knapp 4 Monaten gemeinsam diesen Weg gehen. Inzwischen ist Euch sicher klar geworden, dass das hier viel mehr als ein Kurs zur Steigerung des Selbstwertgefühls ist – dieses Programm ist eine komplette Lebensschule, und wenn wir auch nur einen Bruchteil der darin vorgestellten Dinge in unser tägliches Leben übernehmen, dann wird sich sehr viel verändern – in uns selbst und um uns herum. Und da schließe ich mich auch selbst mit ein, denn ich bin ja auch noch auf meinem Weg. :-) Mehr dazu ein Stückchen weiter unten nach der folgenden Zusammenfassung.

Das Thema unserer zweiten Etappe war Selbsterkenntnis. Erinnerst Du Dich noch an die Fragen aus Schritt 8, die es wirklich in sich hatten? Wo stehst Du jetzt in diesem Augenblick? Woher kommst Du und welchen Weg bist Du bisher in Deinem Leben gegangen? Was ist das Wichtigste in Deinem Leben? Was war und ist besonders wertvoll? Was kannst Du? Und was möchtest Du noch lernen? Was möchtest Du Dir am liebsten nicht anschauen? Welche Rollen spielst Du in Deinem Leben? Welche Aufgaben hast Du? Wo willst Du in diesem Leben noch hin? Was ist der Sinn Deines Lebens? Hörst Du einen inneren Ruf? Als ich Dir all diese Fragen am 25. Februar zum ersten Mal stellte, hast Du Dich vielleicht schwer damit getan, Antworten darauf zu finden. Inzwischen – 2 Monate später – dürfte Dir das leichter fallen, nachdem wir uns ausführlich mit Deinen Wurzeln, Deinen Werten, Deinen Stärken und Grenzen, Deinem wahren Wesen und Deinen persönlichen Bedürfnissen beschäftigt haben. Hier zur Erinnerung nochmal die einzelnen Schritte, die wir in der zweiten Etappe miteinander gegangen sind:

Du bist ein Schatz!

Schritt 8: Erkenne Dich selbst!
“Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung”, sagt ein Sprichwort, und in dieser zweiten Etappe beantworten wir die Frage: “Wer bin ich?” Los geht’s mit ein paar Fragen, die es in sich haben. → zum 8. Schritt

Erstes Grün

Schritt 9: Erkenne Deine Wurzeln!
Ein Baum ist nur so stark wie seine Wurzeln. Sind diese kräftig und gesund, dann geben sie ihm Halt, auch wenn ihm der Wind um die Nase weht. Werfen wir heute also einmal einen Blick in Deine Vergangenheit.
→ zum 9. Schritt

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