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	<title>www.leben-lernen-lieben.de</title>
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	<description>Die Seite fur alle, die bewusst, gesund und glucklich leben wollen.</description>
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		<title>Was genau sucht meine Seele?</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 11:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spirituell leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Als der Postbote mir gestern ein kleines Päckchen in die Hand drückte und ich es bald darauf öffnete, dachte ich für einen kurzen Augenblick: &#187;Ja, is&#8217; denn heut&#8217; scho&#8217; Weihnachten?&#171; Eine treue und liebe Leserin hatte mir ein Buch geschickt, das noch nicht einmal auf meinem Wunschzettel stand. Doch sie muss irgendwie gespürt haben, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als der Postbote mir gestern ein kleines Päckchen in die Hand drückte und ich es bald darauf öffnete, dachte ich für einen kurzen Augenblick: &raquo;Ja, is&#8217; denn heut&#8217; scho&#8217; Weihnachten?&laquo; Eine treue und liebe Leserin hatte mir ein Buch geschickt, das noch nicht einmal auf meinem Wunschzettel stand. Doch sie muss irgendwie gespürt haben, dass es genau das ist, was ich gerade jetzt brauche.</strong></p>
<p><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/500hoch/plan_ihres_lebens_500hoch.jpg" class="lightview" rel="gallery[1692]" title="Ruediger Schache: Der geheime Plan Ihres Lebens"><img class="left" title="Ruediger Schache: Der geheime Plan Ihres Lebens - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/175x175/plan_ihres_lebens_175x175.jpg" alt="Ruediger Schache: Der geheime Plan Ihres Lebens - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a>Es ist Ruediger Schaches neues Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442338549/lebenlernenli-21" target="_blank">Der geheime Plan Ihres Lebens: Woher, wohin, warum?</a> Schon die Aufmachung ist sehr edel. Sie erinnert sehr an &raquo;The Secret&laquo; vom gleichen Verlag. Und der Inhalt scheint mindestens ebenso wertvoll zu sein. Der Autor geht darin &raquo;der Frage nach: Was ist der Sinn meines individuellen Lebens? Er sagt, dass jeder Mensch einen persönlichen Seelenplan und damit seinen eigenen Bestimmungsweg zu einem erfüllten Leben besitzt.</p>
<p>Um diesem Weg zu folgen, müssen wir die Zeichen verstehen. Warum bisher alles genau so und nicht anders geschah, wie und warum die Seele Signale sendet und was sie sucht. Welche Bedeutung Familie, Körper, Begabungen und Fähigkeiten haben. Was bestimmte Ereignisse uns sagen.</p>
<p>Auf dem Weg zu erfüllten Wünschen und Sehnsüchten dürfen wir lernen, die Sprache des Lebens zu entschlüsseln und die große Ordnung hinter allem zu erkennen. Und wir können uns fragen: Was genau lernen wir aus den Beziehungen zu unseren Mitmenschen, welche Aufgabe liegt in den Begegnungen? Was muss in Ordnung gebracht, was soll erlebt und getan werden? Je mehr wir darüber wissen, umso bessere Entscheidungen werden wir treffen.&laquo;</p>
<p><span id="more-1692"></span></p>
<p>So weit der Klappentext, der mit einem wahrhaft großen Versprechen endet: &raquo;Mit <a href="http://www.ruedigerschache.com/de/" target="_blank">Ruediger Schache</a> lernen wir, unseren Seelenplan zu entschlüsseln, um Erfüllung, Glück und persönlichen Lebenssinn zu finden.&laquo; Ich bin sehr neugierig, ob der Autor das halten kann. Auf jeden Fall freue ich mich auf eine sehr spannende Lektüre und danke der Spenderin von ganzem Herzen für dieses großzügige Geschenk!</p>
<p>Wie jedes Buch, das ich zum ersten Mal in der Hand halte, schlage ich auch dieses an einer x-beliebigen Stelle auf und schaue, was es mir zu sagen hat. Und ich bin wirklich erstaunt, denn da scheint schon die Antwort zu stehen, zu der mich das Buch führen sollte. Doch genaugenommen passt diese Geschichte, die mich von der ersten Zeile gefangen nimmt, für uns alle. Wir müssen es nur erkennen. Ich lese Dir den Text kurz vor, bei dem sich das Buch &raquo;zufällig&laquo; öffnete. Und damit Du wieder mitlesen kannst, habe ich ihn auch gleich für Dich abgetippt:</p>
<blockquote></blockquote>
<p style="text-align: right; font-size: 80%;"><i>Hintergrundmusik: <a href="http://www.antje-schulz.de" target="_blank">Antje Schulz</a></i></p>
<p><em>
<p><strong>Die Sehnsucht eines Sterns &#8211; ein Seelenmärchen</p>
<p></strong></p>
<p>Es war einmal ein Stern, der leuchtete so hell, dass er alle anderen Sterne um sich herum überstrahlte. Er war der hellste Stern am ganzen Nachthimmel. Das kam daher, dass er alles erreicht hatte, was ein Stern erreichen kann. Und dass er alles erlebt hatte, was Sterne erleben können.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Menschen auf der Erde sahen nach oben, staunten und riefen ihm ihre Bewunderung entgegen, und dabei leuchteten ihre Gesichter vor Freude über den schönen Anblick.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Stern hörte dies alles und war davon sehr berührt. Er dachte sich: Was für liebe, wunderbare Menschen. Sie mögen mich so sehr, ich glaube, ich möchte sie gerne kennenlernen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Also beschloss der Stern, die Erde zu besuchen. Aber er musste vorsichtig sein und sich tarnen, denn er wusste, dass sein Licht die Menschen sonst blenden würde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Deshalb nahm er die Form eines Menschen an.</p>
<p>Als er auf der Erde ankam, war dort alles anders, als er es sich oben vom Himmel aus vorgestellt hatte. Dort war er das hellste aller Lichter gewesen, und weil er immer in seinem eigenen Licht gelebt hatte, kam es ihm auf der Erde jetzt sehr dunkel vor.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber obwohl er nun in der Hülle eines Menschen steckte, konnte der Stern seine wahre Natur nicht verleugnen und leuchtete selbst durch seine neuen Begrenzungen hindurch heller als alle anderen Menschen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Doch die meisten Menschen waren durch das Leben in der ständigen Dunkelheit blind geworden. Einige wenige spürten, dass mit dem Stern in der Hülle eines Menschen etwas anders war, aber sie wussten nicht, was es war.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Stern ging durch sein neues Leben und in die Verwirrung hinein, die die irdische Dunkelheit mit sich brachte. Und weil niemand sein Licht wahrnehmen konnte, vergaß er irgendwann, wer er eigentlich war und warum er gekommen war. Er wurde ein trauriger und einsamer Stern.</p>
<p>Doch eines Tages kamen Menschen, die waren anders. Sie konnten das strahlende Licht sehen, weil sie gelernt hatten, durch die Hülle hindurch in das Innere zu blicken. Und sie sagten: &raquo;Wie wunderschön du bist. Vielen Dank für deinen Besuch und dass du dein Licht unter uns verteilst.&laquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Doch der Stern war inzwischen schon so lange alleine in der trüben Welt unterwegs gewesen und er war so vielen Menschen begegnet, die sein Licht nicht sehen konnten und ihn stattdessen mit ihrer eigenen Dunkelheit eingehüllt hatten, dass er nicht mehr wusste, was er noch glauben sollte und was nicht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Weil er aber hörte, was die Menschen sagten, die sein Inneres sehen konnten, und weil trotz allem seine Neugier noch vorhanden war, stellte er sich vor einen Spiegel und betrachtete sich. Er drehte und wendete sich, befühlte seine menschliche Hülle, aber er konnte nicht erkennen, was die anderen meinten. Immer wieder stand er auch in der Nacht auf, um in den Spiegel zu sehen, aber selbst da nahm er das Licht nicht wahr.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und so kamen und gingen Menschen im Leben des Sterns, die ihm von seinem Licht berichteten, aber nichts änderte sich. Nur eines verging nie &#8211; die Sehnsucht des Sterns nach dem Licht, auch wenn er jetzt nicht mehr wusste, woher sie kam. Denn so sind Sterne nun einmal: Was auch immer geschehen mag, die Sehnsucht nach dem Licht vergessen sie nie.</p>
<p>Eines Tages stand der Stern vor einem Spielplatz und beobachtete die Kinder. Er bemerkte, wie sehr ihre Gesichter leuchteten, wenn sie miteinander spielten. Und wie sehr ihre Herzen strahlten. Und er dachte, wie gerne er eines von ihnen gewesen wäre. Ja, er sehnte sich so sehr danach, ein Kind in diesem Licht zu sein, dass er alles dafür gegeben hätte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vielleicht muss ich einfach nur meine Hülle ablegen und aus diesem Leben herausgehen, dachte er, damit ich noch einmal anfangen kann. Dann bin ich eines dieser Kinder und ich leuchte wie sie.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Während er da so stand und überlegte, wie er seine Hülle und diese Welt verlassen könnte, kam eines der Kinder zu ihm herübergelaufen. Es war ein Junge. Er stellte sich vor den Stern und betrachtete ihn lange. Dann legte er den Kopf zur Seite und sagte: &raquo;Wir spielen Sonne, Mond und Sterne. Willst du der Stern sein?&laquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&raquo;Ich bin kein guter Stern&laquo;, sagte der Stern. &raquo;Ihr müsst euch jemand anders suchen.&laquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&raquo;Aber du musst mit uns spielen&laquo;, sagte der Junge. &raquo;Du leuchtest heller als alle anderen hier. Du bist der schönste Stern, den es gibt.&laquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&raquo;Woher willst denn du das wissen?&laquo;, brummte der Stern missmutig. &raquo;Du bist nicht einmal ein Sternenfachmann. Ich glaube dir nicht.&laquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&raquo;Man muss doch kein Sternengucker sein, um das Licht in deinen Augen zu sehen&laquo;, sagte das Kind. Aber der Stern glaubte ihm nicht. Er ließ die Kinder alleine spielen und ging nach Hause. Doch so sehr er sich bemühte, den Nachmittag zu vergessen &#8211; etwas von dem, was der Junge gesagt hatte, ging dem Stern nicht aus dem Kopf.</p>
<p>Am Abend, als es dunkel war, stellte er sich wieder vor den Spiegel, und dieses Mal betrachtete er nicht seine Hülle, sondern sah nur in seine Augen. Und während er vor dem Spiegel stand, dachte er darüber nach, welche Dummheiten Kinder doch so von sich gaben. Aber gleichzeitig blickte er tiefer und tiefer in seine Menschenaugen. Und auf einmal sah er ein winziges Licht. Er war so überrascht davon, dass er vergaß, weiter zu denken. Gleichzeitig wurde das Licht immer größer und immer heller. Je näher das Licht kam und je größer und heller es wurde, umso mehr Freude verspürte der Stern in seinem menschlichen Herzen, so lange, bis er nicht mehr anders konnte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Stern lächelte und leuchtete. Seine ganze menschliche Hülle strahlte vor Licht und er konnte es sehen. Zum ersten Mal, seit er auf der Erde war, erkannte er, wer er wirklich war.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt, wo er wieder wusste, dass er das Licht war, das den Menschen die Dunkelheit vertrieb, freute er sich auf den kommenden Morgen und auf den Tag und auf alle Tage seines menschlichen Daseins, die noch vor ihm lagen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Denn er wusste, dass er auf die Erde gekommen war, um die Herzen der Menschen mit Licht zu erfüllen, so wie er es früher, von seinem Platz am Himmel aus, getan hatte.</p>
<p></em></p>
<p style="text-align: right; font-size: 80%;"><i>Abdruck und Bearbeitung mit freundlicher Genehmigung des Arkana Verlags<br />&#xA9; Copyright by <a href="http://www.randomhouse.de/arkana/" target="_blank">Arkana Verlag</a></i></p>
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&lt;p&gt;Um diesem Weg zu folgen, müssen wir die Zeichen verstehen. Warum bisher alles genau so und nicht anders geschah, wie und warum die Seele Signale sendet und was sie sucht. Welche Bedeutung Familie, Körper, Begabungen und Fähigkeiten haben. Was bestimmte Ereignisse uns sagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Weg zu erfüllten Wünschen und Sehnsüchten dürfen wir lernen, die Sprache des Lebens zu entschlüsseln und die große Ordnung hinter allem zu erkennen. Und wir können uns fragen: Was genau lernen wir aus den Beziehungen zu unseren Mitmenschen, welche Aufgabe liegt in den Begegnungen? Was muss in Ordnung gebracht, was soll erlebt und getan werden? Je mehr wir darüber wissen, umso bessere Entscheidungen werden wir treffen.«&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;So weit der Klappentext, der mit einem wahrhaft großen Versprechen endet: »Mit &lt;a href=&quot;http://www.ruedigerschache.com/de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ruediger Schache&lt;/a&gt; lernen wir, unseren Seelenplan zu entschlüsseln, um Erfüllung, Glück und persönlichen Lebenssinn zu finden.« Ich bin sehr neugierig, ob der Autor das halten kann. Auf jeden Fall freue ich mich auf eine sehr spannende Lektüre und danke der Spenderin von ganzem Herzen für dieses großzügige Geschenk!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie jedes Buch, das ich zum ersten Mal in der Hand halte, schlage ich auch dieses an einer x-beliebigen Stelle auf und schaue, was es mir zu sagen hat. Und ich bin wirklich erstaunt, denn da scheint schon die Antwort zu stehen, zu der mich das Buch führen sollte. Doch genaugenommen passt diese Geschichte, die mich von der ersten Zeile gefangen nimmt, für uns alle. Wir müssen es nur erkennen. Ich lese Dir den Text kurz vor, bei dem sich das Buch »zufällig« öffnete. Und damit Du wieder mitlesen kannst, habe ich ihn auch gleich für Dich abgetippt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: right; font-size: 80%;&quot;&gt;&lt;i&gt;Hintergrundmusik: &lt;a href=&quot;http://www.antje-schulz.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Antje Schulz&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
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		<title>Kann ich es allen recht machen?</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 13:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miteinander leben]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Wir können es nie allen recht machen. Deshalb ist es so wichtig, es in erster Linie einmal uns selbst recht zu machen und unserem Herzen zu folgen. Ein kleines Märchen nach den Gebrüdern Grimm soll das verdeutlichen. Hör&#8217; am besten selbst:


Und hier das Ganze nochmal zum Mitlesen:

Weit weg von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Wir können es nie allen recht machen. Deshalb ist es so wichtig, es in erster Linie einmal uns selbst recht zu machen und unserem Herzen zu folgen. Ein kleines Märchen nach den Gebrüdern Grimm soll das verdeutlichen. Hör&#8217; am besten selbst:</strong></p>
<blockquote></blockquote>
<p><span id="more-1679"></span></p>
<p>Und hier das Ganze nochmal zum Mitlesen:</p>
<p><i>
<p>Weit weg von den Menschen lebte ein Vater mit seinem Sohn. Als der Sohn größer wurde, hatte er einen Wunsch. &raquo;Ich möchte mich in der Welt umsehen und hören, was andere Menschen so meinen&laquo;, sprach er zu seinem Vater. Dieser schüttelte den Kopf. &raquo;Wünsch dir das nicht, mein Sohn, jeder sagt nämlich etwas anderes. Was du auch tust, nie kannst du es allen recht machen.&laquo; &raquo;Das glaube ich nicht&laquo;, der Bub gab nicht eher Ruhe, bis sich der Vater mit ihm aufmachte.</p>
<p>So zogen sie in die Welt hinaus. Der Vater schritt voran, sein Sohn ging neben ihm, und am Halfter trabte der Esel. So begegnete ihnen ein Bauer, der sprach: &raquo;Warum lasst ihr den Esel müßig gehen? Er kann doch einen von euch tragen.&laquo; Da rief der Sohn guter Dinge: &raquo;Der Mann hat recht! Vater, steigt auf!&laquo;</p>
<p>Gesagt, getan. Der Vater setzte sich auf den Esel, und der Sohn lief nebenher, bis sie auf zwei Wanderer trafen. Einer der Wanderburschen stieß seinen Kumpel in die Rippen und sagte: &raquo;Es ist eine Unverschämtheit, dass der Vater reitet und den Jungen zu Fuß gehen lässt.&laquo; Sie schüttelten den Kopf und zogen ihres Weges. Vater und Sohn schauten sich an und tauschten die Rollen. Der Sohn ritt auf dem Esel voraus, und der alte Mann lief zu Fuß hinterher.</p>
<p>Bald trafen sie eine Frau, die im Wald Holz gesammelt hatte. Sie sah die beiden und schimpfte: &raquo;Es ist eine Schande, dass der Vater zu Fuß geht, während das feine Söhnchen reitet.&laquo; Kopfschüttelnd zog sie weiter. Der Sohn schämte sich und meinte zum Vater: &raquo;Die Frau hat recht. Setze dich zu mir auf den Esel, Vater.&laquo;</p>
<p>Gemeinsam ritten sie weiter, bis ihnen die Kutsche eines feinen Herrn entgegenkam. Sie plauderten über Handel und Wandel miteinander. Beim Abschied sprach der vornehme Herr: &raquo;Der treue Esel wird bald eingehen, wenn er die schwere Last von zwei Personen weiterhin schleppen muss.&laquo; So beschlossen sie, das Tier gemeinsam zu tragen. Sie banden ihm ein breites Leinenband um seinen Leib, steckten eine Stange hindurch und hoben sich jeder ein Ende davon auf die Schulter.</p>
<p>Ein paar Stunden hatten sie den Esel geschleppt, als sie an ein Wirtshaus kamen. Davor saßen fröhliche Leute. Einer schrie: &raquo;Seht die Dummköpfe dort! Die tragen ihren Esel, anstatt auf ihm zu reiten!&laquo; Alle lachten. &raquo;Wenn die beiden schon nicht reiten wollen, warum führen Sie den Esel denn nicht am Halfter hinter sich her?&laquo; &raquo;Warum tun wir nicht, was die Leute sagen?&laquo; fragte der Sohn. &raquo;Weil wir so von zuhause losgezogen sind&laquo;, antwortete der Vater. &raquo;Um es allen recht zu machen, bin ich geritten, bist du und sind wir beide geritten. Wir haben den Esel sogar getragen.&laquo; &raquo;Kann man es denn keinem Menschen recht machen?&laquo; fragte der Junge. &raquo;Nein, das kann man nicht, mein Sohn, wie du ja selbst gesehen hast&laquo;, sprach der weise Vater. Beide waren froh und glücklich, als sie abends wieder friedlich in ihrer gemütlichen Hütte saßen.</p>
<p></i></p>
<p>Gefunden in: <a href="http://shop.let-verlag.de/04_shop.php?id_wg=1&#038;id_prod=1" target="_blank">Heute ist mein bester Tag</a> von Arthur Lassen.</p>
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	<itunes:summary>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Wir können es nie allen recht machen. Deshalb ist es so wichtig, es in erster Linie einmal uns selbst recht zu machen und unserem Herzen zu folgen. Ein kleines Märchen nach den Gebrüdern Grimm soll das verdeutlichen. Hör’ am besten selbst:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span id=&quot;more-1679&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und hier das Ganze nochmal zum Mitlesen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;
&lt;p&gt;Weit weg von den Menschen lebte ein Vater mit seinem Sohn. Als der Sohn größer wurde, hatte er einen Wunsch. »Ich möchte mich in der Welt umsehen und hören, was andere Menschen so meinen«, sprach er zu seinem Vater. Dieser schüttelte den Kopf. »Wünsch dir das nicht, mein Sohn, jeder sagt nämlich etwas anderes. Was du auch tust, nie kannst du es allen recht machen.« »Das glaube ich nicht«, der Bub gab nicht eher Ruhe, bis sich der Vater mit ihm aufmachte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So zogen sie in die Welt hinaus. Der Vater schritt voran, sein Sohn ging neben ihm, und am Halfter trabte der Esel. So begegnete ihnen ein Bauer, der sprach: »Warum lasst ihr den Esel müßig gehen? Er kann doch einen von euch tragen.« Da rief der Sohn guter Dinge: »Der Mann hat recht! Vater, steigt auf!«&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gesagt, getan. Der Vater setzte sich auf den Esel, und der Sohn lief nebenher, bis sie auf zwei Wanderer trafen. Einer der Wanderburschen stieß seinen Kumpel in die Rippen und sagte: »Es ist eine Unverschämtheit, dass der Vater reitet und den Jungen zu Fuß gehen lässt.« Sie schüttelten den Kopf und zogen ihres Weges. Vater und Sohn schauten sich an und tauschten die Rollen. Der Sohn ritt auf dem Esel voraus, und der alte Mann lief zu Fuß hinterher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bald trafen sie eine Frau, die im Wald Holz gesammelt hatte. Sie sah die beiden und schimpfte: »Es ist eine Schande, dass der Vater zu Fuß geht, während das feine Söhnchen reitet.« Kopfschüttelnd zog sie weiter. Der Sohn schämte sich und meinte zum Vater: »Die Frau hat recht. Setze dich zu mir auf den Esel, Vater.«&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemeinsam ritten sie weiter, bis ihnen die Kutsche eines feinen Herrn entgegenkam. Sie plauderten über Handel und Wandel miteinander. Beim Abschied sprach der vornehme Herr: »Der treue Esel wird bald eingehen, wenn er die schwere Last von zwei Personen weiterhin schleppen muss.« So beschlossen sie, das Tier gemeinsam zu tragen. Sie banden ihm ein breites Leinenband um seinen Leib, steckten eine Stange hindurch und hoben sich jeder ein Ende davon auf die Schulter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein paar Stunden hatten sie den Esel geschleppt, als sie an ein Wirtshaus kamen. Davor saßen fröhliche Leute. Einer schrie: »Seht die Dummköpfe dort! Die tragen ihren Esel, anstatt auf ihm zu reiten!« Alle lachten. »Wenn die beiden schon nicht reiten wollen, warum führen Sie den Esel denn nicht am Halfter hinter sich her?« »Warum tun wir nicht, was die Leute sagen?« fragte der Sohn. »Weil wir so von zuhause losgezogen sind«, antwortete der Vater. »Um es allen recht zu machen, bin ich geritten, bist du und sind wir beide geritten. Wir haben den Esel sogar getragen.« »Kann man es denn keinem Menschen recht machen?« fragte der Junge. »Nein, das kann man nicht, mein Sohn, wie du ja selbst gesehen hast«, sprach der weise Vater. Beide waren froh und glücklich, als sie abends wieder friedlich in ihrer gemütlichen Hütte saßen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gefunden in: &lt;a href=&quot;http://shop.let-verlag.de/04_shop.php?id_wg=1&amp;id_prod=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heute ist mein bester Tag&lt;/a&gt; von Arthur Lassen.&lt;/p&gt;
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<itunes:subtitle>Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Wir können es nie allen recht machen. Deshalb ist es so wichtig, es in erster Linie einmal uns selbst recht zu machen und unserem Herzen zu folgen. Ein kleines Märchen nach den Gebrüdern Grimm soll das [...]</itunes:subtitle>
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