Was ist Achtsamkeit?
Herzlich willkommen zum Start meines neu gestalteten Blogs. Wie schon in der Vergangenheit, werde ich mir auch hier wieder Gedanken über viele Bereiche des Lebens machen und damit das ins Blickfeld rücken, worauf es meiner Ansicht nach wirklich ankommt. Mit meinen Texten und Bildern möchte ich in Dir und in mir immer wieder den Wunsch nach einem lebendigen Leben wecken. Sie sollen uns dazu ermuntern, unser eigenes Leben mit wachem Interesse zu beobachten, es zu verstehen und voll anzunehmen, so wie es sich uns zeigt.
Als Einstiegsthema habe ich mich für die Achtsamkeit entschieden, weil sie meiner Meinung nach die Grundlage für alles andere bildet, von dem hier noch die Rede sein wird. Dabei bedeutet »achtsam leben« für mich, die Einzigartigkeit und Vollkommenheit jedes Augenblicks zu erkennen und mich selbst, meine Mitmenschen und meine Mitwelt bewusst wahrzunehmen. Dazu gehört auch, die Dinge einfach so sein zu lassen, wie sie sind, und ihnen zu gestatten, sich so zu entwickeln und zu entfalten, wie es ihnen entspricht.
Dieses Bewusstsein und diese Offenheit kann ich entwickeln, indem ich meine Aufmerksamkeit verfeinere, meine Fähigkeit zur Konzentration auf den gegenwärtigen Moment trainiere und diese Aufmerksamkeit so gut wie möglich aufrechterhalte. Allein schon dadurch, dass ich das übe, wird mein Kontakt zum Leben immer tiefer.
Mehr dazu demnächst hier auf www.leben-lernen-lieben.de
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Also, ich bin zwar erst 14 aber da ist so ein Junge und sein Name ist Filip. Er ist der...
Ihr solltet dieses Gedicht von NOVALIS kennen zum Thema Achtsamkeit. Hier ist es.
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.
Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.
Der weiss, dass er nichts weiss,
wie alle andern auch nichts wissen.
Nur weiss er, was die andern
und auch er selbst noch lernen müssen.
Wer in sich fremde Ufer spürt
und den Mut hat, sich zu recken,
der wird allmählich,ungestört von Furcht,
sich selbst entdecken.
Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genau so sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.
Novalis wurde 1772 geboren und war ein Mystiker.
Dieses Gedicht hat mich aus vielen schlimmen Situationen meines Lebens mit gerettet…..
Liebe Ch.-Maria,
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiss, wie Wolken schmecken. Diese Zeilen kannte ich schon, das ganze Gedicht allerdings noch nicht. Am besten gefällt mir der Teil:
Der weiss, dass er nichts weiss,
wie alle andern auch nichts wissen.
Nur weiss er, was die andern
und auch er selbst noch lernen müssen.
Wenn man bedenkt, dass er noch nicht einmal 29 Jahre alt wurde. Und doch hat er uns ein wunderschönes Werk hinterlassen. Allerherzlichsten Dank, dass Du ein kleines Stück davon hier mit uns teilst.
Liebe Grüße,
Jürgen
PS: Schmetterlinge und Wolken gibt es am Montag hier auf diesem Blog.