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	<description>Die Seite für alle, die bewusst, glücklich und liebevoll leben wollen.</description>
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		<title>Schritt 5: Achte auf Deine Gefühle!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 03:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Tesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwertgefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen beim fünften Teil Deines Kurses. Ich finde es wunderbar, dass Du nun mehr auf Dein eigenes Denken achtest und bereits ein Gespür dafür entwickelst, was für einen enormen Einfluss es auf Dein Leben hat. Lasse Dich immer mehr &#8230; <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/schritt-5-achte-auf-deine-gefuehle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich willkommen beim fünften Teil Deines Kurses. Ich finde es wunderbar, dass Du nun mehr auf Dein eigenes Denken achtest und bereits ein Gespür dafür entwickelst, was für einen enormen Einfluss es auf Dein Leben hat. Lasse Dich immer mehr auf Dich selbst ein und nimm Dich so, wie Du bist. Du bist gerade dabei, Dich selbst neu zu entdecken. Genieße diesen Weg und empfinde all das Glück, die Freude und die Liebe, die Dir auf ihm begegnen. Wenn Du dazu mit Deinen Gefühlen noch mehr in Kontakt kommen möchtest, dann ist die heutige Folge genau richtig für Dich.</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Gefühle – Zeichen der Lebendigkeit</h3>
<p>Eines solltest Du wissen, bevor Du Dich auf die Suche nach Deinen Gefühlen machst. Was auch immer Du empfindest – ob Schmerz oder Freude –, es ist ein Geschenk, und sein Wert liegt darin, dass es Dir zeigt, dass Du lebendig bist. Der Sinn des Lebens ist, all unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen. Deshalb mein Rat an Dich: Erlaube Dir zu fühlen, was auch immer Du fühlst!</p>
<p>Um die Dinge leichter verständlich zu machen, werde ich im Rahmen dieses Kurses die Begriffe Gefühl, Empfindung, Emotion, Stimmung oder Laune gleichbedeutend verwenden, obwohl es da durchaus Unterschiede gibt, die wir zunächst einmal ruhig den Psychologen überlassen können.</p>
<p>Anders als in den vorhergehenden vier Ausgaben gibt es heute keine mehr oder weniger lose Folge von Übungen, sondern wir nähern uns Deinen Empfindungen in drei Schritten.</p>
<p><span id="more-237"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Schritt 1: Gefühle wahrnehmen</h4>
<p>In den vergangenen Wochen hast Du schon einiges getan, um Deine Wahrnehmung in den unterschiedlichsten Bereichen zu schärfen. So manches hast Du vielleicht nach längerer Zeit wieder intensiver erlebt. Und ich hoffe, Du kannst Dir das bewahren, denn viel zu oft gehen unsere Bedürfnisse, die Schönheit des Augenblicks und unsere besten Gedanken im Alltagstrott unter. Und auch viele wohltuende Worte bleiben ungesagt.</p>
<p>Das alles verschwindet zwischen Akten- und Wäschebergen und verflüchtigt sich bei der Steuererklärung oder im Wartezimmer des Kinderarztes. Und ganz besonders gilt das für unsere Gefühle, die wir immer wieder verdrängen, um zu &#8220;funktionieren&#8221;. Geht es Dir manchmal auch so?</p>
<p>Mir selbst passiert das ständig. Und dabei sind es vor allem die guten Gefühle, die oft zu kurz kommen. Deshalb möchte ich Dich und auch mich heute dazu anregen, uns immer wieder einen Augenblick Zeit zu nehmen, um innezuhalten und unsere Aufmerksamkeit auf die kleinen kostbaren Momente zu lenken, die unser Herz erfreuen oder ein Lächeln auf unser Gesicht zaubern.</p>
<p>Es gibt so viele Dinge, bei denen wir Freude empfinden und einfach glücklich sein können. Eine Anzahl meiner persönlichen Glücksmomente habe ich für Dich aufgeschrieben. Du kannst Dir diese Liste gerne <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/liste_worueber_kann_ich_mich_freuen.pdf" title="Liste: Worüber kann ich mich freuen?" target="_blank"><strong>hier herunterladen</strong></a> und Dich davon inspirieren lassen.</p>
<p>Doch auch die weniger angenehmen Gefühle beachten wir oft viel zu spät oder gar nicht. Deshalb kläre für Dich bitte einmal folgende Fragen:</p>
<ul>
<li>Wie gut kannst Du Deine Gefühle wahrnehmen? Bei welchen fällt es Dir leichter, bei welchen schwerer? Welche sind Dir willkommen? Welche versuchst Du zu vermeiden?</li>
<li>Welchen Gefühlen bringst Du Respekt entgegen, welchen nicht? Welchen Handlungsimpulsen durch Gefühle gibst Du nach, welchen nicht?</li>
<li>Wie äußerst Du Gefühle anderen gegenüber? Wer darf von Deinen Gefühlen wissen, wer nicht? Wie verbirgst Du bestimmte Gefühle vor bestimmten Menschen?</li>
<li>Wie wandeln sich Gefühle mit der Zeit, wie entwickeln sie sich? Wie hängt das davon ab, ob Du sie beachtest und zeigst?</li>
</ul>
<p>Deine persönlichen Antworten auf diese Fragen können Dir schon einen ersten Eindruck vermitteln – vielleicht auch mehr. Wenn Du bisher kaum auf Deine Empfindungen geachtet hast, tust Du Dich jetzt vermutlich schwer. Dann ist es ratsam, Dich auch hier noch etwas in Achtsamkeit zu üben, wie Du es schon kennst. Ich habe hier für Dich einige Situationen notiert, in denen Du das tun und Deine Gefühle und Bedürfnisse bewusst wahrnehmen kannst:</p>
<p><strong>Freude, Glück</strong></p>
<ul>
<li>Wenn Dich ein Kinderlachen weckt.</li>
<li>Wenn die Sonne warm vom strahlend blauen Himmel scheint.</li>
<li>Wenn die Schönheit einer Blume Dich berührt.</li>
<li>Wenn Du Erfolg hast, zum Beispiel beim Sport oder im Beruf.</li>
<li>Wenn Du ein Kompliment oder eine unerwartete Aufmerksamkeit von einer Person bekommst, die Du schätzt.</li>
<li>Wenn Du jemanden triffst, den Du sehr magst.</li>
<li>Wenn Du in der Straßenbahn oder in der Kassenschlange eine nette Begegnung mit einem unbekannten Menschen hast.</li>
</ul>
<p><strong>Wut, Zorn, Ärger</strong></p>
<ul>
<li>Wenn Du in Konfliktsituationen zurückstecken musst.</li>
<li>Wenn Dir etwas misslingt.</li>
<li>Wenn Du ungerecht behandelt wirst.</li>
<li>Wenn Du übergangen wirst.</li>
<li>Wenn Du verspottet wirst.</li>
<li>Wenn Deine Freiheit eingeschränkt wird.</li>
<li>Wenn andere Dich für ihre Zwecke benutzen.</li>
</ul>
<p><strong>Traurigkeit, Trauer, Enttäuschung</strong></p>
<ul>
<li>Wenn Du Dich an Menschen erinnerst, die gestorben sind.</li>
<li>Wenn eine Partnerschaft oder eine andere Beziehung zu Ende geht.</li>
<li>Wenn Du eine Chance verpasst.</li>
<li>Wenn ein Konflikt ungelöst bleibt und Verletzungen entstehen.</li>
<li>Wenn ein Wunsch unerfüllt bleibt oder ein Traum platzt.</li>
<li>Wenn Dir etwas Wichtiges nicht gelingt.</li>
</ul>
<p><strong>Lust, Unlust</strong></p>
<ul>
<li>Wenn Du mit Deinem Partner in den Kissen liegst.</li>
<li>Wenn Du Appetit auf bestimmte Speisen oder Getränke hast.</li>
<li>Wenn Du Dich bewegen möchtest.</li>
<li>Wenn Du auf etwas gar keine Lust hast, wenn etwas &#8220;noch gemacht werden muss&#8221;, zum Beispiel Wäsche aufhängen, jemanden anrufen.</li>
</ul>
<p><strong>Geborgenheit, Sicherheit</strong></p>
<ul>
<li>Wenn Du Risiken eingehst, zum Beispiel spät abends allein in Tiefgaragen gehst, auf wackelige Leitern kletterst, Wertsachen herumliegen lässt.</li>
<li>Wenn Du Sicherheitsaspekte nicht beachtest, zum Beispiel nicht angeschnallt im Auto fährst, ohne Helm Motorrad fährst, kleine Kinder allein in der Küche spielen lässt, Dich bei gefährlichen Sportarten nicht sicherst.</li>
<li>Wenn Du Deine Privatsphäre schützt, zum Beispiel Türen oder Fenster schließt, Vorhänge an den Fenstern anbringst, beim Telefonieren die Tür zumachst.</li>
<li>Wenn Dein Partner entweder sehr viel oder sehr wenig Bedürfnis nach Geborgenheit ausdrückt oder erfüllt.</li>
</ul>
<p><strong>Ruhe</strong></p>
<ul>
<li>Wenn Du nach einem anstrengenden Arbeitstag direkt zum Sport gehst oder die Kinder lärmen.</li>
<li>Wenn Du im Urlaub mit Freunden auch einmal etwas Zeit für Dich haben möchtest.</li>
<li>Wenn Du im Gespräch mit anderen gern eine Weile schweigen würdest.</li>
</ul>
<p>Schon in dieser Aufstellung, die Dir lediglich ein paar Anregungen geben soll, kannst Du erkennen, wie sehr sich Gefühle und Bedürfnisse oft vermischen. Da es für ein gesundes Selbstwertgefühl immens wichtig ist, dass Du Dir über Deine Bedürfnisse klar wirst und sie auch möglichst erfüllst, habe ich für dieses Thema eine ganze Wochen-Lektion reserviert. Du kannst in der Zwischenzeit gerne schon einmal darauf achten, mit welchen Bedürfnissen Deine wahrgenommenen Gefühle zusammenhängen. Kommen wir zunächst zu</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Schritt 2: Gefühle benennen</h4>
<p>Neben den soeben aufgeführten Beispielen kannst Du auch jede andere Situation nutzen, um in Kontakt mit Deinen Gefühlen zu kommen. Jeder Gedanke, jedes Ereignis und jede Begegnung löst Gefühle in Dir aus. Sie begleiten Dich den ganzen Tag. Halte deshalb bitte ab und zu inne und frage Dich: &#8220;Wie fühle ich mich jetzt?&#8221;, &#8220;Was spüre ich?&#8221;.</p>
<p>Aha, Du spürst etwas, aber Dir fehlen die Worte? Es sind vielleicht sogar gemischte Gefühle, die Du hast? Du weißt nicht so recht, was Du wirklich empfindest? Dann habe ich hier ein Hilfsmittel für Dich.</p>
<p>Das <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/liste_abc_der_gefuehle.pdf" target="_blank"><strong>ABC der Gefühle</strong></a> ist eine Liste mit einer Auswahl seelischer Zustände, die Du gerne ergänzen darfst, wenn Du etwas empfindest, das nicht aufgeführt ist. Du kannst sie folgendermaßen nutzen:</p>
<ul>
<li>Richte Deine Aufmerksamkeit auf Dein Herz und Deinen Solarplexus (Sonnengeflecht). Zur Unterstützung kannst Du eine Hand auf Deine Brust und die andere auf Deinen Bauch legen.</li>
<li>Frage Dich dann zum Beispiel: &#8220;Fühle ich mich ausgelaugt?&#8221;, &#8220;Bin ich besorgt?&#8221;, &#8220;Empfinde ich Erleichterung?&#8221; oder &#8220;Habe ich Vertrauen?&#8221;.</li>
<li>Gehe so die einzelnen Gefühlsbezeichnungen durch, horche in Dich hinein und versuche dabei, eine körperliche Resonanz zu erspüren (Ja? Nein?).</li>
<li>Wenn Du nicht sicher bist und das Gefühl verstärken willst, dann atme ein paar Mal tief durch die Nase ein und durch den Mund aus.</li>
</ul>
<p>Ein zusätzlicher Tipp: Mit Hilfe dieser Liste wirst Du Deine wahren Gefühle im Laufe der Zeit immer besser erkennen und benennen können. Wenn Du herausgefunden hast, was Du fühlst, dann schreibe Deine Emotionen auf. Denn damit drückst Du Deine Anerkennung und Wertschätzung ihnen gegenüber aus und das zeigt ihnen, dass sie willkommen sind. Du weißt ja: Gefühle sind die Sprache Deiner Seele! Und die Fähigkeit, Deine eigenen wahren Gefühle anzunehmen und zu benennen, ist die Voraussetzung dafür, dass Du auch andere tatsächlich in Dein Herz lassen kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Schritt 3: Gefühle zeigen</h4>
<p>Jedes Gefühl kann durch Stimme, Mimik, Gestik, Körperhaltung und Bewegung zum Ausdruck gebracht werden. Je bewusster Du Deine Empfindungen wahrnimmst und Dir selbst darüber klar bist, desto natürlicher wirst Du sie zeigen können. Heute ging es erst einmal darum, wieder in Kontakt mit Deinen Gefühlen zu kommen. Wie Du sie anderen gegenüber ausdrücken kannst, das erfährst Du in dem Teil des Kurses, in dem es um Deine Selbstdarstellung geht. Bis dahin bitte ich Dich noch um etwas Geduld. <img src='http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier nur noch der Hinweis, dass das Ganze auch umgekehrt funktioniert. Verhalte Dich so, als hättest Du ein bestimmtes Gefühl. Schauspielere am Anfang ruhig ein wenig. Schon nach kurzer Zeit wird sich das entsprechende Gefühl bemerkbar machen und wirklich da sein. Wenn Dir zum Beispiel gerade nicht zum Lächeln zumute ist, dann versuche mal Folgendes: Nimm einen dünnen Stift quer in den Mund und halte ihn mit Deinen Zähnen fest. Merkst Du es? Du lächelst und fühlst Dich ein bisschen glücklich. Wenn Du nun an etwas Schönes und Witziges denkst, dann wird dieser Effekt noch verstärkt. Und wenn Du Dich jetzt noch dabei im Spiegel betrachtest, dann pass mal auf, was geschieht.</p>
<p>Für heute verabschiede ich mich von Dir, wünsche Dir viel Spaß bei der Erkundung Deines Gefühlslebens und freue mich schon auf die nächste &#8220;handfeste&#8221; Folge.</p>
<p>Alles Liebe,<br />
Dein Jürgen</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<p>PS: Ich möchte dieses Programm für Dich und andere immer weiter verbessern. Deshalb würde ich mich über einen Kommentar von Dir sehr freuen. Wie hat Dir die heutige Ausgabe gefallen? Was war daran gut? Was hätte ich weglassen können? Worauf bist Du besonders neugierig? Schreibe mir bitte ein paar Zeilen. &#8211; Vielen Dank!</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<p>Willst Du per E-Mail über neue Kursfolgen informiert werden? Dann trage Dich bitte hier ein:</p>
<p><center><iframe class="ktiframe" src="https://www.klick-tipp.com/de/form.php?id=8671&#038;type=if" frameborder="0" allowtransparency="true" width="278px" height="193px" scrolling="no"></iframe></center></p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<p style="font-size: 80%;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/bildnachweis/" target="_blank"><em>Bildnachweis</a></em></p>
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		<title>Video: Herzensgedanken</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Tesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstwertgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Hilfsmittel: Byron Katies &#8220;The Work&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Tesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Du diese Woche öfter auf Deine Gedanken geachtet hast, wirst Du vielleicht bemerkt haben, dass darunter auch viele Forderungen und Erwartungen an Dich selbst und andere sind, die oft überhaupt nicht der Wirklichkeit entsprechen, die Du gerade erlebst. Da &#8230; <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/hilfsmittel-byron-katies-the-work/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Du diese Woche öfter auf Deine Gedanken geachtet hast, wirst Du vielleicht bemerkt haben, dass darunter auch viele Forderungen und Erwartungen an Dich selbst und andere sind, die oft überhaupt nicht der Wirklichkeit entsprechen, die Du gerade erlebst. Da tauchen Gedanken auf wie zum Beispiel: &#8220;Die Verkäuferin an der Supermarktkasse sollte freundlicher sein&#8221;, &#8220;Immer kommt alles auf einmal&#8221;, &#8220;Ich sollte immer das Richtige tun&#8221;, &#8220;Kinder sollten sich Erwachsenen gegenüber besser benehmen&#8221;, &#8220;Ich kann das nicht&#8221;, &#8220;Mein Kollege sollte sich mehr Mühe geben&#8221;, &#8220;Ich sollte mehr für andere da sein&#8221;, &#8220;Mein Partner sollte mir aufmerksamer zuhören&#8221;, &#8220;Ich sollte erfolgreicher, schlanker, hübscher oder was auch immer sein&#8221;, &#8220;Der Handwerker sollte pünktlich sein&#8221; oder &#8220;Ich sollte zuverlässiger sein&#8221; und so weiter.</p>
<p>&#8220;The Work&#8221; von Byron Katie ist eine erstaunlich einfache und dabei sehr wirkungsvolle Technik, die Dir dabei helfen kann, solche Gedanken gezielt zu hinterfragen und zu verändern. Der Prozess ist leicht nachzuvollziehen, lässt sich schnell lernen und vor allem auch sofort erfolgreich anwenden &#8211; entweder bei Dir selbst oder gemeinsam mit Deinem Partner, mit Kollegen und Freunden. Du brauchst dafür nur einen Stift, etwas Papier und einen offenen Geist.</p>
<p>Das Geniale an dieser Methode ist, dass Du zum Beispiel <strong><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/schritt-4-achte-auf-deine-gedanken/" title="Schritt 4: Achte auf Deine Gedanken!">Diabolos Aussagen</a></strong> nutzen kannst, um tiefe Erkenntnisse über Dich selbst zu gewinnen und auch anderen Menschen gegenüber verständnisvoller zu werden. Meine persönliche Erfahrung: Je öfter ich &#8220;worke&#8221;, desto toleranter werde ich, weil ich dann jedes Mal sehr klar sehe, dass die Welt wirklich nur mein Spiegel ist! Du glaubst gar nicht, wie oft ich über mich selbst lache, seit ich &#8220;The Work&#8221; kennengelernt habe. <img src='http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-362"></span></p>
<p>Außerdem führt dieser Prozess dazu, dass ich Abstand gewinne und so mein Denken immer besser beobachten und damit auch bewusst verändern kann. Und wie Du am Montag in den Leitgedanken lesen konntest, wirkt sich das auch positiv auf meine Gefühle, meine Handlungen und meine Erfahrungen aus. Immer, wenn ich &#8220;The Work&#8221; mache, wird mein Denken klarer. Ich bin deutlich entspannter und ausgeglichener. Und dadurch habe ich mehr Energie für die Dinge, die wirklich wichtig sind. Ich empfinde viel öfter tiefen inneren Frieden, erkenne Zusammenhänge bedeutend besser und habe harmonischere Beziehungen.</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Wie kannst Du &#8220;The Work&#8221; anwenden?</h3>
<p><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/the-work.pdf" target="_blank"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/pdf.jpg" alt="" title="PDF herunterladen" width="50" height="50" style="margin-bottom: 10px;" class="alignleft size-full wp-image-188" /></a>
<p>Die enorme Wirkung von &#8220;The Work&#8221; wirst Du nur entdecken, wenn Du diese Methode selbst ausprobierst und Dich eine Zeit lang darin übst. Dazu kannst Du Dir gerne die folgende Anleitung <strong><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/the-work.pdf" target="_blank">als PDF-Datei herunterladen</a></strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="border: 1px #E3E3D9 solid; padding: 5px 20px; margin-bottom: 20px;">
<h4>The Work</h4>
<p><strong>Schritt 1: Bringe Deine Gedanken zu Papier</strong></p>
<p>Wähle ein Thema, mit dem Du Dich näher befassen möchtest, zum Beispiel Gesundheit, Liebe, Beziehungen, Arbeit, Geld, Dein Körper, ein bestimmtes Verhalten, eine spezielle Situation, einen anderen Menschen oder eine Herausforderung, vor der Du immer wieder stehst. Und dann schreibe Deine Urteile und Deine Glaubenssätze dazu auf. Sei dabei vollkommen ehrlich. Erlaube all Deinen Gefühlen und Gedanken, sich vollständig auszudrücken. Lass Dir Zeit dabei, formuliere kurze, einfache Sätze und schreibe Dir alles von der Seele.</p>
<p>Wer oder was ärgert, frustriert oder verwirrt Dich, und warum? Worüber bist Du enttäuscht? Was magst Du daran überhaupt nicht? Wie sollte sich der Mensch oder die Situation ändern? Was willst Du? Was genau sollte Deiner Meinung nach geschehen? Was sollte der andere oder Du selbst tun oder lassen, wie sein, denken oder fühlen? Brauchst Du etwas? Was muss geschehen, damit Du glücklich bist? Was denkst Du über ihn oder Dich? Was willst Du nie wieder erleben? &#8230;</p>
<p><strong>Schritt 2: Hinterfrage Deine Gedanken</strong></p>
<p>Wenn Du alles aufgeschrieben hast, was Dir im Moment zu diesem Thema einfällt, dann wähle einen Deiner Gedanken aus und stelle Dir dazu folgende Fragen. Sei dabei offen für Einsichten, die über das hinausgehen, was Du bisher zu wissen glaubst.</p>
<ul>
<li>
<p><strong><em>Frage 1: Ist es wahr?</em></strong></p>
<p>Frage Dich zum Beispiel: &#8220;Ist es wahr, dass ich nicht gut genug bin?&#8221; Warte einen Moment, werde ganz still. Wenn Du sie wirklich wissen möchtest, dann wird die Antwort in Dir auftauchen. Wie Du aus der Übung mit der <strong><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/ergaenzung-der-6-sinn/" title="Ergänzung: Der 6. Sinn">Intuition</a></strong> weißt, gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten. Dein Herz wird antworten, und irgendwie wirst Du spüren, ob es wahr ist oder nicht.</p>
</li>
<li>
<p><strong><em>Frage 2: Kannst Du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?</em></strong></p>
<p>Wenn Du die erste Frage mit &#8220;Ja&#8221; beantwortet hast, dann überprüfe diese Antwort noch einmal genau. Bist Du ganz sicher? In vielen Fällen sieht es so aus, als sei die Aussage wahr. Das ist auch ganz natürlich, denn immerhin handelt es sich um Überzeugungen, die Du vielleicht schon Dein ganzes Leben lang hast. Doch die Wahrheit ist das, was gerade wirklich geschieht. Ist es also wirklich wahr? Wenn die Antwort immer noch ein &#8220;Ja&#8221; ist, gut. Wenn Du glaubst, Du kannst mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist, dann fahre mit Frage 3 fort.</p>
</li>
<li>
<p><strong><em>Frage 3: Wie reagierst Du oder was passiert, wenn Du diesen Gedanken glaubst?</em></strong></p>
<p>Schreibe alle Auswirkungen auf, die es hat, wenn Du diesen Gedanken glaubst. Welche Gefühle tauchen auf? (In Schritt 5 geht es um Deine Gefühle. Dann bekommst Du eine Liste, die auch für die Arbeit mit „The Work“ sehr wertvoll sein kann.) Bringt dieser Gedanke Frieden oder Stress in Dein Leben? Welche Bilder siehst Du in der Vergangenheit oder in der Zukunft, wenn Du den Gedanken glaubst? Welche körperlichen Empfindungen hast Du? Wie behandelst Du diese und andere Personen, wenn Du diesen Gedanken glaubst? Wie behandelst Du Dich selbst?</p>
</li>
<li>
<p><strong><em>Frage 4: Wer wärst Du ohne den Gedanken?</em></strong></p>
<p>Das ist eine sehr kraftvolle Frage. Wer oder wie wärst Du, wenn Du diesen Gedanken nicht denken würdest? Wäre Dein Leben anders? Wie würdest Du die Situation dann betrachten? Nimm Dir auch jetzt wieder die Zeit, die Du brauchst und höre in Dich hinein. Was siehst Du? Wie fühlt sich das an?</p>
</li>
</ul>
<p><strong>Schritt 3: Kehre den Gedanken um</strong></p>
<p>Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Die ursprüngliche Aussage &#8220;Ich bin nicht gut genug&#8221; kann in der Umkehrung heißen: &#8220;Ich bin gut genug&#8221; oder &#8220;Andere sind gut genug&#8221; oder &#8220;Alles ist gut, wie es ist&#8221;. Ist das genauso wahr oder sogar noch wahrer als Dein ursprünglicher Gedanke? Finde drei Beispiele dafür, die zeigen, dass diese Aussage mindestens genauso wahr ist wie Dein erster Gedanke.</p>
<p>Nachdem Du Dir für diese Umkehrung Zeit genommen hast, kannst Du mit der Untersuchung fortfahren, indem Du Dir die nächste Aussage auf Deinem Blatt vornimmst, auf dem Du Dir Deine Gedanken zum Thema notiert hattest. Und dann jeden weiteren Gedanken, bis alles geklärt ist. Und das kann wirklich eine Lebensaufgabe sein. <img src='http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>Wie wir die Welt erleben, hängt maßgeblich von dem ab, wie wir sie sehen und was wir über sie glauben. Und wie Du gesehen hast, ist &#8220;The Work&#8221; ein Weg, mit dem auch Du Deine Gedanken erkennen und hinterfragen kannst. Ich wünsche Dir, dass Du mit seiner Hilfe viele wertvolle Einsichten gewinnst und das Leben immer mehr willkommen heißen kannst, wie es ist.</p>
<p>Alles Liebe,<br />
Dein Jürgen</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<p style="font-size: 80%;"><em>Bildquelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Byron_Katie" target="_blank">Wikipedia</a></em></p>
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		<title>Leitgedanken: Denken &#8211; Fühlen &#8211; Tun</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 03:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Tesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leitgedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken. Bildnachweis]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/leitgedanken_denken_fuehlen_tun_1000hoch.jpg" rel="lightbox[356]"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/leitgedanken_denken_fuehlen_tun_1000hoch-1024x699.jpg" alt="Leitgedanken: Denken - Fühlen - Tun" title="Leitgedanken: Denken - Fühlen - Tun" width="600" height="409" class="aligncenter size-large wp-image-361" /></a></p>
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		<title>Schritt 4: Achte auf Deine Gedanken!</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 03:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Tesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwertgefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen drei Wochen hat sich bei Dir bestimmt schon eine Menge bewegt. Du achtest inzwischen wahrscheinlich mehr auf Dich und Deine Bedürfnisse. Du hast Deine eigene kleine Welt mit klarem und wertschätzendem Blick betrachtet. Und vielleicht hast Du &#8230; <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/schritt-4-achte-auf-deine-gedanken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen drei Wochen hat sich bei Dir bestimmt schon eine Menge bewegt. Du achtest inzwischen wahrscheinlich mehr auf Dich und Deine Bedürfnisse. Du hast Deine eigene kleine Welt mit klarem und wertschätzendem Blick betrachtet. Und vielleicht hast Du sogar schon das eine oder andere verändert. Du hast auch das Wunder Deiner vielfältigen Sinneswahrnehmungen auf neue Art erfahren und könntest eigentlich schon jetzt strotzen vor Selbstachtung und Selbstvertrauen, oder? &#8211; Ja, wenn da nicht hin und wieder diese Gedanken wären: &#8220;Darf ich das?&#8221; oder &#8220;Jetzt sind doch die oder die Dinge viel wichtiger als mich hinzusetzen und zu atmen.&#8221; oder auch &#8220;Nimm dich nicht so wichtig!&#8221; Kennst Du sie auch, diese kleine Stimme in Deinem Ohr? – Doch da ist noch eine andere, die sanftere, liebevollere Töne anschlägt: &#8220;Gönne dir diese kleine Auszeit. Danach schaffst du dann umso mehr&#8221;, sagt sie zum Beispiel, oder &#8220;Du kannst das, du darfst das, und du bist es wert!&#8221;</p>
<p>Kannst Du sie hören? Dann sind sie auch in <em>Deinem</em> Kopf, diese beiden ständigen Begleiter, die ich Dir heute vorstellen möchte und die einen so großen Einfluss auf Dein Denken, Fühlen und Handeln haben: Angelina und Diabolo!</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Diabolo, der kleine Kritikus</h3>
<p>Beginnen wir mit dem Teil in Dir, der Dir vielleicht am vertrautesten ist. Dieser Anteil unserer Persönlichkeit, den ich liebevoll Diabolo nenne, ist der Kritiker in uns, der Besserwisser, Nörgler, Antreiber oder wie immer Du ihn nennen willst. Irgendwie scheinen wir es ihm nie recht machen zu können. Uns so sein zu lassen, wie wir nun mal sind, fällt ihm gar nicht ein. Er ist sehr anspruchsvoll und weiß ganz genau, was wir zu tun und zu lassen haben, und er nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, uns das deutlich zu sagen.</p>
<p>Bevor wir ihn näher kennenlernen, sollst Du eines wissen: Wie alle Deine Persönlichkeitsanteile meint es Diabolo im Grunde gut mit Dir. Er will eigentlich nur Dein Bestes, äußert seine manchmal sogar sehr hilfreichen und unterstützenden Kommentare aber so überzogen und streng, dass Du das fast nicht erkennen kannst. Doch nun weißt Du Bescheid und kannst Dich bei solchen Gedanken immer fragen, was er damit erreichen will und wo aus seiner Sicht der Vorteil für Dich liegt, wenn Du auf ihn hörst. Doch ob Du das auch als &#8220;Dein Bestes&#8221; betrachtest, solltest Du immer selbst entscheiden.</p>
<p><span id="more-221"></span></p>
<p>Übrigens: Wenn es mal ganz arg kommt, dann kannst Du ihn auch einfach an die frische Luft schicken. Er muss sich ja nicht immer und überall einmischen. Sag ihm ruhig, dass Du ihn jetzt nicht gebrauchen kannst. Er versteht das, weil er nicht der Typ ist, mit dem man &#8220;durch die Blume&#8221; sprechen muss. Du wirst staunen, wie gut das funktioniert und wie lange Du manchmal Deine Ruhe vor dem Quälgeist haben kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Übung 4.1: Diabolo zähmen</h4>
<p>Da es in diesem frühen Stadium unseres Kurses noch nicht ratsam ist, dieser kritischen Stimme zu viel Raum zu geben, werden wir mit ihr heute nur eine kleine Übung machen. Der Rest der Tagesetappe gehört dann ganz der lieben Angelina. Was kannst Du also tun?</p>
<ul>
<li>
<p>Beobachte Dich heute und in der kommenden Woche an zwei bis vier typischen Wochentagen und an einem typischen Sonntag oder freien Tag in verschiedenen Situationen: Welche Kommentare gibt Diabolo ab? Mit welchen Sätzen begleitet er Dich durch Deinen Tag? Versuche, möglichst viele dieser Sätze zu notieren. Ich habe Dir dazu ein Arbeitsblatt vorbereitet: <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/arbeitsblatt_diabolos_sprueche.pdf" title="Arbeitsblatt: Diabolos Sprüche" target="_blank"><strong>Diabolos Sprüche</strong> (PDF)</a>.</p>
<p>Falls es bei Dir so ist, dass Diabolo zu allem und jedem etwas bemerken muss, dann tue Dir selbst den Gefallen und begrenze dieses Protokoll auf bestimmte Situationen, wie zum Beispiel das Erledigen von Aufgaben am Arbeitsplatz oder zu Hause, Telefongespräche mit bestimmten Personen oder aus bestimmten Anlässen. Du wirst schon wissen, wo es angebracht ist, einmal genauer auf diese Stimme in Dir zu achten.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p>Wenn Du allmählich ein Gespür dafür entwickelst, mit welchen Argumenten er immer wieder aufwartet, dann übe Dich darin, ihm zu widersprechen. Versuche, wann immer Diabolo in der kommenden Woche einen Kommentar abgibt, ihm frech und knapp das Wort abzuschneiden. Wie gesagt, er kann gut austeilen, aber auch einstecken. Bitte notiere Dir Deine besten Widerworte, damit Du sie immer parat hast und schlagfertig antworten kannst.</p>
</li>
</ul>
<p>Damit soll es für heute erst mal gut sein, sonst bildet der Kleine sich noch etwas darauf ein, dass Du Dich so sehr mit ihm befasst. Du hast jetzt Besseres zu tun, denn was Dir wirklich weiterhilft, das ist, das Wohlwollen in Dir selbst zu fördern. Dir das Geschenk größerer Aufmerksamkeit für Dich selbst zu machen und achtsamer zu werden, ist eine Sache. Darüber hinaus solltest Du noch die Bereitschaft entwickeln, Dir selbst liebevoller zu begegnen. Und hier wartet schon eine gute Freundin auf Dich, die Dir dabei helfen kann.</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Angelina, die große Liebende</h3>
<p>Wenn es Dir so geht wie mir, dann hat der etwas ruppige Geselle eine sehr nette Schwester an seiner Seite. (Dass Diabolo ein Mann und Angelina eine Frau ist, sollte nicht wertend verstanden werden. Es gibt auch sehr kritische Damen und sehr sanfte Herren!) Angelina ist der Teil in Dir, der Dich mit den Augen der Liebe betrachtet und mit viel Nachsicht und Milde Dein Denken, Fühlen und Handeln begleitet. Sie ist die freundliche Stimme, die Dir wunderbare &#8220;Herzensgedanken&#8221; zuflüstert (Mehr dazu im Laufe der nächsten Woche). Wenn Du Dir selbst etwas Gutes tun möchtest, dann mache sie Dir zu Deiner allerbesten Freundin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Übung 4.2: Zeit mit Angelina verbringen</h4>
<p>Ich kann Dir nur empfehlen, diesem liebevollen Teil in Dir einen festen Platz in Deinem Leben einzuräumen und Dir regelmäßig Zeit für Deine &#8220;bessere Hälfte&#8221; zu nehmen. So, dass Du dies immer häufiger, immer selbstverständlicher und auch immer aufmerksamer tust und sie immer mehr Einfluss auf Dein Leben gewinnt.</p>
<ul>
<li>
<p>Beginne den Tag mit einem liebevollen Satz Deiner Begleiterin.<br />
Was könnte sie zu Dir sagen? Etwas zu Deinem Aussehen? Zu der Kleidung, die Du für den Tag gewählt hast? Etwas zu den Aufgaben, die heute vor Dir liegen?<br />
Schreibe Dir den Satz auf und nimm ihn für diesen Tag mit. Wirf hin und wieder einen Blick darauf und nimm Dir einen Moment Zeit, ihn auf Dich wirken zu lassen.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p>Wähle einen Satz aus, den Angelina zu Dir gesagt hat, und der Dir besonders gut gefällt. Nimm Dir die Zeit, für diesen Satz eine passende Postkarte zu finden und ihn draufzuschreiben. Stelle diese Karte als sichtbares Zeichen Deiner liebevollen Weggefährtin in Deiner Wohnung oder an Deinem Arbeitsplatz auf.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p>Nimm Dir am Abend eine halbe Stunde Zeit für ein Gespräch mit Angelina. Setze Dich hin und lasse sie einen Brief an Dich schreiben, der folgendermaßen beginnt: &#8220;Meine liebe/mein lieber &#8230;, ich habe dich heute den ganzen Tag begleitet und dir wohlwollend zugeschaut &#8230;&#8221;.</p>
<p>Hier einige Anhaltspunkte, worauf sie geachtet haben könnte: Was Dir gelungen ist, was Du gut gemacht hast, was Dir Gutes widerfahren ist, was Dir an Freundlichkeit entgegengebracht wurde und vieles mehr.<br />
Lies Dir den Brief zum Schluss noch einmal laut vor und spüre in Dich hinein, wie sich das anfühlt.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p>Lege Dir eine kleine Sammlung von diesen Briefen an. Dann kannst Du sie immer wieder lesen und daraus Kraft und Zuversicht schöpfen.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p>Wenn Dir das lieber ist, kannst Du Dir natürlich auch eine E-Mail von Angelina schicken. Vielleicht in ihrem ganz typischen, Dir vertrauten E-Mail-Stil.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p>Wenn Du schon ein bisschen Übung darin hast, ihr zuzuhören, dann wähle aus den vielen wohlwollenden Sätzen, die Du von ihr hörst, den wichtigsten oder schönsten aus. Schreibe ihn auf eine kleine Karte und stecke sie zu Deinen Kreditkarten oder programmiere den Satz als Begrüßungstext für Dein Handy. So kannst Du immer mal wieder einen Blick darauf werfen.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p>Halte im Laufe eines Tages immer mal wieder inne, ganz kurz, und frage Dich: &#8220;Was würde Angelina jetzt sagen, wenn sie mich so sieht, wie ich gerade bin, und bei dem, was ich gerade mache?&#8221; Wann immer Du Gelegenheit dazu hast, schreibe diese Antworten auf. Diese Sätze können Dir immer wieder helfen, neuen Mut zu fassen.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p>Ein kleiner Hinweis: Wenn Dir jetzt noch nicht so viel einfällt und Angelina noch oft stumm bleibt, nach Worten ringt oder sich von Diabolo unterbuttern lässt, dann habe bitte noch etwas Geduld. In ein paar  Wochen beschäftigen wir uns mit Deinen Stärken, und dann hast Du jede Menge zu notieren! Doch übe Dich schon jetzt darin, die guten und starken Seiten an Dir zu entdecken und gelten zu lassen. Je mehr Du sie in den Vordergrund rückst, desto mehr Chancen gibst Du Dir, Dein Selbstwertgefühl wachsen zu lassen.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p>Und auch das wird es geben: Tage, an denen es Dir so gar nicht gelingen will, Angelinas Stimme zu hören oder ihr Beachtung zu schenken. Dann helfe Dir über diese Phase, indem Du wohlwollend auf einen anderen Menschen schaust. Am besten wählst Du dafür denjenigen von all denen, die Du an diesem Tag triffst, den Du am meisten magst. Nimm Dir einen Moment Zeit und lasse Deinen liebevollen Blick auf ihm ruhen. Was fällt Dir auf? Was könntest Du zu ihm sagen? Etwas zu seinem Aussehen? Zu seinen Bewegungen? Etwas zu der Art, wie er seine Aufgaben erledigt? Vielleicht möchtest Du ihm tatsächlich etwas davon sagen? Und nun schaue einmal: Könnte etwas, ein kleines Detail von dem, was Dir aufgefallen ist, auch für Dich gelten? Oder vielleicht etwas Ähnliches?</p>
</li>
</ul>
<p>Für die Teilnehmer, denen das mit Angelina und Diabolo jetzt alles zu &#8220;püppchenhaft&#8221; war, eignet sich vielleicht eher die Vorstellung eines guten Trainers oder weisen Lehrers. Wer hat sich nicht schon einmal einen richtig guten Coach oder Mentor gewünscht, der uns genau kennt und uns sagt, wo es langgeht, und der fest davon überzeugt ist, dass in uns eine ganze Menge Möglichkeiten stecken, die es nur noch zu wecken und zu fördern gilt. Wenn Dir das lieber ist, dann schließe einfach einmal die Augen und stelle Dir vor, wie dieser Begleiter aussehen könnte und was er zu Dir sagt. Das wird dann für Dich eine ähnliche Wirkung haben wie der Umgang mit Angelina. Wichtig ist auch in diesem Fall, dass Du dieser Stimme immer wieder Gelegenheit verschaffst, sich mehr und mehr bemerkbar zu machen. Lass Dich wirklich auf das ein, was Dein Coach Dir rät. Dann bleibt er Dir auch treu und begleitet Dich zuverlässig auf Schritt und Tritt zu eurem gemeinsamen Erfolg.</p>
<p>Das waren sie also, Dein kritischer und Dein wohlwollender Teil. Das sind übrigens nur zwei von vielen Seiten Deiner Persönlichkeit, die ein mehr oder weniger gut eingespieltes Team bilden. Du wirst im Laufe des Kurses noch weitere Deiner Anteile kennenlernen. Bei mir meldet sich zum Beispiel gerade mein kleiner Faulpelz und möchte sein Recht. Also mache ich jetzt Schluss für heute, wünsche Dir viele schöne Begegnungen mit Angelina und freue mich, Dich spätestens nächsten Freitag an dieser Stelle wieder begrüßen zu dürfen, wenn es um die Kraft Deiner Sprache geht.</p>
<p>Bis dahin eine gute Zeit und viel Spaß,<br />
Dein Jürgen</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<p>PS: Ich möchte dieses Programm für Dich und andere immer weiter verbessern. Deshalb würde ich mich über einen Kommentar von Dir sehr freuen. Wie hat Dir die heutige Ausgabe gefallen? Was war daran gut? Was hätte ich weglassen können? Worauf bist Du besonders neugierig? Schreibe mir bitte ein paar Zeilen. &#8211; Vielen Dank!</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
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<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<p style="font-size: 80%;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/bildnachweis/" target="_blank"><em>Bildnachweis</a> | Unter Verwendung von Produktabbildungen der Firma <a href="http://www.nici.de/" target="_blank"><strong>NICI</strong></a>.</em></p>
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		<title>Erfahrungsbericht: Die Vergangenheit prägt die Gegenwart</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 03:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Tesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche ging es ja um unsere Sinne, und wenn Du mich fragst, auf welchen davon ich am wenigsten verzichten möchte, dann entscheide ich mich ganz klar für das Sehen. Es gibt so viel Schönes, an dem ich mich wohl &#8230; <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/erfahrungsbericht-die-vergangenheit-praegt-die-gegenwart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche ging es ja um unsere Sinne, und wenn Du mich fragst, auf welchen davon ich am wenigsten verzichten möchte, dann entscheide ich mich ganz klar für das Sehen. Es gibt so viel Schönes, an dem ich mich wohl nie satt sehen kann. Mit den Augen kann ich über die Felder streifen, die Berge hinaufklettern, durch die Zeit reisen, durch das Land und den Weltraum fliegen und Körbe voll Informationen sammeln. Viele von den Dingen, die ich am liebsten tue, haben direkt mit dem Sehen zu tun: So gehört zum Beispiel das Lesen seit frühester Kindheit zu meinen größten Freuden und schon immer waren das Zeichnen und Fotografieren meine wichtigsten Ausdrucksmittel. Auch beim Schreiben bemühe ich mich um eine möglichst bildhafte Sprache, denn &#8220;ein Bild sagt mehr als tausend Worte&#8221;, wie die Chinesen sagen.</p>
<p>Du siehst, ich bin ein Augenmensch und verstehe die Welt hauptsächlich dadurch, dass ich sie sehe. Und vielleicht habe ich gerade deshalb eine interessante Entdeckung gemacht, als ich die Übung durchführte, mit deren Hilfe ich demonstrieren wollte, wie sehr Farben unsere Gefühle und Stimmungen beeinflussen können. Du erinnerst Dich bestimmt an das Video mit den Regenbogenfarben in <strong><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/schritt-3-achte-auf-deine-wahrnehmungen/" title="Schritt 3: Achte auf Deine Wahrnehmungen!">Schritt 3</a></strong>.</p>
<p>Neben den unterschiedlichen Empfindungen, körperlichen Reaktionen (das Gelb zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht) und Gedanken zu den Farben fiel mir eines besonders auf. Nämlich wie sehr die Wahrnehmung einer Farbe davon beeinflusst wird, welche andere Farbe man vorher gesehen hat. Nun ist es natürlich schwierig, das eigene Farbempfinden zu beschreiben. Solche Eindrücke sind immer subjektiv. Doch vielleicht kannst Du das Folgende bestätigen.</p>
<p><span id="more-352"></span></p>
<p>Nehmen wir die Farbe Gelb. Am Anfang des Videos, an dem Rot und Orange vor dem Gelb erschienen und sich dem Auge eingeprägt hatten, wirkte das Gelb auf mich grünlich, also mehr wie eine noch nicht ganz reife Zitrone. Ganz anders dagegen zum Ende hin, als das Gelb nach Hellblau und Grün kam. Da strahlte es so richtig sonnengelb vom Bildschirm. Jedenfalls habe ich das so gesehen.</p>
<p>Nun bin ich jemand, der gerne die Wichtigkeit des Hier und Jetzt betont. Und das tue ich gerade jetzt in den ersten Kurswochen ganz besonders, wo es um Achtsamkeit in allen Bereichen geht. Die Vergangenheit ist vorbei und das Morgen noch ungewiss. Alles, was wirklich greifbar ist, ist der gegenwärtige Augenblick. Nur in ihm können wir etwas tun. Nur in ihm sind wir wirklich lebendig.</p>
<p>So weit, so richtig. Doch die soeben beschriebene Erfahrung zeigt auch deutlich, dass alles, was vorher war, diesen Moment beeinflusst, den ich gerade erlebe. Und ich bin davon überzeugt, dass das nicht nur für Farben gilt. Wir können dieses Prinzip auf alles im Leben anwenden. Wenn ich mich gerade über etwas geärgert habe und &#8220;Rot sehe&#8221;, dann werde ich alles, was im Moment geschieht anders erleben, als wenn ich den &#8220;Blues&#8221; habe oder auf der rosaroten Wolke Sieben schwebe. Wenn ich vor kurzem einen Katastrophenbericht im Fernsehen verflolgt habe, werde ich die Welt anders betrachten, als wenn ich gerade vom Tanzen komme.</p>
<p>Es gibt diesen schönen Satz von Marc Aurel: &#8220;Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken.&#8221; Und da ist wirklich viel dran. Doch sie hat eben nicht nur die Farbe unserer derzeitigen Gedanken, sondern ist abhängig von der Farbe früherer Überzeugungen und Glaubenssätze, die noch in uns schlummern, und die wir uns morgen und in der kommenden Woche genauer ansehen werden. Denn im nächsten Schritt geht es um unsere Gedanken.</p>
<p>Bis dahin noch eine farbenfrohe Zeit,<br />
Dein Jürgen</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<p style="font-size: 80%;"><em>Bildquelle: <a href="http://www.pixelio.de/media/297467" target="_blank">knipseline / pixelio.de</a></em></p>
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		</item>
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		<title>Erfahrungsbericht: Eine achtsame Mahlzeit</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 03:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Tesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Teilnehmerin oder Teilnehmer an diesem kostenlosen Jahreskurs weißt Du es längst: Achtsamkeit ist der Schlüssel zu mehr Lebendigkeit. Achtsam sein bedeutet, die Einzigartigkeit jedes Augenblicks zu erkennen. Es bedeutet, mich selbst und alles um mich herum bewusster wahrzunehmen. Es &#8230; <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/erfahrungsbericht-eine-achtsame-mahlzeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Teilnehmerin oder Teilnehmer an diesem <strong><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/kurs/" title="Dein Weg zu einem gesunden Selbstwertgefühl" target="_blank">kostenlosen Jahreskurs</a></strong> weißt Du es längst: Achtsamkeit ist der Schlüssel zu mehr Lebendigkeit. Achtsam sein bedeutet, die Einzigartigkeit jedes Augenblicks zu erkennen. Es bedeutet, mich selbst und alles um mich herum bewusster wahrzunehmen. Es bedeutet, mit all meinen Sinnen, Gefühlen und Gedanken ganz &#8220;bei der Sache&#8221; zu sein. Es geht also vor allem darum, Achtsamkeit in allem umzusetzen, was ich tue. Achtsamkeit erfahre ich in jedem hellwach gelebten Augenblick. Für manche ist das ganz natürlich. Meine Lebensgefährtin Ulrike ist so ein Glückspilz. Ich persönlich lernte das nur, indem ich es bewusst übte und immer noch fleißig übe.</p>
<p>Um mich immer wieder daran zu erinnern, achtsam zu sein, habe ich mir kleine &#8220;Inseln der Achtsamkeit&#8221; geschaffen. Eine davon ist zum Beispiel jede meiner Mahlzeiten. Es ist für mich ein Stück Lebensqualität, mir beim Essen Zeit zu lassen und dabei achtsam zu sein. Ich beziehe das Ambiente mit ein. Ich lasse durch eine Kerze und Blumen Ruhe ausstrahlen. Ich decke den Tisch langsam und liebevoll. Ich gebe auch meiner Seele einen Platz, auf dem sie sich zum Essen niederlassen kann.</p>
<p>Wenn ich am Tisch sitze, schließe ich die Augen und lasse meine Aufmerksamkeit ein paar Züge lang auf meiner Atmung ruhen. Ich beginne mit einigen tiefen Atemzügen und lasse den Atem danach einfach fließen. Am Ende nehme ich mir vor, dem Mahl Respekt zu erweisen und langsam und genussvoll zu essen. Dann öffne ich die Augen wieder.</p>
<p>Bevor ich zu essen beginne, bleibe ich ein paar Atemzüge schweigend sitzen, nehme wahr, was auf dem Tisch steht, registriere die Farbe und die Anordnung meiner Speisen, lasse mir den Duft in die Nase ziehen, beachte meinen Atem.</p>
<p><span id="more-347"></span></p>
<p>Dann beginne ich langsam mit dem Essen. Ich bin mir bewusst, dass alles, was ich esse, die Kraft der Erde und der Sonne enthält und dass ich zu den Glücklichen auf dieser Erde gehöre, die eine Vielfalt von Nahrungsmitteln haben. Ich empfinde Dankbarkeit für mein Leben, für meine Nahrung und für die Pflanzen, die ihr Leben für mich geopfert haben. Ich esse, um zu essen. Ich bin bei dem, was ich gerade esse. Ich bin mir dessen bewusst, wie ich mein Essbesteck aufnehme, wie meine Hand das Besteck ergreift. Ich bin mir des Schneidens, des Schöpfens, des Hineinstechens, des Zusammenschiebens und anderer Handlungen bewusst. Ich bin mir des Beugens meines Armes und jeder anderen Bewegung meines Körpers bewusst.</p>
<p>Ich richte mein Bewusstsein als nächstes darauf, wie ich die Nahrung kaue. Ich spüre, wie meine Zähne zusammenkommen und wie mein Kiefer sich bewegt, wenn ich das Essen kaue. Ich spüre die Hitze oder Kälte, die Oberfläche und die Konsistenz der Nahrung. Ich spüre, wie meine Zunge die Nahrung im Mund umherbewegt und achte darauf, wo die Nahrung meine Zunge und die Mundhöhle berührt. Was ist das für ein Gefühl im Mund? Ich achte darauf, wie sich der Speichel bildet und sich mit der Nahrung vermischt, und darauf, wie sich das Oberflächengefühl und die Temperatur der Nahrung während des Kauens verändern.</p>
<p>Nachdem ich das Kauen erfahren habe, schlucke ich das Gekaute hinunter und achte darauf, wie es durch die Kehle und Speiseröhre in meinen Magen gelangt. Ich spüre die Wärme oder Kälte, während die Nahrung hinab gleitet. Ich registriere, wie mein Magen sich anfühlt, während er das Essen aufnimmt. Ich bin mir auch aller anderweitigen Körperempfindungen gewahr, die auftreten, während mein Körper sich mit Nahrung füllt. Ich bin mir, während ich beiße, kaue und schlucke, des Geschmacks der Nahrung bewusst, ohne ihn zu bewerten. Ich registriere nur, wie es schmeckt. Ich registriere jeden Nachgeschmack, der in meinem Mund zurückbleibt, nachdem ich das Essen hinuntergeschluckt habe. Unterdessen lasse ich alle Gedanken, Urteile, Gefühle und andere Ablenkungen los. Ich registriere sie einfach nur und entlasse sie dann aus meinem Geist. Ich richte meine Aufmerksamkeit wieder auf die Nahrung und auf den Prozess des Essens. Ich registriere meine Essgeschwindigkeit. Ich koste den Geschmack ganz aus und erfahre den Vorgang des Essens in seiner ganzen Vielfalt.</p>
<p>Ich nehme mir einen Augenblick Zeit, meinen Körper zu spüren. Ich stelle fest, ob ich genug zu essen gehabt habe, ob ich mich satt fühle. Wenn ja, dann höre ich auf zu essen. Wenn ich mit dem Essen fertig bin, dann richte ich meine Aufmerksamkeit darauf, wie ich das Essbesteck niederlege und die Serviette entferne. Ich registriere, wie ich mich fühle, nachdem ich die Mahlzeit beendet habe. Bin ich zufrieden? Hat das Essen einen Nachgeschmack hinterlassen? Ich spüre die Wärme eines vollen Magens. Ein paar Augenblicke lang bin ich mir aller Gefühle und Gedanken bewusst, die im Zusammenhang mit der Mahlzeit in mir auftauchen. Nachdem ich sie registriert habe, lasse ich sie los. Ich bin mir dessen bewusst, was ich tue, um das Ende meiner Mahlzeit anzuzeigen.</p>
<p>Dann stehe ich in vollkommenem Bewusstsein vom Tisch auf. Das langsame, genussvolle Essen ermöglicht mir dann auch, feinere Geschmacksnuancen wahrzunehmen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass ich langsamer esse, besser kaue, mehr schmecke und meine Nahrung besser verdaue. Ich werde mir stärker der inneren Signale meines Körpers bewusst, so dass ich bewusster entscheiden kann, was und wie viel ich zu mir nehme. Und wenn ich dem, was ich esse, mehr Aufmerksamkeit schenke, merke ich, welche Nahrung mir gut tut und ich ernähre mich automatisch gesünder. Außerdem esse ich auch weniger.</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<p style="font-size: 80%;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/bildnachweis/" target="_blank"><em>Bildnachweis</em></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ergänzung: Der 6. Sinn</title>
		<link>http://www.leben-lernen-lieben.de/ergaenzung-der-6-sinn/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ergaenzung-der-6-sinn</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 03:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Tesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwertgefühl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.leben-lernen-lieben.de/?p=343</guid>
		<description><![CDATA[Wie wir in diesem Kurs immer wieder sehen, kommt es im Leben vor allem auf die kleinen Schritte an. Wir setzen uns ein Ziel und machen uns auf den Weg. Diesen Weg genießen wir am meisten, wenn wir ihn mit &#8230; <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/ergaenzung-der-6-sinn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir in diesem Kurs immer wieder sehen, kommt es im Leben vor allem auf die kleinen Schritte an. Wir setzen uns ein Ziel und machen uns auf den Weg. Diesen Weg genießen wir am meisten, wenn wir ihn mit all unseren Sinnen bewusst wahrnehmen. Deshalb haben wir uns in <strong><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/schritt-3-achte-auf-deine-wahrnehmungen/" title="Schritt 3: Achte auf Deine Wahrnehmungen!">Schritt 3</a></strong> ausführlich mit den wichtigsten fünf Sinnen beschäftigt, mit deren Hilfe wir die Welt um uns herum sehen, hören, riechen, schmecken und berühren können. Daneben gibt es natürlich auch noch andere Sinne, wie zum Beispiel den Gleichgewichtssinn, die uns dabei helfen, unseren Weg zu gehen. Hier und heute soll es um eine Fähigkeit gehen, die wir alle in uns tragen, und die dafür sorgt, dass wir auf dem für uns richtigen Weg bleiben: unsere Intuition, die ich in diesem Zusammenhang als &#8220;6. Sinn&#8221; bezeichnen möchte.</p>
<p>Wie sieht das bei Dir aus? Wer ist wohl der beste Experte für Dein Leben? Ist es der Arzt, weil er Medizin studiert hat und Deinen Körper mit seinen Bedürfnissen kennt? Ist es der Pfarrer, der sich um Dein Seelenheil kümmert, der Lehrer, Deine Mutter, Deine Freundin, Dein Freund, Dein Chef oder irgendein Guru? Oder bist es Du selbst, liebe Leserin, lieber Leser? Wer sollte Dich besser kennen als Du selbst? Wer könnte genauer wissen, was Du Dir wirklich wünschst und was Du brauchst? Ist es Dir auch schon einmal so gegangen, dass Du einfach &#8220;wusstest&#8221;, was richtig ist? Ohne, dass Du es begründen konntest? Hast Du auch schon einmal diese feine innere Stimme gehört?</p>
<p>In Dir gibt es ein übergeordnetes Bewusstsein, das weit mehr weiß als Dein Verstand. Diese Kraft hat viele Namen. Für die einen sind es Geistesblitze oder Eingebungen, für die anderen ist es eine innere Stimme. Je nach Weltanschauung kannst Du sie auch als Intuition, Unterbewusstsein, höheres Selbst, göttliche Energie, Schutzengel, geistige Führung, geistige Welt, Universum, Gott, Abraham, Kosmos oder sonst etwas bezeichnen. Nenne sie, wie Du willst. Letztlich kommt es nur darauf an, mit dieser Kraft in Verbindung zu treten. Ich kann Dir nur wärmstens empfehlen, Dich wenigstens versuchsweise darauf einzulassen. Sie ist immer da, und versucht Dir mitzuteilen, was das Beste für Dich ist. Du kannst nur gewinnen, wenn Du auf sie hörst! Ich persönlich habe sie immer wieder als weise Führung durch mein Leben erfahren.</p>
<p><span id="more-343"></span></p>
<p>Sobald Du lernst, auf Deine Intuition zu hören, weißt Du immer besser, was für Dich wichtig und richtig ist. Du wirst nur noch Dinge tun, die Dich glücklich machen und Dich gesund erhalten. Du wählst die richtigen Freunde und verdienst genügend Geld, um Dich ständig weiterzuentwickeln. Du musst weniger hart arbeiten und hast mehr Freude am Erreichten.</p>
<p>Indem Du Deine Suche auf ein bestimmtes Ziel richtest, beauftragst Du die Innere Führung, Dich beim Erreichen des Gewünschten zu unterstützen. Je stärker Dein Wunsch, desto mehr &#8220;Zufälle&#8221; ziehst Du in Dein Leben. Plötzlich begegnest Du den richtigen Leuten, liest ein geeignetes Buch oder findest eine Information im Internet, ohne bewusst danach gesucht zu haben. Unvermittelt springen Dir Informationen ins Auge, an denen Du zuvor monatelang achtlos vorbeigingst. Du stellst Dich quasi auf Empfang, um aus der Vielzahl der Informationen, die täglich auf Dich einstürmen, diejenigen herauszufiltern, die zu Deinem Thema passen.</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Wie kommst Du in Kontakt mit Deiner Intuition?</h3>
<p>Deine innere Stimme ist das Natürlichste von der Welt. Auch Du hast sie ganz sicher schon gehört. Du musst Dich einfach nur daran erinnern und ihr wieder mehr Beachtung schenken. Ganz wichtig ist dabei auch Deine persönliche Einstellung! Du musst innerlich davon überzeugt sein, dass Du Deiner Intuition wirklich vertrauen kannst. Stelle genaue Fragen und achte auf die Antwort. Und dann handle auch danach, denn sie wird umso klarer, je ernster Du sie nimmst.</p>
<p>Um wieder den Zugang zu ihr zu bekommen, mache es Dir bequem und entspanne Dich tief! Und dann erinnere Dich an eine Situation, in der Du Deine innere Stimme deutlich gehört hast oder in der Du ausgesprochen glücklich warst. Und dann stelle Dir bitte folgende Fragen und notiere Dir alle Einzelheiten:</p>
<ul>
<li>Was tat ich, als ich die Intuition vernahm?</li>
<li>Wie fühlte sich das an?</li>
<li>Wo habe ich etwas wahrgenommen? Im Bauch? Im Kopf? In der Brust?</li>
<li>Habe ich etwas Außergewöhnliches gehört?</li>
<li>Habe ich etwas Besonderes gesehen?</li>
<li>Wie fühlte ich mich, als ich dem Impuls folgte?</li>
<li>Wie waren die Begleitumstände?</li>
<li>Hat sich mein Leben dadurch verändert?</li>
<li>Was wäre geschehen, wenn ich der Intuition nicht gefolgt wäre?</li>
</ul>
<p>Lies Deine Aufzeichnungen immer mal wieder durch. Beschäftige Dich noch intensiver mit Deinen Erinnerungen. Dadurch tauchen weitere Begebenheiten aus der Vergangenheit auf.</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Dein Intuitions-Tagebuch</h3>
<p>Notiere es, wenn Du glaubst, Deine innere Stimme vernommen zu haben. Halte in irgendeiner Weise fest, was es für Dich bedeutet, der Intuition zu folgen, und lerne zu beobachten, in welchen Situationen es Dir am leichtesten fällt, sie wahrzunehmen.</p>
<p>Schreibe auf, wenn Du ein bestimmtes Körpersignal spürst. Es kann ein Kribbeln im Bauch, ein Summen im Kopf, eine plötzliche Wärme, ein ungutes oder ein wohliges Gefühl sein. Vielleicht hörst Du auch eine Stimme, oder Du siehst etwas. Es können auch je nach Situation ganz unterschiedliche Hinweise sein, oder Du weißt ganz einfach, was zu tun ist. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die innere Führung wahrzunehmen. Finde heraus, wie sie sich bei Dir bemerkbar macht. Wenn Du Dich an frühere Erlebnisse erinnerst und Dein Intuitions-Tagebuch durchliest, findest Du schnell heraus, worauf Du achten musst. Mit der Zeit wirst Du mehr und mehr Vertrauen in Deine Intuition und damit in Dich selbst entwickeln, öfter spontan handeln und Deinen Impulsen folgen.</p>
<p>Beginne mit einfachen Dingen: achte auf Bücher, die Dir &#8220;begegnen&#8221;, höre, was andere Dir erzählen, mache der Kassiererin im Supermarkt ein Kompliment, nimm einen Tag frei, gönne Dir ein Bad anstatt des gewohnten Fernsehabends oder kaufe Dir einen Pullover in einer neuen Farbe. Lebe einfach spontaner und erlebe, wie daraus oft etwas Wertvolles entsteht. Du öffnest Dich dadurch dem Leben in seiner Vielfalt. Das allein wird sich schon positiv auf Dich auswirken!</p>
<p>Sprich auch mit anderen Menschen darüber, wie sie ihre Intuition erfahren. Du erhältst dadurch auf einfachste Weise zusätzliche Ideen und Hinweise für Deine eigene Wahrnehmung. Und dann übe, übe, übe.</p>
<p>Hier noch ein paar Leitsätze, die Dich dabei unterstützen können:</p>
<ul>
<li>Ich finde das Richtige.</li>
<li>Ich erhalte Hilfe.</li>
<li>In meinem Leben ereignen sich lauter glückliche Zufälle.</li>
<li>Ich treffe den richtigen Menschen.</li>
<li>Meine innere Weisheit weiß, was gut für mich ist.</li>
<li>Meine Intuition führt mich zu dem, was ich brauche.</li>
</ul>
<p>Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Üben,<br />
Dein Jürgen</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<p style="font-size: 80%;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/bildnachweis/" target="_blank"><em>Bildnachweis</em></a></p>
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		<item>
		<title>Leitgedanke: Der Sinn des Lebens</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 03:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Tesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leitgedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken. Bildnachweis]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/leitsatz_sinn_des_lebens_1000hoch.jpg" rel="lightbox[345]"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/leitsatz_sinn_des_lebens_1000hoch-1024x895.jpg" alt="Leitgedanke: Den Sinn des Lebens mit allen Sinnen erleben." title="Leitgedanke: Den Sinn des Lebens mit allen Sinnen erleben." width="600" height="524" class="aligncenter size-large wp-image-346" /></a></p>
<div style="font-size: 80%; text-align: center; border: 1px #E3E3D9 solid; padding: 5px 5px; margin-bottom: 15px;"><strong>Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken.</strong></div>
<p style="font-size: 80%;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/bildnachweis/" target="_blank"><em>Bildnachweis</em></a></p>
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		<title>Schritt 3: Achte auf Deine Wahrnehmungen!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 03:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Tesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwertgefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie am vergangenen Freitag angekündigt, wird es heute sinnlich. Du hast Dich ja schon ein wenig in Deiner kleinen Welt umgesehen. Vielleicht hast Du Dich auch etwas umgehört, auf Düfte geachtet oder irgendwelche Dinge berührt. Wie Du in den Kommentaren &#8230; <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/schritt-3-achte-auf-deine-wahrnehmungen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie am vergangenen Freitag angekündigt, wird es heute sinnlich. Du hast Dich ja schon ein wenig in Deiner kleinen Welt umgesehen. Vielleicht hast Du Dich auch etwas umgehört, auf Düfte geachtet oder irgendwelche Dinge berührt. Wie Du in den Kommentaren nachlesen kannst, habe ich von ein paar Teilnehmern bereits sehr ausführliche Rückmeldungen über ihre Erfahrungen mit den Achtsamkeitsübungen erhalten. Auch viele E-Mails sind bei mir eingegangen, die mir zeigen, wie intensiv und bereichernd die vergangenen zwei Wochen waren. Das freut mich sehr.</p>
<p>Durch Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken und Tasten entdecken wir die Welt. Heute wollen wir uns den schon etwas geweckten Sinnen und den vielen Eindrücken, die wir durch sie gewinnen können noch etwas ausführlicher und bewusster widmen, und so Dein Leben noch reicher und wertvoller machen.</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Wahrnehmung und Wahrheit</h3>
<p>Als Kinder spielten wir gerne &#8220;Ich sehe was, was du nicht siehst!&#8221; Und da ist mehr dran, als wir damals ahnten. Denn jeder Mensch nimmt sich selbst und seine Umwelt auf eine ganz besondere Art und Weise wahr. Auch Du! Vielleicht hast Du das gerade auch während dieses Kurses schon festgestellt, in dem ich Dich ja immer wieder auffordere, Deine gewohnte Sicht etwas zu verändern.</p>
<p>Ist Dir bewusst geworden, dass Du selbst mit noch so viel Aufmerksamkeit immer nur einen Ausschnitt aus der unendlichen Vielfalt von Sinneseindrücken auswählen kannst, die Dich in jedem Augenblick erreichen? Das, was wir als &#8220;Wahrheit&#8221; betrachten, ist tatsächlich nur ein kleiner Teil der Wirklichkeit, eben der, den wir wahr-nehmen. Oder wie es Pablo Picasso ausdrückte: &#8220;Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.&#8221; Dazu eine kleine Geschichte:</p>
<p><span id="more-157"></span></p>
<div style="border: 1px #E3E3D9 solid; padding: 5px 20px; margin-bottom: 20px;">
<h4><em>Die Blinden und der Elefant</em></h4>
<p><em>
<p>Es waren einmal sechs weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt.<br />
Die sechs Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.</p>
<p>Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: &#8220;Ein Elefant ist wie ein langer Arm.&#8221;<br />
Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: &#8220;Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer.&#8221;<br />
Der dritte Gelehrte sprach: &#8220;Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule.&#8221; Er hatte ein Bein des Elefanten berührt.<br />
Der vierte Weise sagte: &#8220;Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende&#8221;, denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet.<br />
Der fünfte Weise meinte: &#8220;Der Elefant ist glatt und spitz&#8221;, denn er hatte den Stoßzahn in der Hand.<br />
Und der sechste Weise berichtete seinem König: &#8220;Also ich sage, ein Elefant ist wie eine riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf.&#8221; Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.</p>
<p>Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise: &#8220;Ich danke euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht, mit glatten, spitzen Stoßzähnen und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist.&#8221;<br />
Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufriedengegeben hatten.</p>
<p></em>
</div>
<p>Du siehst also, jeder hat seine eigene Sicht der Dinge. Sogar der König hat nur einen Bruchteil der Wahrheit erkannt, denn wir wissen ja, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Und es kommt noch besser: Deine Wahrnehmung ist nicht nur einzigartig, sondern sie verändert sich auch laufend. Beim Aufwachen kommt Dir die Welt anders vor als am Abend. Als Kind hast Du die Dinge anders gesehen als heute. Und morgen wirst Du wieder eine andere Sichtweise haben, vor allem als Teilnehmer dieses Programms. <img src='http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Über dieses Thema könnte man ganze Bücher schreiben, und das haben auch schon viele kluge Leute getan. Doch <em><strong>Dein Weg zu einem gesunden Selbstwertgefühl</strong></em> ist ein Praxis-Kurs. Deshalb hier ein paar Übungen, um Deine Sinne zu schärfen und Dir etwas Gutes zu tun.</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Sehen</h3>
<p><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/durchbrochener_kreis.jpg" rel="lightbox[157]"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/durchbrochener_kreis-150x150.jpg" alt="" title="Durchbrochener Kreis" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-161" /></a>Kannst Du Deinen Augen trauen? Betrachte einmal nebenstehende Abbildung. Was erkennst Du?</p>
<p>Du erkennst wahrscheinlich einen Kreis, obwohl nur eine Anzahl gebogener und kreisförmig angeordneter Linien zu sehen ist. Dein Auge wählt aus und konstruiert aus wahrgenommenen Details Figuren und den dazugehörigen Hintergrund. Dabei spielt sich mehr in Deinem Kopf ab als in den Augen selbst. Und das kannst Du bewusst steuern, indem Du Deine Aufmerksamkeit auf ganz bestimmte Dinge richtest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Übung 3.1: Zwei Maler</h4>
<ul>
<li>Sieh Dich in Deinem Zimmer um wie ein Maler, der es auf horizontale und vertikale Linien abgesehen hat. Entdecke Dein Zimmer als ein Muster aus diesen Linien. Vielleicht bekommst Du Lust, es genau so einmal zu zeichnen.</li>
<li>Versuche danach, Dein Zimmer zu sehen als ein Muster in der Farbe Braun. Sieh Dir alles Braune intensiv an und lasse es deutlich und wichtig werden. Du kannst natürlich auch gerne eine andere Farbe wählen, die oft in dem Raum vorkommt, in dem Du gerade bist. Auch hier könntest Du eine Farbskizze anfertigen, die ganz anders ist als die erste.</li>
<li>Sind es eher Farben oder Formen, die Dir auffallen?</li>
</ul>
<p>Ist Dir klar geworden, wie sehr Du Dein Leben allein dadurch beeinflussen kannst, dass Du Deine Aufmerksamkeit bewusst lenkst? Vielleicht auf das Schöne und Gute, das Dir auch heute wieder begegnet? Vielleicht auf die freundlichen Menschen, mit denen Du heute zu tun hast? Vielleicht auf all Deine wertvollen Eigenschaften? Probiere einmal aus, wie sehr sich das auf Deine Stimmungen, Gedanken und Gefühle auswirken kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Übung 3.2: Farben fühlen</h4>
<p>Am eindringlichsten kannst Du den Einfluss des Sehens auf Dein Befinden bei den Farben spüren. Schaue Dir einmal folgendes Video an und achte darauf, wie sich Deine Stimmung verändert. Um den Effekt zu verstärken, schalte am besten den Vollbildmodus ein.</p>
<p><iframe width="600" height="400" src="http://www.youtube.com/embed/mkNZD6K2QoM?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hast Du die Unterschiede wahrgenommen? Empfindest Du Rot anders als Blau? Achte heute einmal darauf, wie Deine Lieblingsfarben mit Deinen Stimmungen zusammenhängen, wie die Farben Deiner Kleidung und die Farben Deiner Wohnung Dein Befinden beeinflussen und ob Du jetzt farblich etwas ändern willst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Übung 3.3: Erholung für Deine Augen</h4>
<p>Deine Augen leisten Schwerstarbeit, nicht nur heute bei diesen Übungen. Deshalb hier ein paar Möglichkeiten, wie Du ihnen etwas Entspannung gönnen kannst:</p>
<ul>
<li>Stell Dir vor, dass von Deiner Nasenspitze ein gerader Lichtstrahl einen Punkt auf die entfernte Zimmerwand wirft.</li>
<li>Bewege Deinen Kopf nun so, dass dieser Lichtpunkt eine liegende Acht beschreibt und verfolge diesen Lichtpunkt mit Deinen Augen.</li>
<li>Achte während der Bewegung Deines Kopfes und Deiner Augen auch darauf, dass Du ruhig atmest und auch ab und zu blinzelst.</li>
</ul>
<p>Diese Übung kann Deinen Augen vor, während und nach der Bildschirmarbeit und auch beim Fernsehen etwas Erholung bringen. Du kannst aber auch in Deiner eigenen Umgebung Deine Augen ab und zu verwöhnen. Zum Ausruhen ist es immer gut, in lebendiges Grün zu schauen oder auch in den Himmel.</p>
<p>Auch die folgende Übung lässt sich einfach und schnell durchführen und hat eine wunderbare Wirkung:</p>
<ul>
<li>Schließe die Augen im Stehen, Sitzen oder Liegen.</li>
<li>Reibe die Hände aneinander, bis sie gut warm geworden sind.</li>
<li>Lege nun beide Hände so auf die Stirn, dass die hohlen Handflächen wie kleine Höhlen über den geschlossenen Augen liegen.</li>
<li>Lasse die Hände leicht und ohne Druck in dieser Haltung und spüre, wie die Wärme und Energie von Deinen Händen in die Augen eindringt.</li>
<li>Atme dabei ruhig fünf- bis zehnmal ein und aus und genieße den Schutz Deiner Augen. Gib Dich einfach der angenehmen Dunkelheit oder Deinen inneren Bildern hin.</li>
<li>Öffne dann ganz vorsichtig die beiden Hände wie ein Visier und spüre dabei, wie die Außenwelt sich wieder für die immer noch geschlossenen Augen bemerkbar macht.</li>
<li>Öffne nun vorsichtig die Augen und schaue auf eine nicht zu helle Umgebung.</li>
</ul>
<p>Ich kann Dir diese Übung, die auch unter der Bezeichnung &#8220;Palmieren&#8221; bekannt ist, aus eigener täglicher Erfahrung nur bestens empfehlen.</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Hören</h3>
<p>Das war jetzt schon wieder eine ganze Menge für heute, deshalb kommt hier nur eine allgemeine Übung, um Dein Gehör zu schulen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Übung 3.4: Achtsam hinhören</h4>
<ul>
<li>Achte auf das, was Du hörst: Was hörst Du zuallererst? Was hörst Du am deutlichsten? Woher kommen die Geräusche, wie weit sind sie entfernt? Horche in die Vielfalt der Geräusche, die Dich umgeben, hinein. Wenn Du Dich eine Weile konzentrierst, was kommt alles hinzu? Lenke die Aufmerksamkeit auf bestimmte Geräusche, zum Beispiel menschliche oder technische Geräusche, den entfernten Verkehrslärm, den Vogel vor dem Fenster, den Fernseher des Nachbarn. Spüre, ob die Aufmerksamkeit auf bestimmte Geräusche die Qualität Deines Befindens verändert.</li>
<li>Schließe eine Weile die Augen und lausche im Dunkeln. Verändert sich Deine Wahrnehmung? Deine Empfindungen? Deine Stimmung?</li>
<li>Bedecke Deine Ohren mit den Händen und lausche in Deine Ohren hinein.</li>
<li>Hast Du eine große Muschel, in die Du hineinhorchen kannst?</li>
<li>Konzentriere Dich eine kleine Weile nur auf ein Geräusch, zum Beispiel das Ticken einer Uhr. Was geschieht mit Deiner Wahrnehmung?</li>
</ul>
<p>Noch eine Anregung, um Deine Ohren zu verwöhnen: Höre Dir heute Abend ganz in Ruhe Deine Lieblingsmusik bei Kerzenschein an. Nicht mehr – und nicht weniger.</p>
<p>Und dann versuche immer wieder, Dir Räume und Zeiten der Stille zu schaffen, in denen das Ticken einer kleinen Uhr zum Ereignis wird. Oft sind es die leisen Töne, die uns etwas Bedeutungsvolles ankündigen.</p>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Riechen</h3>
<p>Wie aus der Aromatherapie bekannt ist, lassen sich mit Düften Deine Stimmungen verändern und heilende Wirkungen erzielen. Therapeuten und Massagepraxen verwenden sie, und auch viele Hotels mit eigenem Wellness-Bereich bieten Aromatherapie an. In Japan werden sogar je nach Tageszeit die Mitarbeiter pausenlos mit unterschiedlichen Duftmischungen bedampft, damit sie entweder konzentrierter, effektiver oder entspannter, aber in jedem Fall gut gelaunt ihre Arbeit verrichten. Tatsächlich wird damit viel erreicht. Denn Aromen sprechen unmittelbar unser Riechzentrum an.</p>
<p>Auch Du kannst das ganz leicht selbst ausprobieren und damit Dein Wohlbefinden steigern. Dabei kannst Du getrost auf Deinen Geruchssinn vertrauen, der Dich garantiert zu den Düften führt, die Dir gerade guttun. Sinnvoll ist es allerdings, Dich zuvor über die Wirkung des jeweiligen ätherischen Öls und auch über dessen Anwendungsmöglichkeiten zu informieren. Grundsätzlich erfordert seine konzentrierte Form einen bewussten Umgang. Denn bestimmte ätherische Öle können in hohen Dosen und unverdünnt auch gefährlich und giftig sein und zu Verätzungen führen.</p>
<p>Bei der Auswahl eines ätherischen Öls ist es ratsam, auf die Reinheit und Qualität der Produkte besonders zu achten. Die Gewinnung eines ätherischen Öls ist aufwändig, langwierig und teuer. Meist werden die Essenzen durch Wasserdampfdestillation oder Pressung gewonnen. Nur so kann man den Charakter einer Pflanze in konzentrierter Form erhalten. Aufgrund der Verknappung an Rohstoffen findet man immer häufiger in Bade- oder Massageölen, aber auch in Duftessenzen synthetische, naturfremde Aromastoffe. Diese wirken aber niemals so intensiv und können außerdem Deinen Organismus belasten, da nuturfremde Stoffe nur schwer abgebaut werden können und deshalb häufig im Unterhautgewebe abgelagert werden. Auch Allergien sind eine häufige Folge.</p>
<h4>Was Du mit ätherischen Ölen alles tun kannst</h4>
<p>Ein großes Sortiment naturreiner ätherischer Öle bietet beispielsweise das deutsche Unternehmen <a href="http://www.primaveralife.com/de/index.php" target="_blank"><strong>Primavera</strong></a> oder auch die Firma <a href="http://www.youngliving.com/de_AT/" target="_blank"><strong>Young Living</strong></a> an. Auch der Schweizer Hersteller <a href="http://www.farfalla.eu/" target="_blank"><strong>Farfalla</strong></a> legt ein besonderes Augenmerk auf die Herkunft seiner Öle. Auf den Webseiten dieser Unternehmen findest Du auch weitere Informationen und Fachbücher. Du kannst dort unter unzähligen Essenzen von Ackerminze über Citronella, Eichenmoos bis hin zu Jasmin und Koriander wählen. Auch exotische Düfte wie Magnolienblätter, Mimose, Ylang-Ylang und Zitronenbasilikum sind hier zu finden.</p>
<p>Die Wirkungsweise der Öle ist umfassend. So können einige entweder desinfizierend (Teebaum, Eukalyptus, Nelke), immunstärkend (Geranium, Bergamotte) oder schmerzstillend wirken (Kamille, Pfefferminze). Wiederum andere können die Stimmung aufhellen (Rose, Rosenholz, Lemongras, Neroli), beruhigend wirken (Lavendel, Melisse, Mandarine, Basilikum) oder die Konzentration verbessern (Zypresse, Salbei). Und mit manchen kann man sogar erfolgreich Insekten abwehren.</p>
<p>Aktivierend sind Essenzen aus Fichtennadel, Rosmarin, Thymian, Muskatnuss oder Citronella. Und eine aphrodisierende Wirkung verspricht man sich von Aromen wie Sandelholz und Jasmin.</p>
<h4>Tipps zur Anwendung</h4>
<p>Besorge Dir einige ätherische Aromaöle, wie zum Beispiel Apfel, Pfirsich, Ringelblume, Flieder, Zitrone, Vanille, Orange, Zimt oder die oben bereits aufgeführten – was immer Du magst. Gieße etwas Wasser und ein paar Tropfen des Öls in eine Duftlampe aus Keramik und gib Dich ganz den anregenden oder beruhigenden Düften hin. Doch Vorsicht! Bitte erhitze diese Öle nicht. Lasse die Düfte sich also einfach nur im Wasser entfalten, ohne ein Teelicht darunter zu stellen.</p>
<p>Eine wunderbare Alternative ist die Verwendung von Duftsteinen. Sie eignet sich besonders für die Beduftung von kleinen Räumen sowie für Bad, Toilette oder Schreibtisch. Dazu brauchst Du nur 10 bis 15 Tropfen unverdünntes ätherisches Öl auf einen Stein zu geben.</p>
<p>Noch einfacher ist es, ein paar Tropfen des Aromaöls auf ein Baumwolltaschentuch zu träufeln. So kannst Du den Duft den ganzen Tag über immer wieder voll und tief und langsam einatmen.</p>
<p>Darüber hinaus erfreuen sich Aromamassage-Öle und Naturparfums wie die der Firma <a href="http://www.lakshmi.de/" target="_blank"><strong>Lakshmi</strong></a> immer größerer Beliebtheit. Achte aber bitte auch hier darauf, dass sie keine synthetischen Stoffe enthalten.</p>
<p>So weit meine kleine Einführung in die Welt der Düfte. Wie schon beim Hören hier noch eine allgemeine Übung &#8220;für alle Tage&#8221; zum Geruchssinn:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Übung 3.5: Achtsam schnuppern</h4>
<ul>
<li>Achte auf das, was Du riechst, auf die Gerüche in Deiner Umgebung und der Luft, die Du ein- und ausatmest. Wenn Du Dich im Freien befindest, kannst Du auf die wechselnden Gerüche in Deiner Umgebung achten. Wie empfindest Du die Atemluft – kühl oder warm, schwer oder leicht, frisch oder schon etwas abgestanden?</li>
<li>Nimm unterschiedliche Gegenstände, Gewürze, Obst, Pflanzen usw. und nimm wahr, wie diese riechen. Lasse Deiner Nase zwischen den Erfahrungen ausreichend Zeit.</li>
<li>Gerüche sind oft eng mit Gefühlen oder Erinnerungen verbunden. Suche in Deiner Umgebung gezielt nach verschiedenen Gerüchen und lasse diese auf Dich wirken. Was ist Dir angenehm, was eher nicht? An was erinnerst Du Dich, was empfindest Du bei verschiedenen Gerüchen?</li>
</ul>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Schmecken</h3>
<p>Essen ist eine sinnliche Angelegenheit, die Du zelebrieren kannst, indem Du jeden Bissen achtsam und dankbar isst. Und je abwechslungsreicher Du Deine Mahlzeiten gestaltest, desto feiner entwickelt sich Dein Geschmackssinn. Biete Deinem Gaumen verschiedene Gemüsesorten an. Schmecke die Feinheiten heraus. Und nimm Dir Zeit, vieeeel Zeit! Im Laufe des Kurses kochen wir gemeinsam auch noch ein paar leckere Gerichte. Spätestens dann kannst Du folgende Übung durchführen. Am besten aber schon heute.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Übung 3.6: Achtsam genießen</h4>
<ul>
<li>Achte auf das, was Du schmeckst: Nimm einen Schluck oder einen Bissen in den Mund und spüre dem Geschmack nach (süß, sauer, salzig, bitter). Wie ist die Temperatur der Speise oder des Getränks? Ist sie Dir angenehm? Achte auch auf die Konsistenz – ist Dein Bissen weich, fest, hart, knusprig, schmelzend, körnig? Wie wirken sich die verschiedenen Geschmackserlebnisse auf Deine Empfindungen aus?</li>
<li>Lasse einen Bissen im Mund herumwandern und schmecke, was sich dabei verändert. Nimm einen ganz winzigen Bissen und einen ganz großen Happen, sodass der Mund ganz ausgefüllt ist. Wie ist der Unterschied?</li>
<li>Auch Geschmackserlebnisse sind sehr oft mit Gefühlen und Erinnerungen verbunden: Kaufe Dir Deine Lieblingsspeise oder bereite sie selbst zu und versuche, Dich so intensiv wie möglich auf den Genuss zu konzentrieren. Was schmeckst Du? Welche Empfindungen und Erinnerungen hast Du?</li>
<li>Hattest Du als Kind eine Leibspeise? Dann gönne Dir auch diesen Genuss wieder einmal und achte da ganz besonders darauf, was mit Deiner Stimmung geschieht.</li>
</ul>
<p style="border-bottom: 1px #E3E3D9 solid;">&nbsp;</p>
<h3>Berühren</h3>
<p>Die bisher besprochenen Sinnesorgane sind auf einen kleinen Bereich des Körpers beschränkt: die Augen, die Ohren, die Nase, den Mund. Anders der Tastsinn. Er verteilt sich über unser größtes Organ: die Haut. Wusstest Du, dass Deine Haut etwa ein Sechstel Deines Körpergewichts ausmacht? Sie ist lebenswichtig! Grund genug, sie hin und wieder so richtig zu verwöhnen, was meinst Du?</p>
<p>Nimm Dir heute im Laufe des Tages oder während der kommenden Woche etwas Zeit und versuche, Dich einmal nur auf Deinen Tastsinn zu konzentrieren. Hier einige Anregungen, was Du tun kannst, um die Berührungen Deiner Haut besonders intensiv wahrzunehmen:</p>
<ul>
<li>Stelle Dich unter die Dusche oder lege Dich in die Badewanne und spüre das Wasser auf Deiner Haut, den Badeschaum oder die Duschcreme auf Deinem Körper. Halte den Duschkopf mal weiter weg, mal ganz dicht an Deine Haut und spüre den Unterschied. Experimentiere ein wenig: Wo gefällt Dir das Wasser besonders gut auf der Haut, an welcher Stelle spürst Du die Wassertropfen besonders intensiv? Welche Gefühle oder Stimmungen wecken diese Erfahrungen?</li>
<li>Umhülle Dich unbekleidet mit einer weichen Decke, einem kuscheligen Federbett oder einem schmeichelnden Stoff und versuche, möglichst viel von Deiner Haut im Kontakt zu Deiner Umhüllung zu spüren. Welche Empfindungen, Erinnerungen, Bedürfnisse stellen sich ein? Wie ist Deine Stimmung?</li>
<li>Fasse Dinge an, die Deinen Händen schmeicheln: glatte Steine, poliertes Holz, schön geschwungene Vasen, Schalen, Möbel. Und vor allem: die Haut der Menschen, die Du liebst! Berühre Menschen ruhig öfter beim Sprechen am Arm. Das hilft, Vertrauen herzustellen.</li>
<li>Und hier noch etwas für die wärmere Jahreszeit, denn der nächste Sommer kommt bestimmt. <img src='http://www.leben-lernen-lieben.de/wordpress/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Gehe in die Natur und lege Dich ins weiche Gras, in den Sand, auf den Waldboden oder ins Heu. Versuche, mit Deinem Tastsinn möglichst den ganzen Körper zu erfühlen. Was nimmst Du wahr? Wo liegst Du hart, wo weicher? Nimm die Sonne oder den Wind auf Deinem Körper wahr. Was empfindest Du? Was ist besonders intensiv?</li>
<li>Sorge immer wieder für ein paar Streicheleinheiten. Das geht schon beim Eincremen. Betrachte Deine Haut als gute Freundin, die Du pflegst und schützt. All das wird Dir Dein Körper danken.</li>
<li>Schenke Dir und anderen immer wieder eine Umarmung, nach der wir uns in unserem tiefsten Inneren alle so sehr sehnen.</li>
<li>Und wenn Du Dir etwas besonders Gutes tun möchtest, dann gönne Dir regelmäßig einmal pro Monat eine Massage. Wenn Du eine Partnerin oder einen Partner hast, könnt ihr euch natürlich am besten gegenseitig verwöhnen.</li>
</ul>
<p>Ich könnte hier noch seitenweise Übungen aufführen, die Dir dabei helfen können, Deine Sinne zu sensibilisieren. Im Prinzip eignen sich alle Situationen, in denen es Dir möglich ist, innezuhalten und Dich auf Deine Wahrnehmungen zu konzentrieren: an einem Bach, einem Wasserfall, in einer Winterlandschaft, im Regen, in der Sonne, in einer Kirche, beim Schwimmen und, und, und. Wichtig ist, dass Du Dir dafür ausreichend Zeit lässt. Und je öfter Du das tust, desto achtsamer wirst Du werden. Wie ich schon sagte: alles eine Frage der Übung.</p>
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<h3>Deine Sinne sind wertvoll</h3>
<p>Hast Du gemerkt, wie gesegnet Du bist? Du kannst sehen, Du kannst hören, Du kannst riechen, Du kannst schmecken, Du kannst Dich selbst und andere berühren. Allein das ist es schon wert, auf dieser Welt zu sein, findest Du nicht auch? Doch wie oft vergessen wir das und sehen es als etwas Selbstverständliches an.</p>
<p>Wenn Du Dir hin und wieder bewusst machen möchtest, was für ein wundervolles und kostbares Geschenk Deine Sinne sind, und wenn Du lernen willst, diese Fähigkeiten noch mehr zu würdigen, dann lies einmal Biografien wie die von <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3772523722/lebenlernenli-21" target="_blank"><strong>Helen Keller</strong></a>. Aus den Berichten von Menschen, die nicht mehr über einen oder mehrere der Sinne verfügen, die wir anderen gemeinsam haben – sei es von Geburt an oder aufgrund eines späteren Verlusts –, können wir sehr viel über uns selbst lernen. So können wir zumindest einmal darüber nachdenken, was eine solche Erfahrung für uns bedeuten würde, und wir können etwas von denen lernen, die Wege gefunden haben, mit solchen Behinderungen ein erfülltes Leben zu leben. Vielleicht machst Du dann wie ich die Erfahrung, wie sehr die eigenen Sinne plötzlich an Wert gewinnen.</p>
<p>Damit möchte ich für heute enden und einen kleinen Richtungswechsel vornehmen. Nachdem Du in den vergangenen drei Wochen Deine Außenwelt achtsamer wahrgenommen und erkundet hast, wenden wir uns nächsten Freitag Deiner Innenwelt zu und schauen uns Deine Denkgewohnheiten näher an.</p>
<p>Bis dahin eine schöne, erfahrungsreiche und sinnenfrohe Zeit,<br />
Dein Jürgen</p>
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<p>PS: Ich möchte dieses Programm für Dich und andere immer weiter verbessern. Deshalb würde ich mich über einen Kommentar von Dir sehr freuen. Wie hat Dir die heutige Ausgabe gefallen? Was war daran gut? Was hätte ich weglassen können? Worauf bist Du besonders neugierig? Schreibe mir bitte ein paar Zeilen. &#8211; Vielen Dank!</p>
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<p>Willst Du per E-Mail über neue Kursfolgen informiert werden? Dann trage Dich bitte hier ein:</p>
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