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	<description>Die Seite fur alle, die bewusst, gesund und glucklich leben wollen.</description>
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		<title>Wie sieht Dein idealer Tag aus?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 11:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglich leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Der amerikanische Politiker Carl Schurz sagte einmal: &#8220;Ideale sind wie Sterne. Man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren.&#8221; In diesem Sinne gibt es natürlich auch nur selten einen perfekten Tag, doch wir können uns eine Vorstellung davon machen. Und das ist sehr wertvoll. Die Übung &#8220;Ein idealer Tag&#8221; begegnete mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der amerikanische Politiker Carl Schurz sagte einmal: &#8220;Ideale sind wie Sterne. Man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren.&#8221; In diesem Sinne gibt es natürlich auch nur selten einen perfekten Tag, doch wir können uns eine Vorstellung davon machen. Und das ist sehr wertvoll.</strong></p>
<p><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/500hoch/perfekter_tag_500hoch.jpg" class="lightview" rel="gallery[1917]" title="PDF 'Dein perfekter Tag'"><img style="border: solid 1px #a8a8a8; background: #FFFFFF; padding: 4px; margin-right: 20px; margin-bottom: 20px; float: left;" title="PDF 'Dein perfekter Tag' - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/175x175/perfekter_tag_175x175.jpg" alt="PDF 'Dein perfekter Tag' - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a>Die Übung &#8220;Ein idealer Tag&#8221; begegnete mir zum ersten Mal in dem Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3980920402/lebenlernenli-21" target="_blank">Wishcraft</a> von Barbara Sher. Auch in dem Kurs &#8220;Finde deinen Kompass&#8221; von <a href="https://ssl.zeitzuleben.net/3/shop/finde-deinen-kompass.php" target="_blank">Zeit zu leben</a> war die Frage nach dem &#8220;idealen Leben&#8221; ein wesentlicher Punkt. Und nun traf ich in <a href="http://changenow.de/102.html" target="_blank"><strong>Andrés Ziele-Erreichen-Programm</strong></a> wieder darauf.</p>
<p>Der Unterschied: Diesmal habe ich die Übung nicht nur gelesen, als gut empfunden und abgenickt. Diesmal habe ich sie <em>wirklich gemacht!</em></p>
<p>Mit dem Stift in der Hand und einem Stapel Papier saß ich vorgestern an einem meiner Lieblingsplätze im Taubergießen und unternahm in Gedanken einen kleinen Spaziergang durch einen Tag in meinem Leben, wie er ganz nach meinem Geschmack wäre. Ein idealer Tag mit allem Drum und Dran, der in vielleicht gar nicht so ferner Zukunft liegt, wenn sich alles so entwickelt, wie ich es mir wünsche. Dabei behielt ich vor allem im Auge, was ich tun würde, wo, und mit wem. Ansonsten ließ ich meiner Fantasie freien Lauf.</p>
<p><span id="more-1917"></span></p>
<p>Hier das Ergebnis:</p>
<p><em><strong>Ein wundervoller Tag in meinem Leben</strong></p>
<p>Noch bevor der leise Harfenton meines iPhones 5 erklingt, hat mich meine innere Uhr bereits geweckt. Ich habe gut geschlafen und angenehm geträumt, fühle mich erholt und wie neu geboren. Wie eine Katze recke und strecke ich mich genüsslich und schicke ein paar freundliche Gedanken voraus in den neuen Tag. Ich freue mich auf die Geschenke, die auch er mir wieder bringen wird. Unter anderem werde ich einen guten Freund wiedersehen. Und ich werde ein neues Buchprojekt beginnen. Das wird bestimmt ein schöner Tag!</p>
<p>Dann stehe ich auf, schlüpfe in meine Sandalen, decke das Bett auf und öffne das Fenster, um die frische Luft ins Zimmer zu lassen. Es ist 5 Uhr. Draußen ist es noch dunkel und es herrscht diese Stille des frühen Morgens, die ich so mag. Der Geruch feuchter Erde liegt in der Luft. Der Mond steht hoch am Himmel, und nachdem sich meine Augen ein wenig eingewöhnt haben, nehme ich den leichten Silberhauch wahr, den er über das weite Land verteilt. Ganz zart zeichnet sich die Silhouette der mir gegenüberliegenden Berge ab, über denen schon bald die Sonne aufgehen wird. Einen Moment lausche ich in die Dunkelheit, atme die kühle Morgenluft tief ein und aus und fühle mich sehr lebendig.</p>
<p><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/gemeinsam-leben/was-bedeutet-partnerschaft/">Ulrike</a> schläft noch tief und fest in ihrem Zimmer. Wir haben uns für getrennte Schlafzimmer entschieden, weil wir jeder unseren eigenen Rhythmus haben und ich bis heute das Schnarchen nicht abstellen kann. Gleichzeitig hat so jeder seinen persönlichen Rückzugsort und sein &#8220;eigenes Reich&#8221;, das er ganz nach seinem Geschmack einrichten und gestalten kann, in dem wir den anderen aber auch immer gerne willkommen heißen. Unsere 4-Zimmer-Eigentumswohnung ist dafür ideal, weil wir keine Kinder haben und auch nie welche wollten. An jedes der Zimmer grenzt auch ein separates Bad, wobei &#8220;meins&#8221; etwas kleiner ist, in dem anderen ist dafür eine große Badewanne vorhanden. So stören wir uns morgens nicht. Gleichzeitig können wir eines der Zimmer plus Bad auch gut für Gäste nutzen. Dann rücken wir sehr gerne zusammen.</p>
<p>Die Wohnung liegt sehr verkehrsgünstig am Ostrand von Bad Krozingen. Wenige Meter entfernt von dem Mehrfamilienhaus, in dem wir wohnen, ist die Haltestelle einer kleinen Regionalbahn, die uns in kürzester Zeit nach Freiburg oder in unser geliebtes Münstertal bringt. Und ebenfalls in unmittelbarer Nähe ist die neue Umgehungsstraße, auf der wir mit dem Wagen in wenigen Minuten auf der A5 sein können. Trotzdem ist die Lage angenehm ruhig aufgrund der zahlreichen alten Bäume in den Gärten rund um das Haus. Auch das beruhigende Rauschen des kleinen Flüsschens Neumagen, der direkt an unserem Haus vorbeifließt, schluckt die Geräusche der Straße. Wir fühlen uns sehr, sehr wohl hier!</p>
<p>Das Haus ist erst vor ein paar Jahren gebaut worden und entspricht damit auch dem neuesten Standard. Vor allem, was die Umweltfreundlichkeit der beim Bau verwendeten Naturmaterialien, die Wärmedämmung, den Energieverbrauch und die Fernwärmeheizung angeht, ist es vorbildlich, was uns sehr wichtig war. Und die elektrischen Einrichtungen sind ganz an die modernen Bedürfnisse angepasst. Es gibt genügend Steckdosen, Telefon-/Internetanschluss in verschiedenen Räumen, Kabelanschluss und vieles mehr, was uns das Leben hier sehr angenehm macht. Und was ganz besonders zum guten Klima beiträgt, sind unsere netten Nachbarn!</p>
<p>Nachdem ich mir die Zähne geputzt und mich rasiert habe, führt mich mein Weg in unsere geräumige Küche, an die auch ein kleiner Vorratsraum angeschlossen ist. Auf dem Herd bringe ich den am Vorabend bereits vorbereiteten Leinsamen zum Kochen und trinke mein erstes Glas Quellwasser. Es werden noch viele folgen, denn ich habe mir angewöhnt, etwa 2 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Dann bereite ich noch ein paar weitere Getränke vor (dieses Getränkeprogramm und seine Wirkung werde ich noch ausführlich in einem späteren Artikel beschreiben) und fülle den inzwischen fertigen Leinsamenbalsam in zwei Gläser ab. Das gebrauchte Geschirr spüle ich gleich, denn was erledigt ist, ist erledigt <img src='http://www.leben-lernen-lieben.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun ist ein wenig Bewegung angesagt. Einen Teil &#8220;meines&#8221; Zimmers habe ich freigelassen. Nur die Wand wird von einem fast zwei Meter hohen gerahmten Poster eines Wasserfalls geziert. Der Platz dient mir als Gymnastik- und Meditationsecke sowie für andere Aktivitäten wie zum Beispiel Video-Produktionen. Ich breite meine Yogamatte aus, lege eine ruhige Musik auf und mache meine <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/gesund-leben/womit-wecke-ich-meine-lebensgeister/">Morgengymnastik</a>, die sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzt, die ich unter anderem dem Yoga und Tai-Chi entnommen habe. Sie aktiviert meine Energiezentren, kräftigt und dehnt alle Körperteile, fördert meine Beweglichkeit und mein allgemeines Wohlbefinden und macht einen klaren Kopf. Der perfekte Start in den Tag! Dazwischen mache ich noch ein leichtes Hanteltraining.</p>
<p>Dabei komme ich ganz schön ins Schwitzen. Zeit für ein zweites Glas Quellwasser mit etwas Zitronensaft. Seit ich vor einigen Jahren meine Ernährung umgestellt und auch mehr und vor allem regelmäßige Bewegung in meinen Tagesablauf eingebaut habe, fühle ich mich rundum pudelwohl. Mein Blutdruck, der mir früher Sorgen machte, hat sich normalisiert. Meine Schuppenflechte, die als unheilbar galt, hat sich verabschiedet. Und ich fühle mich leicht und locker wie zuletzt als Teenager. Ein ganz neues Lebensgefühl habe ich dadurch gewonnen. Es war eine sehr gute Entscheidung!</p>
<p>Der Körper ist nun hellwach und bereit für den Tag. Also geht es weiter mit dem Geist. Eine <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/gesund-leben/stehe-ich-mit-beiden-beinen-auf-dem-boden/">Atemübung</a> und eine tiefe Meditation helfen mir, die innere Ausgeglichenheit zu erreichen, die ich mir für den Tag wünsche. Ein paar Sprechübungen runden das Programm ab. Nachdem ich fertig bin, räume ich die benötigten Sportgeräte weg, bringe Ulrike ihr Leinsamengetränk ans Bett und verschwinde ins Bad. Auch hier habe ich genügend Platz, und es macht richtig Spaß, sich in diesem kleinen Wellness-Tempel aufzuhalten. Entsprechend lange dauert es, bis ich endlich geschniegelt und gebügelt wieder auf der Bildfläche erscheine.</p>
<p>Inzwischen blinzelt die Sonne schon durchs Fenster, denn ich bin nun bereits zwei Stunden aktiv und es wird Zeit, dass ich das Frühstück für meinen Schatz und mich richte. Heute gibt es Hirse mit Apfelkompott. Während das Getreide leise vor sich hin gart, schäle ich drei Äpfel, schneide sie in Spalten und koche sie kurz weich. Dazu gibt es eine leckere Mandelmilch. Ich fülle gemahlene Nüsse, Sojamilch und zwei entkernte Datteln in einen Mixer und mache für 2 Minuten einen Höllenlärm. Dann siebe ich das Ganze in zwei große Cappuccino-Tassen und dekoriere es mit einem kleinen Herz aus Kakaopulver. Das Getreide und das Kompott richte ich auf zwei Tellern an und gebe dem Gericht mit einer Prise Zimt den letzten Pfiff.</p>
<p>Ulrike hat sich inzwischen auch hübsch gemacht und wird vom Duft des Frühstücks angelockt. Wir nehmen uns fest in den Arm, küssen uns leidenschaftlich und nehmen dann im Wohnzimmer Platz, wo ich den Tisch schon gedeckt habe. Kerzen und ein paar Blumen geben dem ganzen eine romantische Note. Gemütlich sitzen wir beisammen, genießen schweigend, <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/achtsam-leben/wie-bringe-ich-mehr-achtsamkeit-in-mein-leben/">achtsam</a> und dankbar das leckere Essen und besprechen dann, was wir heute so vorhaben. Dann noch Geschirr spülen, die Küche aufräumen, nochmal Zähne putzen, Betten machen – und los geht’s.</p>
<p>Es ist ein sonniger, wunderschöner Morgen. Ich hole meinen Laptop und das bereitgelegte Material aus unserem Arbeitszimmer und setze mich auf den überdachten Balkon. Unsere Wohnung liegt im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses und von hier habe ich einen weiten, unverbaubaren Blick hinüber nach <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/heimatverbunden-leben/welche-ist-die-schoenste-unter-den-deutschen-staedten/">Staufen</a> und das Schwarzwaldpanorama mit meinem geliebten <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/natur-lieben/welcher-ist-mein-lieblingsberg/">Belchen</a>. Während der Rechner hochfährt, wandern meine Augen über die Höhen und erkunden die Täler, die ich so sehr ins Herz geschlossen habe.</p>
<p>Endlich kann ich mit meiner Lieblingsbeschäftigung beginnen. Ein Stapel Bücher zum Thema &#8220;Glück&#8221; liegt auf dem Tisch. Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen und mit allerlei Markierungen und Notizen versehen habe. Jetzt geht es an die Auswertung. Dazu starte ich meine <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/denken-lernen/wie-bringst-du-ordnung-in-deine-gedanken/">Mindmapping-Software</a>, nehme mir Buch für Buch vor und sammle Anregungen, die ich dann auf die einzelnen Zweige der Mindmap übertrage. Schritt für Schritt entwickelt sich so ein umfassendes Bild und mit jedem Stichwort kommen mir auch eigene Gedanken, die ich sofort auf separaten Word-Dokumenten festhalte, welche ich bequem mit der Mindmap verknüpfen kann. Die &#8220;Arbeit&#8221; geht mir locker von der Hand und nach kurzer Zeit habe ich schon ein brauchbares Gerüst mit den wesentlichen Bestandteilen eines rundum glücklichen Lebens.</p>
<p>Dieses Talent wurde mir offenbar in die Wiege gelegt. Ich habe schon immer gerne geschrieben und in den ersten Schulklassen wurden meine Aufsätze oft der ganzen Klasse vorgelesen. Doch erst, seit ich das Schreiben auch zu meinem Beruf gemacht und damit meine wahre Berufung gefunden habe, macht es auch andere glücklich. Ich kann mit meiner Arbeit vielen Menschen helfen. Und es werden täglich mehr – dem Internet sei Dank. Und weil ich vollkommen unabhängig von einem Verlag arbeiten kann, stimmen auch die Einnahmen. Das war immer mein Wunsch, und heute hat er sich längst erfüllt. Ich lebe ein traumhaftes Leben! Ich tue von morgens bis abends nur noch das, was mir Freude macht. Es gibt niemanden, mit dem ich tauschen möchte.</p>
<p>Die Zeit vergeht wie im Flug und ich kann es kaum fassen, als mich ein leises Piepsen um 9.15 Uhr daran erinnert, dass ich ein paar Telefonate führen und eine wichtige E-Mail schreiben wollte. Diese Zeit habe ich mir dafür reserviert, weil jetzt die meisten Menschen erreichbar sind. Außerdem bietet es eine willkommene Abwechslung nach einer Stunde konzentrierter Arbeit. Die Gespräche verlaufen sehr angenehm und erfreulich und auch die E-Mail wird mich ein gutes Stück weiterbringen. Ich bin sehr zufrieden <img src='http://www.leben-lernen-lieben.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' />  und gönne mir eine kleine Pause, hole mir ein Glas Wasser mit Rote-Bete-Pulver aus der Küche, setze mich in einen bequemen Liegestuhl, lasse erneut meinen Blick wandern und übe mich im Nichtstun. Jetzt kann ich auch die Musik besser wahrnehmen, die schon den ganzen Vormittag im Hintergrund lief. Ein Gefühl tiefer <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/dankbar-leben/was-bewirkt-dankbarkeit/">Dankbarkeit</a> erfasst mich, während ich Schluck für Schluck von meinem Lebens- und Energiespender trinke und die herrliche Aussicht genieße. Ein sanftes Lüftchen weht mir um die Nase, die Vögel begleiten die Musik mit ihrem Gesang und die Sonne wärmt meine Haut. Es geht mir gut!</p>
<p>Nach einer viertel Stunde arbeite ich weiter an meiner Mindmap. Und nun sprudeln die Gedanken noch mehr. Ganze Absätze entstehen jetzt schon. Die Formulierungen fliegen mir nur so zu. Die Bücher, die mir dabei geholfen haben, in Schwung zu kommen, lasse ich jetzt erst einmal links liegen. Viel wichtiger ist nun, die vielen Ideen festzuhalten, die in meinem Kopf Gestalt annehmen. Bilder entstehen, Handlungen spielen sich in meinem inneren Theater ab, Gefühle ziehen mich in ihren Bann. Und all das wandert über meine Finger in die Tastatur und in die entsprechenden Dateien. Ich liebe es, so kreativ zu sein.</p>
<p>Auch diese schöpferische Phase unterbreche ich nach einer Stunde wieder, um etwas zu trinken und zu verschnaufen. Doch ist es wirklich eine Unterbrechung? Entsteht nicht gerade in den Pausen so viel, wie ich gerade ja selbst wieder erfahren konnte? Sind vielleicht die Zeiten, in denen wir loslassen, sogar die kreativsten? Ich glaube schon. Ach was – ich weiß es! Und so kann ich diese Zeit &#8220;dazwischen&#8221; auch in vollen Zügen genießen.</p>
<p>Es ist 11 Uhr. Die Vorarbeit ist getan, ich drucke die Mindmap aus und lege sie zusammen mit einem dicken Ringbuch und Schreibmaterial in meinen kleinen Rucksack. Auch eine Flasche Wasser kommt mit hinein. Zum Mittagessen habe ich mich mit einem Freund verabredet, den ich schon länger nicht gesehen hatte. Mit dem Münstertalbähnle fahre ich die 15 Kilometer nach Freiburg und bin pünktlich im Greiffenegg-Schlössle. Das Restaurant mit seiner einmaligen Lage über den Dächern der Stadt bietet einen zauberhaften Rundblick bis hinüber zum <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/natur-lieben/wo-ist-das-paradies/">Kaiserstuhl</a> und zu den Vogesen. Auch F. ist schon da und begrüßt mich herzlich. Er strahlt über das ganze Gesicht. Wir umarmen uns und sind beide froh, uns wieder einmal zu begegnen.</p>
<p>Nachdem wir uns über die letzten Neuigkeiten ausgetauscht haben, kommt auch schon unsere Bestellung. Ich beginne mit einem sommerlichen Salat mit Radieschen, Kartoffelwürfeln und Cherry-Tomaten. Als Hauptgericht gibt es Tagliatelle mit gebratenen Pfifferlingen und Kräuterrahm. Dazu trinke ich meinen geliebten Spätburgunder Weißherbst. Und als Dessert gönne ich mir Kirschwasser-Parfait mit warmem Schokoladenbiskuit und Kaiserstühler Kirschen. Da läuft einem schon beim Lesen der Speisekarte das Wasser im Mund zusammen. Und was jetzt auf dem Teller liegt ist auch noch ein wahrer Augenschmaus. Wir lassen es uns schmecken und werden für eine Weile ganz still.</p>
<p>Und das will bei meinem Freund etwas heißen, denn F. redet für sein Leben gern. Und wie ich hat er seine größte Begabung zu seinem Beruf gemacht. Er ist ein bekannter Motivations- und Mentaltrainer, dessen Vorträge sehr gefragt sind. Einige Passagen aus seinen mitreißenden Reden stammen auch aus meiner Feder. Doch das meiste erzählt er einfach aus dem Bauch heraus, weil er ein durch und durch positiver Mensch ist und entsprechend in die Welt blickt. Dabei erlebt er so viele schöne Dinge, die er dann einfach nur in spannende Geschichten verpacken und mit einem Schuss Lebensweisheit würzen muss. Als ich ihm von meinem geplanten Glücks-Buch berichte und ihm meine Notizen zeige, ist er gleich Feuer und Flamme.</p>
<p>Überhaupt haben wir uns viel zu erzählen und bleiben deshalb auch nach dem köstlichen Essen noch etwas sitzen. Die Blätter der mächtigen Kastanien draußen im Biergarten wehen sacht in der Sommerbrise. Lachen dringt von den anderen Tischen an unser Ohr. Im Restaurant herrscht eine wohlige Atmosphäre von Geborgenheit und Gastfreundschaft. Hier ist das berühmte mediterrane Flair, das Freiburg oft zugeschrieben wird, besonders gut zu spüren. Und das vertraute Zusammensein mit F. ist einfach eine Wohltat. Wir sind auf einer Wellenlänge, verstehen uns sehr gut und können uns auch gegenseitig mit neuen Blickwinkeln bereichern. Er ist einer der Menschen, die ich auch nachts um 2 Uhr anrufen könnte, wenn ich Hilfe bräuchte. Er käme sofort.</p>
<p>Er ist einer der wenigen echten Freunde, die ich habe. Das war schon immer so in meinem Leben. So weit ich mich zurückerinnere, habe ich mehr Wert darauf gelegt, ein paar wirklich gute Freunde zu haben, auf die ich mich wirklich verlassen kann und bei denen ich eine gewisse Seelenverwandtschaft empfinde, als mit einem möglichst großen &#8220;Freundeskreis&#8221; und viel &#8220;Vitamin B&#8221; angeben zu können. Neben F. ist da vor allem noch M., der philosophisch angehauchte Landwirt, bei dem wir auch unser Bio-Gemüse beziehen, und G., eine Sozialarbeiterin aus der <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/lieben-lernen/was-tue-ich-fuer-andere/">Pflasterstub‘</a>, mit der mich mehr verbindet als die Betreuung von Wohnungslosen, einer ehrenamtlichen Tätigkeit, der ich immer noch nachgehe. Heute habe ich dafür sogar noch mehr Zeit. Und jemand, mit dem Ulrike und ich sehr gerne durch unsere Heimat wandern ist R., der Fotograf, der auch die tollen Bilder für meine Bücher macht. Doch zurück zu F.</p>
<p>Nachdem wir uns verabschiedet und uns versprochen haben, diesmal weniger Zeit bis zu unserem Wiedersehen verstreichen zu lassen, bummle ich noch ein wenig durch die Gassen von Freiburg, in denen ein buntes Treiben herrscht. Die Läden locken mit ihren vielfältigen Angeboten, und wie üblich bleibe ich an meiner bevorzugten Buchhandlung hängen. Gibt es vielleicht ein nagelneues Buch, das gerade zu meinem derzeitigen Thema passt? Natürlich gibt es das, denn &#8220;Glück&#8221; ist seit vielen Jahren ein Kassenschlager. Und so kann ich schon wieder in einem neuen Schatz blättern, als ich zurück nach Bad Krozingen fahre.</p>
<p>F. hatte mir noch einige Anregungen mit auf den Weg gegeben, die ich mir auf der kurzen Strecke schnell notiere, bevor ich sie vergesse. Das Projekt wächst auf eine ganz natürliche Weise und es zeigt sich wieder, dass ein bis zwei Stunden konzentrierte Arbeit am Morgen einen Prozess in Gang setzen, der reiche Früchte trägt. Ich habe es mir also verdient, es am Nachmittag etwas ruhiger angehen zu lassen und schlendere deshalb vom Bahnhof direkt in den Kurpark, setze mich in den Schatten einer Platane, lausche dem Rauschen des Neumagens und lese weiter in meinem neuen Buch.</p>
<p>Kurz vor 15.30 Uhr setzen sich die Besucher des Parks in Richtung Musik-Pavillon in Bewegung. Auch ich schließe mich an und lasse mich für eine Stunde in die Welt der Klassik und Operette entführen. Das beliebte Nachmittagskonzert des <a href="http://www.youtube.com/user/juergentesch#p/u/16/wl9vFtt90l0" target="_blank">Johann-Strauß-Ensembles</a> bietet ein breites Repertoire und für jeden ist etwas dabei. Die Kurgäste sind immer ganz begeistert und auch ich summe leise mit, wenn die weltbekannten Melodien erklingen. Selbst die Vögel lassen sich anstecken und zwitschern fleißig mit. Einfach herrlich!</p>
<p>Von diesen schönen Eindrücken und Erinnerungen erfüllt, gehe ich gemütlich am Neumagen entlang nach Hause. Um erst einmal anzukommen, mache ich mir zunächst einen Kräutertee mit Honig und einem Schuss Baldriansaft. Dann setze ich mich wieder an den Laptop, um meine handschriftlichen Notizen in das bereits vorhandene Material einzufügen. Auch die Lektüre des neuen Buches hat wieder einige interessante Gedanken angestoßen. So ist es kein Wunder, dass die Mindmap weiter wächst und sich die Dateien mit schönen, beglückenden Texten füllen. Was will ich mehr?</p>
<p>Das Telefon klingelt. Meine Eltern laden Ulrike und mich für das Wochenende zu sich nach Emmendingen ein. Die beiden sind jetzt schon fast 90 Jahre alt und immer noch recht fidel. Meine Mutter hat sich wieder gut erholt, nachdem sie vor 10 Jahren etwas abgebaut hatte. Der Arztwechsel, den ich ihr damals vorschlug, war wohl dringend nötig. Wir sehen uns so häufig wie möglich, denn wer weiß in diesem Alter schon, wie oft das noch der Fall sein wird. Auch Ulrike fühlt sich bei meinen Eltern ausgesprochen wohl. Vor allem <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/schoepferisch-leben/wo-liegen-meine-wurzeln/">mein Vater</a> hat es ihr angetan. Er kommt ja auch ganz nach mir – oder war das umgekehrt? <img src='http://www.leben-lernen-lieben.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ulrike hat inzwischen schon damit begonnen, das Abendessen vorzubereiten. Als ich alles abgespeichert habe, geselle ich mich zu ihr und schneide das bereitgelegte und gewaschene Gemüse in Streifen und Würfel. Nachdem ich ja schon mittags so üppig gegessen und auch mein Engel sich etwas Leckeres gegönnt hatte, genügt uns jetzt eine Kleinigkeit. Es gibt Linsen mit gedünsteten Karotten und Lauch. Dazu mache ich meine berühmte weiße Soße mit Zwiebeln, Kapern und einer &#8220;geheimen&#8221; Kräutermischung. Eine ordentliche Portion Parmesan darüber, und fertig. Für mich gibt es noch ein Stück Gorgonzola. Ulrike verzichtet lieber auf diesen Käse. Gegessen wird in unserem großen Wohn- und Esszimmer, dem Hauptraum unserer 140-Quadratmeter-Wohnung. Ich zünde ein paar Kerzen an. Leise <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/geniessen-lernen/magst-du-panfloetenmusik/">Panflöten-Musik</a> begleitet unser Dinner, das wir in aller Ruhe genießen.</p>
<p>Während mein Schatz das Geschirr wegräumt, prüfe ich noch kurz meinen E-Mail-Eingang. Neben einigen Leseranfragen, Abonnements und Newslettern ist es vor allem eine Art von E-Mails, die mich besonders freut: Es kommen wieder eine Menge Nachrichten von PayPal über eingegangene Zahlungen für meine E-Books, meine Audio-Programme, Foto-CDs und andere Produkte. Auch Provisionen von meinen Partnern sind wieder dabei. Alles in allem belaufen sich die Einnahmen heute auf 330,- Euro, also unterer Durchschnitt. An so einem sonnigen Tag sind wohl weniger Leute im Netz shoppen gegangen als üblich. Dafür ist mein Geschäft aber auch 365 Tage im Jahr rund um die Uhr geöffnet und garantiert mir bis zum Lebensende ein stabiles Einkommen. Und davon gebe ich auch gerne etwas ab.</p>
<p>Weit wichtiger als das Geld ist aber das, was ich sonst noch gewinne. Ich kann so vielen Menschen helfen und erfahre so viel Dankbarkeit. Es ist einfach eine Freude! Und deshalb habe ich auch immer ein offenes Ohr für meine Leserinnen und Leser. Die E-Mails mit den Anfragen drucke ich aus. Ich werde sie morgen früh beantworten, nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe. Auch ein paar andere Dinge plane ich schon für den kommenden Tag und lege alles bereit, was ich brauche. Im Kurhaus der Stadt gibt es ein Seminar, für das ich mich angemeldet habe. Schließlich will ich immer mehr lernen. Ich lege auch schon heraus, was ich anziehen will und putze meine Tanzschuhe, denn morgen werden Ulrike und ich wieder ausgehen und eine flotte Sohle aufs Parkett legen. Das ist ihr wöchentlicher &#8220;Termin&#8221; mit mir, auf den sie sich ganz besonders freut.</p>
<p>Dann suche ich mir aus den vielen guten Gedanken, die ich im Laufe des Tages notiert habe, einige heraus, und schreibe einen kurzen Artikel für mein Blog. Das geht jetzt sehr schnell, weil das meiste schon fast fertig formuliert ist. Dann noch ein passendes <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/schauen/fotogalerie/">Foto</a> aus meinem reichhaltigen Archiv bearbeiten und der Beitrag ist fertig zur Veröffentlichung. Ich stelle die Zeitvorgabe so ein, dass er morgen um 6 Uhr früh online geht. Der Text ist wieder sehr gelungen und wird mir sicher wieder neue Leser und damit potenzielle Kunden bringen.</p>
<p>Ulrike ist inzwischen in der Küche ebenfalls fertig geworden und wir entschließen uns, den schönen Abend für eine kleine Radtour zu nutzen. Während ich die Räder aus der Garage hole, in der mich unser flotter Kleinwagen begrüßt, packt mein Engel noch etwas ein. Was genau, verrät sie mir nicht. Dann geht es los. Immer am Neumagen entlang flussaufwärts fahren wir in gemütlichem Tempo zunächst nach Staufen und dann weiter ins <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/heimatverbunden-leben/wo-moechte-ich-leben/">Münstertal</a>. Der Radweg entlang des Flusses ist gut ausgebaut und um diese Zeit gehört er fast uns allein. Schließlich erreichen wir ein kleines Seitental mit Kneipp-Anlage, Spielplatz und mehreren gemütlichen Sitzgruppen. Ein schönes Plätzchen. Hier gefällt es uns und wir halten an.</p>
<p>Nun lüftet Ulrike auch ihr Geheimnis. Sie holt eine Flasche Rotwein und zwei Gläser aus der Tasche. Und sie hat noch etwas dabei: Die Schachtel mit dem Spiel Scrabble, das wir immer wieder gerne zusammen spielen. Der Abend ist gerettet. Lange sitzen wir so da, reden, hören zu, lachen, schauen, lauschen, spielen, genießen … bis der Stand der Sonne uns daran erinnert, dass wir noch die Rückfahrt vor uns haben. Selig brechen wir auf und erreichen kurz vor Sonnenuntergang unser Zuhause.</p>
<p>Während Ulrike sich anderweitig beschäftigt, nehme ich noch ein Bad mit Salz aus dem Toten Meer, pflege hinterher meine Haut mit einer Lotion, putze mir die Zähne, ziehe meinen Schlafanzug an und den Bademantel über. So eingepackt gehe ich auf den Balkon, wo Ulrike schon auf mich wartet. Lange schauen wir hinauf zum <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/spirituell-leben/wann-fuehle-ich-mich-geborgen/">Sternenhimmel</a>, schweigen, staunen, verstehen uns. Wir sind uns ohne Worte einig, dass dies wieder ein sehr erfüllter Tag war. Ein Tag in unserem Leben, wie wir sie in letzter Zeit fast nur noch erleben. Ein Tag, an dem wir beide die Freiheit hatten, das zu tun, was wir lieben. Und ein Tag, an dem wir auch wieder viel teilen konnten und für den wir unendlich dankbar sind. Dann gehen wir ins Bett.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<p>So weit meine kleine Zukunftsvision. Als ich so dasaß und schrieb, habe ich eine Menge darüber erfahren, was ich wirklich brauche, um glücklich zu sein, was ich davon schon alles habe und was ich mir zusätzlich noch wünsche. Ganz besonders fiel mir auf, wie viel in meinem Leben schon gut und richtig ist, und dass es genaugenommen nur noch ein paar Dinge gibt, die ich ändern möchte und woran ich in nächster Zeit arbeiten werde. Letztlich kommt es nur darauf an, das auch zu TUN!</p>
<p>Wie müsste ein Tag aussehen, an dessen Abend Du sagen kannst: &#8220;Ja, dieser Tag war herrlich und lebenswert!&#8221;? Was ist für Dich ein perfekter Tag?</p>
<p>André hat mir ausnahmsweise erlaubt, Dir einen winzigen Ausschnitt aus seinem <a href="http://changenow.de/102.html" target="_blank"><strong>8-Wochen-Programm</strong></a> zur Verfügung zu stellen, damit Du ein Werkzeug hast, falls Du diese wertvolle Übung auch machen möchtest. Da gibt es zunächst einmal das <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/downloads/dein_perfekter_tag.pdf" target="_blank">PDF mit Fragen</a>, die Dir helfen können, und hier noch eine kleine Kostprobe aus der Audio-Datei (im Original begleitet Dich André 51 Minuten lang durch diese Übung).</p>
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<p><a title="André Loibls Ziele Erreichen Formel" href="http://changenow.de/102.html" target="_blank"><img style="border: solid 1px #a8a8a8; background: #FFFFFF; padding: 4px; margin-right: 20px; margin-bottom: 20px; float: left;" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/579breit/ZEF-logo.png" title="André Loibls Ziele Erreichen Formel" alt="André Loibls Ziele Erreichen Formel" class="left" width="579" hight="76" /></a></p>
<hr />
<p><strong>Was kannst Du jetzt tun?</strong></p>
<p>- <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/taeglich-leben/wie-sieht-dein-idealer-tag-aus/">Lies diesen und andere Artikel auf meinem Blog</a><br />
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</p>
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	<itunes:summary>Der amerikanische Politiker Carl Schurz sagte einmal: “Ideale sind wie Sterne. Man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren.” In diesem Sinne gibt es natürlich auch nur selten einen perfekten Tag, doch wir können uns eine Vorstellung davon machen. Und das ist sehr wertvoll.
Die Übung “Ein idealer Tag” begegnete mir zum ersten Mal in dem Buch Wishcraft von Barbara Sher. Auch in dem Kurs “Finde deinen Kompass” von Zeit zu leben war die Frage nach dem “idealen Leben” ein wesentlicher Punkt. Und nun traf ich in Andrés Ziele-Erreichen-Programm wieder darauf.
Der Unterschied: Diesmal habe ich die Übung nicht nur gelesen, als gut empfunden und abgenickt. Diesmal habe ich sie wirklich gemacht!
Mit dem Stift in der Hand und einem Stapel Papier saß ich vorgestern an einem meiner Lieblingsplätze im Taubergießen und unternahm in Gedanken einen kleinen Spaziergang durch einen Tag in meinem Leben, wie er ganz nach meinem Geschmack wäre. Ein idealer Tag mit allem Drum und Dran, der in vielleicht gar nicht so ferner Zukunft liegt, wenn sich alles so entwickelt, wie ich es mir wünsche. Dabei behielt ich vor allem im Auge, was ich tun würde, wo, und mit wem. Ansonsten ließ ich meiner Fantasie freien Lauf.

Hier das Ergebnis:
Ein wundervoller Tag in meinem Leben
Noch bevor der leise Harfenton meines iPhones 5 erklingt, hat mich meine innere Uhr bereits geweckt. Ich habe gut geschlafen und angenehm geträumt, fühle mich erholt und wie neu geboren. Wie eine Katze recke und strecke ich mich genüsslich und schicke ein paar freundliche Gedanken voraus in den neuen Tag. Ich freue mich auf die Geschenke, die auch er mir wieder bringen wird. Unter anderem werde ich einen guten Freund wiedersehen. Und ich werde ein neues Buchprojekt beginnen. Das wird bestimmt ein schöner Tag!
Dann stehe ich auf, schlüpfe in meine Sandalen, decke das Bett auf und öffne das Fenster, um die frische Luft ins Zimmer zu lassen. Es ist 5 Uhr. Draußen ist es noch dunkel und es herrscht diese Stille des frühen Morgens, die ich so mag. Der Geruch feuchter Erde liegt in der Luft. Der Mond steht hoch am Himmel, und nachdem sich meine Augen ein wenig eingewöhnt haben, nehme ich den leichten Silberhauch wahr, den er über das weite Land verteilt. Ganz zart zeichnet sich die Silhouette der mir gegenüberliegenden Berge ab, über denen schon bald die Sonne aufgehen wird. Einen Moment lausche ich in die Dunkelheit, atme die kühle Morgenluft tief ein und aus und fühle mich sehr lebendig.
Ulrike schläft noch tief und fest in ihrem Zimmer. Wir haben uns für getrennte Schlafzimmer entschieden, weil wir jeder unseren eigenen Rhythmus haben und ich bis heute das Schnarchen nicht abstellen kann. Gleichzeitig hat so jeder seinen persönlichen Rückzugsort und sein “eigenes Reich”, das er ganz nach seinem Geschmack einrichten und gestalten kann, in dem wir den anderen aber auch immer gerne willkommen heißen. Unsere 4-Zimmer-Eigentumswohnung ist dafür ideal, weil wir keine Kinder haben und auch nie welche wollten. An jedes der Zimmer grenzt auch ein separates Bad, wobei “meins” etwas kleiner ist, in dem anderen ist dafür eine große Badewanne vorhanden. So stören wir uns morgens nicht. Gleichzeitig können wir eines der Zimmer plus Bad auch gut für Gäste nutzen. Dann rücken wir sehr gerne zusammen.
Die Wohnung liegt sehr verkehrsgünstig am Ostrand von Bad Krozingen. Wenige Meter entfernt von dem Mehrfamilienhaus, in dem wir wohnen, ist die Haltestelle einer kleinen Regionalbahn, die uns in kürzester Zeit nach Freiburg oder in unser geliebtes Münstertal bringt. Und ebenfalls in unmittelbarer Nähe ist die neue Umgehungsstraße, auf der wir mit dem Wagen in wenigen Minuten auf der A5 sein können. Trotzdem ist die Lage angenehm ruhig aufgrund der zahlreichen alten Bäume in den Gärten rund um das Haus. Auch das beruhigende Rauschen des kleinen Flüsschens Neumagen, der direkt an unserem Haus vorbeifließt, [...]</itunes:summary>
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		<title>Amsel, Drossel, Fink und &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 13:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
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		<description><![CDATA[Sonntag, 18. April 2010. Ursula Weiher, Ulrike Schmidt und Hartmut Zimnol vom NABU haben die etwa 25 naturbegeisterten Teilnehmer bereits begrüßt, als auch ich kurz nach 5.00 Uhr morgens endlich am Karl-Otto-Platz bei Ottenheim eintreffe. Die drei sind echte Kenner der heimischen Vogelwelt und wollen uns den Tagesanbruch einmal auf eine ganz besondere Weise erleben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sonntag, 18. April 2010. Ursula Weiher, Ulrike Schmidt und Hartmut Zimnol vom <a href="http://www.nabu.de" target="_blank">NABU</a> haben die etwa 25 naturbegeisterten Teilnehmer bereits begrüßt, als auch ich kurz nach 5.00 Uhr morgens endlich am Karl-Otto-Platz bei Ottenheim eintreffe. Die drei sind echte Kenner der heimischen Vogelwelt und wollen uns den Tagesanbruch einmal auf eine ganz besondere Weise erleben lassen.</strong></p>
<p><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/500hoch/morgen_rheinauenwald_500hoch.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Morgen im Rheinauenwald"><img class="left" title="Morgen im Rheinauenwald - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/175x175/morgen_rheinauenwald_175x175.jpg" alt="Morgen im Rheinauenwald - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a>Der Treffpunkt liegt am Rand eines der wenigen echten Auenwälder, die es in Deutschland heute noch gibt. Diese Landschaft, die in enger Beziehung zum Fluss steht und immer wieder auch überschwemmt wird, bietet einer großen Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten die Lebensbedingungen, die sie brauchen.</p>
<p>Ulrike und ich streifen sehr gerne durch diese Gegend oder machen es uns am Ufer eines Altrheinarmes gemütlich. Gerade jetzt im Frühjahr, wo der zarte Knoblauchduft des Bärlauchs in der Luft liegt, es überall zu blühen anfängt und die Schmetterlinge fröhlich von Blume zu Blume gaukeln, gibt es hier besonders viel zu entdecken.</p>
<p>Heute aber wollen wir uns vor allem einer Tierart widmen, denn die Auen sind wahre Vogelparadiese. Und kaum angekommen begrüßen uns auch schon zwei &#8220;Frühaufsteherinnen&#8221; unter den Vögeln, die Nachtigall und der Hausrotschwanz. Sie eröffnen ein Konzert, in das im Laufe der nächsten drei Stunden viele weitere unserer gefiederten Freunde mit einstimmen. Wenn Du magst, dann kannst Du mich jetzt auf diesem Spaziergang begleiten. Unter den Fotos &#8211; die Du wie immer anklicken kannst, damit sie sich vergrößern &#8211; findest Du kleine Hörproben des Gesangs des jeweiligen Vogels.</p>
<p><span id="more-1822"></span></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;">Die <strong>Nachtigall</strong> ist wohl die bekannteste Sängerin unserer Vogelwelt. Berühmte Komponisten haben sich von der Meistersängerin inspirieren lassen und ihren Gesang in Kompositionen nachempfunden: Ludwig van Beethoven etwa in seiner 6. Sinfonie, Johann Strauß in der &#8220;Nachtigallen-Polka&#8221; und Igor Strawinsky im &#8220;Lied der Nachtigall&#8221;.</p>
<p>Nach der Ankunft bei uns besetzt das Nachtigallenmännchen sofort ein Revier und beginnt zu singen. Die Weibchen treffen ein paar Tage später ein, vermutlich dient der Nachtgesang der Männchen zum Anlocken der nächtlich ziehenden Weibchen. Innerhalb einer Stunde kann es mehr als 400 Strophen nacheinander vortragen. Besonders typisch sind die jetzt in der Nacht zu hörenden Pfeifstrophen: Die Nachtigall trägt dabei eine oft lange Serie von gedehnten, reinen Pfeiftönen vor, die einen weichen, wehmütigen Charakter haben können.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_nachtigall.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Nachtigall"><img class="right" title="Nachtigall - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_nachtigall_175x175.jpg" alt="Nachtigall - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_hausrotschwanz.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Hausrotschwanz"><img class="left" title="Hausrotschwanz - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_hausrotschwanz_175x175.jpg" alt="Hausrotschwanz - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br />
<br /></td>
<td style="border: none;">Der <strong>Hausrotschwanz</strong> stammt ursprünglich aus dem Gebirge. Schon vor Jahrhunderten hat jedoch der überwiegende Teil die felsige Bergwelt gegen städtische Strukturen unserer Neuzeit eingetauscht. Hier am Rhein findet er seine Lieblingsplätze auch an den großen Kiesförderanlagen, die sich als dunkle Schatten vom sternklaren Morgenhimmel abheben. Aus seinen Winterquartieren im Mittelmeerraum und milderen atlantischen Breiten kehrt er als einer der ersten Zugvögel schon bald zurück. Spätestens im März macht er mit seinem unnachahmlich heiser gequetschten Gesang auf sich aufmerksam, und ist dann bereits am frühen Morgen auf einem Dachfirst oder der nächsten Fernsehantenne leicht zu entdecken.</td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;">Singe wem Gesang gegeben. Und das ist er dem <strong>Rotkehlchen</strong> reichlich. Das ganze Jahr über und zu jeder Tageszeit kann man sie hören, vor allem die Männchen zwischen März und Mai. Sie gehören unter anderen mit der Nachtigall zur Gruppe der Erdsänger. Sie singen schon etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang und noch eine gute Zeit nach Sonnenuntergang. Dies dürfte auch ein Grund für ihre großen Augen sein. Für ihre Dämmerungs- und Mondscheinaktivitäten müssen sie viel Licht einfangen. Ihr Gesang ist sehr vielfältig. Das Grundprinzip aber ist einfach: Melancholie. Eine Strophe von 2,5 Sekunden beginnt normalerweise tief, strebt auf und endet wieder tief. In diesem Wehmut aber wird gespottet. Schon als Jungvögel beginnen die Rotkehlchen andere Vögel zu imitieren. Meisen, Buchfink, Zilpzalp, Fitis, Goldammer und sogar der Überschlag der Mönchsgrasmücke klingen in dem kleinen Erdsänger mit.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_rotkehlchen.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Rotkehlchen"><img class="right" title="Rotkehlchen - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_rotkehlchen_175x175.jpg" alt="Rotkehlchen - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_singdrossel.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Singdrossel"><img class="left" title="Singdrossel - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_singdrossel_175x175.jpg" alt="Singdrossel - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br />
<br /></td>
<td style="border: none;">Wenn ein Vogel erstens sehr lange und zweitens ganz unterschiedliche Melodien singt, und wenn er drittens die einzelnen Motive gleich mehrere Male &#8211; meistens dreimal &#8211; wiederholt, dann handelt es sich um die <strong>Singdrossel</strong>. Ähnlich wie die etwas größere Amsel singt sie besonders gerne in den Abendstunden, aber auch jetzt am Morgen ist sie schon sehr aktiv. Und wie alle übrigen Drosseln auch, sieht man sie entweder auf Nahrungssuche am Boden hüpfen, oder sie flötet ihr sanftes und wohlklingendes Lied von einer exponierten Baumspitze, von wo es weit zu hören ist. Die überwiegend beige und braun gefärbte Singdrossel ist aber auch an der schön gesprenkelten Brust und Bauchseite gut zu erkennen. Männchen und Weibchen sind dagegen kaum zu unterscheiden.</td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;">Fast jeder kennt wohl die <strong>Amsel</strong>. Sie ist Deutschlands häufigster Vogel. Vor etwa 150 Jahren war sie noch ein eher scheuer Waldvogel. Doch heute erfreut sie uns in fast jedem Garten mit ihrem melodiösen und volltönenden Gesang. Dabei sitzt das Amselmännchen gerne auf einer Antenne, dem Hausdach, oder einem exponierten Baum. Es ist schwarz und hat einen gelben Schnabel. Das Weibchen dagegen ist von der Schnabel- bis zur Schwanzspitze schlicht braun gefärbt. Ähnlich übrigens auch die Jungvögel, von denen die ersten oft schon im April auf Büschen und Bäumen um Futter betteln. Ihr Federkleid hat aber feine, hellere Sprenkel.</p>
<p>Amseln halten sich viel auf dem Boden auf, wo sie unter Falllaub oder auf Rasenflächen nach Nahrung suchen. Dabei halten sie oft mit schräg gehaltenem Kopf inne, um nach Bodentieren zu lauschen. Regenwürmer, Schnecken und Insekten zählen zu ihrer Lieblingsspeise. Später im Jahr locken auch Beeren und Früchte.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_amsel.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Amsel"><img class="right" title="Amsel - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_amsel_175x175.jpg" alt="Amsel - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_rabenkraehe.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Rabenkrähe"><img class="left" title="Rabenkrähe - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_rabenkraehe_175x175.jpg" alt="Rabenkrähe - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br />
<br /></td>
<td style="border: none;">Die <strong>Rabenkrähe</strong> gehört zu den am weitesten verbreiteten Vogelarten. Ihr Gefieder ist vollkommen schwarz, nur bei guter Beleuchtung glänzend. Die Rabenkrähe verfügt im Gegensatz zur Saatkrähe, mit der sie verwechselt werden kann, nicht über ein nacktes Gesicht und hat einen kräftigen, schwarzen Schnabel. Sie tritt gewöhnlich einzeln oder paarweise auf und ist nur am Schlafplatz auch gesellig.</td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;">Die <strong>Ringeltaube</strong> ist deutlich größer als eine Straßentaube. Die Geschlechter sehen gleich aus: Kopf und Rücken sind blaugrau, Schwanz- und Flügelspitzen dunkel. Die Brust ist etwas heller graurosa, die Iris ist gelb. Deutlichstes Merkmal sind die weißen Halsflecken, die allerdings keinen Ring bilden. Der Nacken schillert grünlich. Im Flug erkennt man auf den Flügeln weiße Querbänder.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_ringeltaube.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Ringeltaube"><img class="right" title="Ringeltaube - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_ringeltaube_175x175.jpg" alt="Ringeltaube - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;">Man kann dem <strong>Zilpzalp</strong> richtig dankbar dafür sein, dass er zu den Vogelarten zählt, deren Name sich von ihrem Gesang ableitet. Sein unermüdlich vorgetragenes &#8220;zilp-zalp&#8221; verrät sofort, um welchen der unscheinbar olivgrün befiederten Vertreter aus der Familie der Laubsänger es sich handelt. Als einer der häufigsten Vögel Europas ist der Zilpzalp nicht nur in Wäldern, sondern oft auch in Feldgehölzen, größeren Gärten, Parks und Friedhöfen anzutreffen. Rastlos und geschickt bewegt er sich durchs Gebüsch, wobei er häufig mit dem Schwanz nach unten schlägt. Bei dem nah verwandten Fitis ist dieses Verhalten nicht so deutlich ausgeprägt, er bewegt den Schwanz nur kurz nach der Landung.</p>
<p>Als Zwillingsarten sehen sich Zilpzalp und Fitis sehr ähnlich. Der Zilpzalp besitzt eine oliv-bräunliche Oberseite und eine helle Unterseite, ist jedoch insgesamt dunkler und weniger gelblich gefärbt als sein Verwandter. Als bestes äußerliches Unterscheidungsmerkmal kann die Beinfarbe gelten. Beim Zilpzalp sind die Beine dunkelbraun bis schwarz, beim Fitis dagegen hellbraun bis graugelb.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_zilpzalp.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Zilpzalp"><img class="right" title="Zilpzalp - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_zilpzalp_175x175.jpg" alt="Zilpzalp - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br />
<br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
</td>
<td style="border: none;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_kohlmeise.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Kohlmeise"><img class="left" title="Kohlmeise - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_kohlmeise_175x175.jpg" alt="Kohlmeise - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br /></td>
<td style="border: none;">Um eine <strong>Kohlmeise</strong> zu finden, muss man kein Vogelexperte sein. Denn der kleine Vogel mit dem charakteristischen schwarzen Kopf kommt eigentlich überall vor, wo Bäume sind, sei es im Stadtpark, im Wald oder im heimischen Garten. Und er ist oft vertreten, denn die Kohlmeise ist die häufigste Meisenart in Europa. Trotzdem ist der &#8220;Allerweltsvogel&#8221; auch für Fachleute interessant. Denn kaum ein Vogel hat so viele unterschiedliche Gesänge drauf, wie die Kohlmeise. Von &#8220;pink&#8221; über &#8220;dididi&#8221; bis &#8220;dsche,dsche,dsche&#8221; ist alles vertreten und auch Experten tun sich schwer, die Kohlmeise zu identifizieren, wenn sie nur den Gesang hören.</p>
<p>Kohlmeisen sind echte Frühstarter, die bereits im März anfangen zu nisten und mit ihrem Gesang Reviere verteidigen und Weibchen anlocken. Sie sind damit die ersten Vorboten des Frühlings und wer eine Kohlmeise an seinem Nistkasten im Garten herumwerkeln sieht, weiß: der Frühling kommt!</td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;"><strong>Mönchsgrasmücken</strong> sind immer dort anzutreffen, wo dichtere Laubvegetation für Halbschatten sorgt. Sie bevorzugen feuchte Laub- und Mischwälder, sind aber regelmäßig auch in Parkanlagen, in naturnahen Gärten mit älterem Baumbestand, und in mit Efeu überwuchertem Gebüsch zu finden. Und so ist die Mönchsgrasmücke selbst in Großstädten heimisch.</p>
<p>Die &#8220;Mönchskappe&#8221; ist ihr Erkennungszeichen. Männchen tragen ein schwarzes Käppchen. Bei Weibchen und Jungvögeln ist es rötlich-braun. Auffallend ist auch ihr wohltönender Gesang: Nach einem zwitschernden Vorgesang ertönt ein laut flötender &#8220;Überschlag&#8221;, der dann aus nahezu reinen Tönen besteht.</p>
<p>Wie ihre Verwandten ernährt sich auch die Mönchsgrasmücke zur Brutzeit überwiegend von Insekten und deren Larven. Im Sommer und Herbst kommen Beeren und Früchte verschiedenster Sträucher hinzu, wie von Holunder, Heckenkirsche oder Hartriegel, die dann als Hauptnahrungsquelle dienen. Immer öfter kann man einzelne von ihnen auch im Winter bei uns entdecken, da der Anteil an überwinternden Vögeln und solchen, die ihren Zugweg verkürzt haben, seit ein paar Jahren merklich zugenommen hat.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_moenchsgrasmuecke.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Mönchsgrasmücke"><img class="right" title="Mönchsgrasmücke - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_moenchsgrasmuecke_175x175.jpg" alt="Mönchsgrasmücke - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br />
<br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;">Der spatzengroße <strong>Buchfink</strong> ist ein echter Schönling, zumindest was &#8220;Herrn&#8221; Buchfink angeht. Er hat ein prachtvolles, buntes Gefieder, die Brust ist weinrot, der Kopf blaugrau. Das Weibchen trägt dagegen ein schlichteres Federkleid in beige-grünlichem Farbton.</p>
<p>Zwar lebt die Mehrzahl der Buchfinken in Wäldern, sie sind jedoch auch regelmäßig in baumbestandenen Gärten anzutreffen. So wurde der häufigste unserer heimischen Finken auch zur populärsten Art innerhalb seiner Verwandtschaft.</p>
<p>Seine schmetternde Gesangsstrophe, der &#8220;Finkenschlag&#8221;, ist bei schönem Wetter schon Ende Februar zu hören &#8211; manchmal mehrere hundert Mal pro Stunde. Sie klingt klar und hart, und endet in der Regel mit einem kleinen Schnörkel. Am liebsten singt der Buchfink von einem erhobenen Platz aus. Schlägt er mit einem scharfen &#8220;fink&#8221; Alarm, stellt er sich quasi selber vor. Mit einem eintönigen &#8220;trüb&#8221;, dem &#8220;Regenruf&#8221;, wird ihm die Fähigkeit zur Wettervorhersage nachgesagt.</p>
<p>Zu Gesicht bekommt man den Buchfink auch leicht, wenn er mit raschen Trippelschritten und nickendem Kopf auf dem Boden umherläuft. Die übrige Zeit verbringt er meist in Baumkronen oder Büschen, wo er auch sein halbkugelförmiges Nest versteckt.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_buchfink.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Buchfink"><img class="right" title="Buchfink - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_buchfink_175x175.jpg" alt="Buchfink - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;">Wenn dieser braune Winzling am Boden und durch dichtestes Gestrüpp schlüpft, könnte man ihn im ersten Moment glatt für eine Maus halten &#8211; bis er mit seinen kurzen Flügeln geradlinig davonschwirrt, um entweder im nächsten Gebüsch unterzutauchen, oder sich zu einer Gesangsstrophe auch mal für alle sichtbar auf dem Gartenzaun zu exponieren. Dann folgt die zweite Überraschung: der nur 9 Gramm leichte <strong>Zaunkönig</strong> schmettert in einer Lautstärke los, die wir ihm so zunächst nie zutrauen würden. Jede Gesangsstrophe dauert etwa fünf Sekunden und besteht aus einer Kaskade hoher Töne und schneller Triller. Mit einem harten &#8220;tek&#8221; oder auch &#8220;trrrrrr&#8221; schlägt er dagegen Alarm.</p>
<p>Vieles ist an ihm besonders, so auch sein Nest: Der &#8220;König&#8221; baut gleich mehrere, kunstvoll verwobene, kugelförmige Nester, von denen sich seine &#8220;Königin&#8221; eines aussucht. Erst danach wird dieses Nest mit feinem Moos ausgepolstert, und fertig ist der Palast für viele kleine Zaunprinzen und -prinzessinnen.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_zaunkoenig.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Zaunkönig"><img class="right" title="Zaunkönig - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_zaunkoenig_175x175.jpg" alt="Zaunkönig - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br />
<br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;">Die <strong>Blaumeise</strong> ist die kleinere Schwester der Kohlmeise und ein häufiger Gast in unseren Gärten, sobald dort ein paar ältere Bäume stehen. Blaumeisen fehlt auf dem Bauch der markante schwarze Streifen der Kohlmeisen. Stattdessen fallen bei ihr das blaue Käppchen über dem weißen Gesicht, ein schwarzer Augenstreif, und die ebenfalls blau gefärbten Flügel- und Schwanzfedern ins Auge. Jungvögel sind matter gefärbt und wirken mit ihrer grünlichen Kappe und gelblichen Wangen einwenig schmuddelig gegenüber ihren Eltern.</p>
<p>Blaumeisen sind sehr lebhaft. Ständig in Bewegung hangeln sie oftmals kopfunter selbst an dünnen Zweigen. In der Nähe ihrer Nisthöhle sind sie sehr wachsam und warnen mit einem kräftigen &#8220;tscherrretetet&#8221;. Ihr Gesang ist sehr abwechslungsreich. Meist beginnt er mit einem hohen &#8220;tii-tii&#8221; und endet mit einem hübschen Triller.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_blaumeise.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Blaumeise"><img class="right" title="Blaumeise - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_blaumeise_175x175.jpg" alt="Blaumeise - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
</td>
<td style="border: none;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_gruenspecht.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Grünspecht"><img class="left" title="Grünspecht - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_gruenspecht_175x175.jpg" alt="Grünspecht - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br /></td>
<td style="border: none;">Der <strong>Grünspecht</strong> trommelt deutlich seltener als die meisten anderen heimischen Spechte. Er produziert dann nur leise und unregelmäßige Wirbel. Auffällig ist dagegen der markante Reviergesang, der von beiden Geschlechtern, intensiver jedoch vom Männchen, geäußert wird. Dieser klingt wie ein lautes Lachen (&#8220;klü-klü-klü-klü-klü-klü-klü&#8221;). Die aus bis zu 20 Silben bestehende, etwas nasal klingende Rufreihe, bleibt auf einer Tonhöhe und wird gegen Ende schneller und etwas leiser. Häufig ist ein zweisilbiger, deutlicher Abschluss. (klü-ück). Bei warmem Winterwetter sind diese Rufe in Mitteleuropa schon im Dezember und Januar zu hören, üblicherweise jedoch erst gegen Ende Februar.</td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;">Der <strong>Kleiber</strong> ist ein kleiner, kompakter Vogel, der geschickt an Baumstämmen und Ästen auf und ab klettern kann. Hier sucht er nach Insekten und Spinnen, die sich in den Ritzen der Borke verstecken oder auf Blättern zu finden sind. Die starken Füße und Krallen ermöglichen es dem Kleiber sogar, mit dem Kopf voran abwärts zu klettern. Dabei hält er seinen Oberkörper meist nach oben gerichtet. Neben Insekten ernährt sich der Kleiber auch von Baumsamen und Nüssen.</p>
<p>Auf dem Rücken ist der Kleiber blaugrau befiedert, unterseits dagegen hellbeige bis rostbraun. Typisch sind außerdem der kurze Schwanz und der schwarze Augenstreif, der vom Schnabel bis zur Schulter verläuft. Ihre Jungen ziehen Kleiber in natürlichen Baumhöhlen oder aufgegebenen Spechthöhlen auf, die mit Holz- und Rindenstücken gepolstert als Nisthöhle tauglich gemacht werden. Um anderen Vögeln den Zugang zu verwehren, wird der Eingang bis auf ein kleines Loch von etwa 3,5 Zentimetern Durchmesser mit Lehm zugeklebt &#8211; ein Verhalten, von dem sich der Name Kleiber ableitet. Als Höhlenbrüter bevorzugen Kleiber alte Laub- und Mischwälder, in denen sich Baumhöhlen finden lassen. Sie sind aber auch in Feldgehölzen, Gärten und Parks anzutreffen. Nistkästen werden durchaus gerne angenommen und bei Bedarf nach Art des Kleibers auf das richtige Format angepasst.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_kleiber.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Kleiber"><img class="right" title="Kleiber - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_kleiber_175x175.jpg" alt="Kleiber - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br />
<br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;">Der Reviergesang des <strong>Kuckucks</strong> ist der namensgebende Ruf &#8220;gu-kuh&#8221;, wobei die erste Silbe betont wird. Dieser Kuckucksruf ist weit zu hören und wird von einer hohen Warte von April bis in den Juli hinein vorgetragen. Das Weibchen legt seine Eier einzeln in Nester von bestimmten Singvögeln. Die Eier des Kuckucks sind größer als die des Gastgebers und viele Wirtsvögel merken den Betrug und entfernen dieses fremde Ei oder es wird die ganze Brut aufgegeben. Nimmt das Singvogelpaar aber das Ei an, hat der eigene Nachwuchs keine Chance mehr. Sofort nach dem Schlüpfen des Jungkuckucks entfernt dieser die anderen Jungen oder aber die Eier. So schaltet der junge Kuckuck massiv Nahrungskonkurrenten aus.</td>
<td style="border: none; text-align: right;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_kuckuck.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Kuckuck"><img class="right" title="Kuckuck - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_kuckuck_175x175.jpg" alt="Kuckuck - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br /></td>
</tr>
</table>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/design/article_separator.png" border="0" alt="" /></p>
<table style="border: none;">
<tr style="border: none;">
<td style="border: none;"><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_sommergoldhaehnchen.jpg" class="lightview" rel="gallery[1822]" title="Sommergoldhähnchen"><img class="left" title="Sommergoldhähnchen - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/stefan-wehr/wehr_sommergoldhaehnchen_175x175.jpg" alt="Sommergoldhähnchen - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a><br />
<br /></td>
<td style="border: none;">Das <strong>Sommergoldhähnchen</strong> ist in Europa zwar weniger weit verbreitet als das Wintergoldhähnchen, aber in manchen Gegenden häufiger zu sehen. Beide Arten sind sich sehr ähnlich. Die Rufe des Sommergoldhähnchens sind geringfügig kräftiger und der deutlich weniger rhythmische, dynamische Gesang ist ein gutes Artkennzeichnen, wenn man den Vogel nur als Silhouette gegen den Himmel auf einem hohen Nadelbaum sieht.</p>
<p>Das Sommergoldhähnchen gehört zu den kleinsten Vögeln Europas und erreicht eine Körperlänge von etwa neun Zentimeter, eine Flügelspannweite von 13 bis 16 Zentimeter sowie ein Gewicht von etwa vier bis sieben Gramm. Das Gefieder des Sommergoldhähnchens ist oberseits lebhaft gelbgrün, unterseits weißlich gefärbt. Der Kopf dieses sehr kleinen Vogels wirkt im Verhältnis zum rundlichen Körper ziemlich groß. Des weiteren sind die großen dunklen Knopfaugen im Gesicht ein weiteres Indiz für den grazilen Vogel. Charakteristisch ist der schwarz gesäumte Scheitelstreif auf dem Oberkopf, der bei dem Männchen orangerot und bei dem Weibchen gelb gefärbt ist. Auffallend sind auch der schwärzliche Augenstreif und der breite weiße Überaugenstreif, der oft keilförmig ist. Die Halsseiten sind bei dem Altvogel bronzegelb getönt. Des weiteren zeigen sich weiße Spitzen der inneren Flügelfedern sowie eine V-förmige weiße Flügelbinde.</td>
</tr>
</table>
<p>Das war nur ein Ausschnitt aus der Fülle von Informationen und Eindrücken, die ich auf diesem Spaziergang gewonnen habe. Ich kann nur jedem empfehlen, einmal an einer solchen naturkundlichen Führung teilzunehmen. Ich für meinen Teil habe den nächsten Termin bereits notiert, denn es gibt nur wenige Kilometer entfernt ganz andere Vogelstimmen zu hören. Die Vögel der Vorbergzone sind ganz andere als die der Rheinwälder. Daher bietet der NABU Lahr im Frühjahr neben der Wanderung in den Rheinauen immer eine zweite Vogelstimmenwanderung in der Vorbergzone an. Ich werde also am 16. Mai wieder früh aus den Federn springen, denn das lohnt sich wirklich.</p>
<p>Übrigens bieten nahezu sämtliche NABU-Gruppen in den Frühlingsmonaten Vogelexkursionen an, auf denen man von erfahrenen Vogelkundlern etwas über die Merkmale der Arten und über ihren Gesang lernen kann. Die ehrenamtliche Vogelexperten verfügen über ein großes Fachwissen und kennen natürlich die Gebiete, durch die sie führen, sehr genau.</p>
<p>Die meisten Exkursionen sind allerdings nichts für Morgenmuffel, denn sie beginnen kurz vor Sonnenaufgang, weil da die gefiederten Sänger am intensivsten tirillieren. Es werden aber auch zur Genüge Führungen am späteren Vormittag oder gegen Abend angeboten. Wo und wann diese Wanderungen stattfinden, kannst Du <a href="http://www.nabu.de/naturerleben/termine" target="_blank">hier</a> oder bei der <a href="http://www.nabu.de/nabu/adressen/gruppen" target="_blank">NABU-Gruppe in Deiner Nachbarschaft</a> erfahren.</p>
<blockquote style="font-size: 80%;"><p><strong>Quellenangabe:</strong> Die Bilder und Stimmen der beobachteten und belauschten Vögel hat mir der Natur- und Vogelfreund <a href="http://www.vogelstimmen-wehr.de/stefan.htm" target="_blank">Stefan Wehr</a> liebenswürdigerweise zur Verfügung gestellt. Viele weitere interessante Informationen findest Du auf seiner <a href="http://www.vogelstimmen-wehr.de" target="_blank">Website</a>.</p>
</blockquote>
<hr />
<p><strong>Was kannst Du jetzt tun?</strong></p>
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</p>
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	<itunes:summary>Sonntag, 18. April 2010. Ursula Weiher, Ulrike Schmidt und Hartmut Zimnol vom NABU haben die etwa 25 naturbegeisterten Teilnehmer bereits begrüßt, als auch ich kurz nach 5.00 Uhr morgens endlich am Karl-Otto-Platz bei Ottenheim eintreffe. Die drei sind echte Kenner der heimischen Vogelwelt und wollen uns den Tagesanbruch einmal auf eine ganz besondere Weise erleben lassen.
Der Treffpunkt liegt am Rand eines der wenigen echten Auenwälder, die es in Deutschland heute noch gibt. Diese Landschaft, die in enger Beziehung zum Fluss steht und immer wieder auch überschwemmt wird, bietet einer großen Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten die Lebensbedingungen, die sie brauchen.
Ulrike und ich streifen sehr gerne durch diese Gegend oder machen es uns am Ufer eines Altrheinarmes gemütlich. Gerade jetzt im Frühjahr, wo der zarte Knoblauchduft des Bärlauchs in der Luft liegt, es überall zu blühen anfängt und die Schmetterlinge fröhlich von Blume zu Blume gaukeln, gibt es hier besonders viel zu entdecken.
Heute aber wollen wir uns vor allem einer Tierart widmen, denn die Auen sind wahre Vogelparadiese. Und kaum angekommen begrüßen uns auch schon zwei “Frühaufsteherinnen” unter den Vögeln, die Nachtigall und der Hausrotschwanz. Sie eröffnen ein Konzert, in das im Laufe der nächsten drei Stunden viele weitere unserer gefiederten Freunde mit einstimmen. Wenn Du magst, dann kannst Du mich jetzt auf diesem Spaziergang begleiten. Unter den Fotos – die Du wie immer anklicken kannst, damit sie sich vergrößern – findest Du kleine Hörproben des Gesangs des jeweiligen Vogels.



Die Nachtigall ist wohl die bekannteste Sängerin unserer Vogelwelt. Berühmte Komponisten haben sich von der Meistersängerin inspirieren lassen und ihren Gesang in Kompositionen nachempfunden: Ludwig van Beethoven etwa in seiner 6. Sinfonie, Johann Strauß in der “Nachtigallen-Polka” und Igor Strawinsky im “Lied der Nachtigall”.
Nach der Ankunft bei uns besetzt das Nachtigallenmännchen sofort ein Revier und beginnt zu singen. Die Weibchen treffen ein paar Tage später ein, vermutlich dient der Nachtgesang der Männchen zum Anlocken der nächtlich ziehenden Weibchen. Innerhalb einer Stunde kann es mehr als 400 Strophen nacheinander vortragen. Besonders typisch sind die jetzt in der Nacht zu hörenden Pfeifstrophen: Die Nachtigall trägt dabei eine oft lange Serie von gedehnten, reinen Pfeiftönen vor, die einen weichen, wehmütigen Charakter haben können.








Der Hausrotschwanz stammt ursprünglich aus dem Gebirge. Schon vor Jahrhunderten hat jedoch der überwiegende Teil die felsige Bergwelt gegen städtische Strukturen unserer Neuzeit eingetauscht. Hier am Rhein findet er seine Lieblingsplätze auch an den großen Kiesförderanlagen, die sich als dunkle Schatten vom sternklaren Morgenhimmel abheben. Aus seinen Winterquartieren im Mittelmeerraum und milderen atlantischen Breiten kehrt er als einer der ersten Zugvögel schon bald zurück. Spätestens im März macht er mit seinem unnachahmlich heiser gequetschten Gesang auf sich aufmerksam, und ist dann bereits am frühen Morgen auf einem Dachfirst oder der nächsten Fernsehantenne leicht zu entdecken.





Singe wem Gesang gegeben. Und das ist er dem Rotkehlchen reichlich. Das ganze Jahr über und zu jeder Tageszeit kann man sie hören, vor allem die Männchen zwischen März und Mai. Sie gehören unter anderen mit der Nachtigall zur Gruppe der Erdsänger. Sie singen schon etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang und noch eine gute Zeit nach Sonnenuntergang. Dies dürfte auch ein Grund für ihre großen Augen sein. Für ihre Dämmerungs- und Mondscheinaktivitäten müssen sie viel Licht einfangen. Ihr Gesang ist sehr vielfältig. Das Grundprinzip aber ist einfach: Melancholie. Eine Strophe von 2,5 Sekunden beginnt normalerweise tief, strebt auf und endet wieder tief. In diesem Wehmut aber wird gespottet. Schon als Jungvögel beginnen die Rotkehlchen andere Vögel zu imitieren. Meisen, [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Sonntag, 18. April 2010. Ursula Weiher, Ulrike Schmidt und Hartmut Zimnol vom NABU haben die etwa 25 naturbegeisterten Teilnehmer bereits begrüßt, als auch ich kurz nach 5.00 Uhr morgens endlich am Karl-Otto-Platz bei Ottenheim eintreffe. Die [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Was hast Du am Wochenende vor?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 13:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Junge, Junge! Schon wieder steht das Wochenende vor der Tür. Ist das nicht großartig? Hast Du besondere Pläne? Weißt Du schon, wie Du es verbringen wirst? Allein oder gemeinsam mit Deinen Lieben? Draußen in der Natur oder drinnen bei einem kulturellen Ereignis? Oder sogar von allem etwas? Falls Du noch überlegst, was Du tun willst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Junge, Junge! Schon wieder steht das Wochenende vor der Tür. Ist das nicht großartig? Hast Du besondere Pläne? Weißt Du schon, wie Du es verbringen wirst? Allein oder gemeinsam mit Deinen Lieben? Draußen in der Natur oder drinnen bei einem kulturellen Ereignis? Oder sogar von allem etwas? Falls Du noch überlegst, was Du tun willst, findest Du hier einige Anregungen: <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/downloads/was_kannst_du_heute_fuer_dich_tun.pdf" target="_blank">Was kannst Du heute für Dich tun?</a> (PDF)</strong></p>
<p>Weitere hilfreiche und interessante Dokumente habe ich in meinem <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/download-seite/dokumente-kostenlos">Download-Bereich</a> für Dich zusammengestellt. Natürlich alles kostenlos! Nun aber erst einmal viel Vergnügen mit den Drei Peheiros. Die deutsche Gesangsgruppe, die in den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren im Rundfunk, im Fernsehen und im Schlagergeschäft erfolgreich war, wünscht uns allen ein schönes Wochenende. Und ich schließe mich da gerne an.</p>
<blockquote></blockquote>
<hr />
<p><strong>Was kannst Du jetzt tun?</strong></p>
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	<itunes:summary>Junge, Junge! Schon wieder steht das Wochenende vor der Tür. Ist das nicht großartig? Hast Du besondere Pläne? Weißt Du schon, wie Du es verbringen wirst? Allein oder gemeinsam mit Deinen Lieben? Draußen in der Natur oder drinnen bei einem kulturellen Ereignis? Oder sogar von allem etwas? Falls Du noch überlegst, was Du tun willst, findest Du hier einige Anregungen: Was kannst Du heute für Dich tun? (PDF)
Weitere hilfreiche und interessante Dokumente habe ich in meinem Download-Bereich für Dich zusammengestellt. Natürlich alles kostenlos! Nun aber erst einmal viel Vergnügen mit den Drei Peheiros. Die deutsche Gesangsgruppe, die in den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren im Rundfunk, im Fernsehen und im Schlagergeschäft erfolgreich war, wünscht uns allen ein schönes Wochenende. Und ich schließe mich da gerne an.


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Schlüsselwörter: Downloads, Feierabend, Fest, Musik, Selbstliebe, Wochenende

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		<title>Bin ich wichtig?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 16:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Jede und jeder ist wichtig! Das gilt für Dich, für mich und für alle anderen selbstverständlich auch. Und wir alle können etwas zum großen Ganzen beisteuern. Seit es das Internet gibt, geht das sogar noch einfacher, denn Du findest hier viele Gemeinschaften mit den vielfältigsten Interessen, denen Du beitreten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Jede und jeder ist wichtig! Das gilt für Dich, für mich und für alle anderen selbstverständlich auch. Und wir alle können etwas zum großen Ganzen beisteuern. Seit es das Internet gibt, geht das sogar noch einfacher, denn Du findest hier viele Gemeinschaften mit den vielfältigsten Interessen, denen Du beitreten und in denen Du einen wertvollen Beitrag leisten kannst.</strong></p>
<p><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/500hoch/schraube_500hoch.jpg" class="lightview" rel="gallery[1723]" title="Schraube"><img class="left" title="Schraube - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/175x175/schraube_175x175.jpg" alt="Schraube - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a>Eine davon ist zum Beispiel die Cruppe, die sich rund um die <a href="http://www.celestinecommunity.de" target="_blank">Prophezeiungen von Celestine</a> gebildet hat. Vielleicht kennst Du ja die Bücher oder den Film, von denen sich die Gründer dieses Forums inspirieren ließen.</p>
<p>Auch bei mir waren es die spannend geschriebenen <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548741193/lebenlernenli-21" target="_blank">Bücher von James Redfield</a>, die mich vor fast 15 Jahren zum ersten Mal dazu anregten, mich mit spirituellen Themen zu befassen. Deshalb habe ich mich sofort angesprochen gefühlt, als ich gestern von diesem Portal erfuhr, und bin nun unter dem Benutzernamen <a href="http://www.celestinecommunity.de/community/mein-profil?userid=1278" target="_blank">lover-of-life</a> bei dieser Gemeinschaft angemeldet. Mal sehen, was es dort alles zu lernen und zu entdecken gibt und wie ich mich am besten einbringen kann. Vielleicht begnen wir uns dort ja wieder, wer weiß.</p>
<p>Die Ziele der &#8220;Celestine Community&#8221; bestehen in erster Linie darin, Informationen weiterzugeben, den Austausch und die Verständigung über spirituelle Erfahrungen zu fördern, Ideen für die globale Weiterentwicklung zu teilen und umzusetzen sowie ganz einfach Freude zu bereiten. Dort habe ich auch folgende Geschichte gefunden, die meine heutige Frage ganz klar beantwortet. Wenn Du magst, lese ich sie Dir gerne vor.</p>
<p><span id="more-1723"></span></p>
<blockquote></blockquote>
<p style="text-align: right; font-size: 80%;"><i>Hintergrundmusik: <a href="http://www.antje-schulz.de" target="_blank">&#8220;In Love&#8221; von Antje Schulz</a></i></p>
<p><em><strong>Die kleine Schraube</strong></em></p>
<p><em>Es war einmal eine klitzekleine Schraube, ein Schräubchen bloß. Sie war in ein großes Schiff eingebaut. Und sie hielt zusammen mit vielen anderen Schrauben, auch wesentlich größeren, eine schwere Stahlplatte fest an ihrem Ort.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eines Tages wurde die kleine Schraube locker.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und sie dachte sich: &#8220;Was soll&#8217;s? Wozu soll ich weiter halten? Ob ich da bin oder nicht, ist ja egal! Auch ohne mich wird die Stahlplatte bombenfest halten. Dafür sorgen schon die vielen anderen Schrauben.&#8221;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und so strengte sich die kleine Schraube nicht mehr an, widerstand dem Stampfen des Schiffs-Diesels immer weniger, lockerte sich mehr und mehr und war drauf und dran abzufallen und auf den finstren Grund des abgrundtiefen Ozeans zu sinken.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Als aber die anderen Schrauben merkten, dass die kleine Schraube aufgeben wollte, da riefen sie ihr zu: &#8220;Mach das bloß nicht! Wenn du fehlst, dann werden die Schwingungen noch mehr übertragen, sie werden sich noch mehr aufschaukeln, noch mehr Schrauben werden locker, die Platte könnte sich lockern oder gar abfallen, und am Schluss könnte sich, Gott behüte, das ganze Schiff auflösen! Oder es würde verschrottet werden. Und wir alle wären in Gefahr. Bleib! Halte fest!&#8221;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So riefen alle Bauteile des Schiffes &#8211; die Schrauben, die Muttern, die Gummidichtungen, die Platten, die Spanten, die Schiffsschrauben, die Ruder, das Radargerät, die Kojen, die Bullaugen &#8211; der kleinen Schraube zu: &#8220;Tu es nicht! Wenn du fehlst, sind wir am Ende womöglich alle verloren! Wir brauchen dich!&#8221;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Als die kleine Schraube das hörte, wurde sie wieder stärker, und zog an. Und das Schiff schwimmt noch heute auf dem weiten, azurblauen Ozean.</em></p>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser, <strong>was ist Deine Aufgabe? Wobei kannst Du mithelfen und mitgestalten? Was macht Dich so wichtig? Und hast Du heute schon etwas davon getan?</strong></p>
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Eine davon ist zum Beispiel die Cruppe, die sich rund um die Prophezeiungen von Celestine gebildet hat. Vielleicht kennst Du ja die Bücher oder den Film, von denen sich die Gründer dieses Forums inspirieren ließen.
Auch bei mir waren es die spannend geschriebenen Bücher von James Redfield, die mich vor fast 15 Jahren zum ersten Mal dazu anregten, mich mit spirituellen Themen zu befassen. Deshalb habe ich mich sofort angesprochen gefühlt, als ich gestern von diesem Portal erfuhr, und bin nun unter dem Benutzernamen lover-of-life bei dieser Gemeinschaft angemeldet. Mal sehen, was es dort alles zu lernen und zu entdecken gibt und wie ich mich am besten einbringen kann. Vielleicht begnen wir uns dort ja wieder, wer weiß.
Die Ziele der “Celestine Community” bestehen in erster Linie darin, Informationen weiterzugeben, den Austausch und die Verständigung über spirituelle Erfahrungen zu fördern, Ideen für die globale Weiterentwicklung zu teilen und umzusetzen sowie ganz einfach Freude zu bereiten. Dort habe ich auch folgende Geschichte gefunden, die meine heutige Frage ganz klar beantwortet. Wenn Du magst, lese ich sie Dir gerne vor.


Hintergrundmusik: “In Love” von Antje Schulz
Die kleine Schraube
Es war einmal eine klitzekleine Schraube, ein Schräubchen bloß. Sie war in ein großes Schiff eingebaut. Und sie hielt zusammen mit vielen anderen Schrauben, auch wesentlich größeren, eine schwere Stahlplatte fest an ihrem Ort.
    Eines Tages wurde die kleine Schraube locker.
    Und sie dachte sich: “Was soll’s? Wozu soll ich weiter halten? Ob ich da bin oder nicht, ist ja egal! Auch ohne mich wird die Stahlplatte bombenfest halten. Dafür sorgen schon die vielen anderen Schrauben.”
    Und so strengte sich die kleine Schraube nicht mehr an, widerstand dem Stampfen des Schiffs-Diesels immer weniger, lockerte sich mehr und mehr und war drauf und dran abzufallen und auf den finstren Grund des abgrundtiefen Ozeans zu sinken.
    Als aber die anderen Schrauben merkten, dass die kleine Schraube aufgeben wollte, da riefen sie ihr zu: “Mach das bloß nicht! Wenn du fehlst, dann werden die Schwingungen noch mehr übertragen, sie werden sich noch mehr aufschaukeln, noch mehr Schrauben werden locker, die Platte könnte sich lockern oder gar abfallen, und am Schluss könnte sich, Gott behüte, das ganze Schiff auflösen! Oder es würde verschrottet werden. Und wir alle wären in Gefahr. Bleib! Halte fest!”
    So riefen alle Bauteile des Schiffes – die Schrauben, die Muttern, die Gummidichtungen, die Platten, die Spanten, die Schiffsschrauben, die Ruder, das Radargerät, die Kojen, die Bullaugen – der kleinen Schraube zu: “Tu es nicht! Wenn du fehlst, sind wir am Ende womöglich alle verloren! Wir brauchen dich!”
    Als die kleine Schraube das hörte, wurde sie wieder stärker, und zog an. Und das Schiff schwimmt noch heute auf dem weiten, azurblauen Ozean.
Liebe Leserin, lieber Leser, was ist Deine Aufgabe? Wobei kannst Du mithelfen und mitgestalten? Was macht Dich so wichtig? Und hast Du heute schon etwas davon getan?

Was kannst Du jetzt tun?
- Lies diesen und andere Artikel auf meinem Blog
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Schlüsselwörter: Aufgabe, Dienen, Einzigartigkeit, Selbstachtung, Selbstliebe, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Wichtigkeit

	Das [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Jede und jeder ist wichtig! Das gilt für Dich, für mich und für alle anderen selbstverständlich auch. Und wir alle können etwas zum großen Ganzen beisteuern. Seit es das Internet gibt, geht das sogar noch [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Was genau sucht meine Seele?</title>
		<link>http://www.leben-lernen-lieben.de/spirituell-leben/was-genau-sucht-meine-seele/</link>
		<comments>http://www.leben-lernen-lieben.de/spirituell-leben/was-genau-sucht-meine-seele/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 11:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spirituell leben]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
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		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Wünsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der Postbote mir gestern ein kleines Päckchen in die Hand drückte und ich es bald darauf öffnete, dachte ich für einen kurzen Augenblick: &#187;Ja, is&#8217; denn heut&#8217; scho&#8217; Weihnachten?&#171; Eine treue und liebe Leserin hatte mir ein Buch geschickt, das noch nicht einmal auf meinem Wunschzettel stand. Doch sie muss irgendwie gespürt haben, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als der Postbote mir gestern ein kleines Päckchen in die Hand drückte und ich es bald darauf öffnete, dachte ich für einen kurzen Augenblick: &raquo;Ja, is&#8217; denn heut&#8217; scho&#8217; Weihnachten?&laquo; Eine treue und liebe Leserin hatte mir ein Buch geschickt, das noch nicht einmal auf meinem Wunschzettel stand. Doch sie muss irgendwie gespürt haben, dass es genau das ist, was ich gerade jetzt brauche.</strong></p>
<p><a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/500hoch/plan_ihres_lebens_500hoch.jpg" class="lightview" rel="gallery[1692]" title="Ruediger Schache: Der geheime Plan Ihres Lebens"><img class="left" title="Ruediger Schache: Der geheime Plan Ihres Lebens - zum Vergrößern bitte anklicken" src="http://www.leben-lernen-lieben.de/images/175x175/plan_ihres_lebens_175x175.jpg" alt="Ruediger Schache: Der geheime Plan Ihres Lebens - zum Vergrößern bitte anklicken" width="175" height="175" /></a>Es ist Ruediger Schaches neues Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442338549/lebenlernenli-21" target="_blank">Der geheime Plan Ihres Lebens: Woher, wohin, warum?</a> Schon die Aufmachung ist sehr edel. Sie erinnert sehr an &raquo;The Secret&laquo; vom gleichen Verlag. Und der Inhalt scheint mindestens ebenso wertvoll zu sein. Der Autor geht darin &raquo;der Frage nach: Was ist der Sinn meines individuellen Lebens? Er sagt, dass jeder Mensch einen persönlichen Seelenplan und damit seinen eigenen Bestimmungsweg zu einem erfüllten Leben besitzt.</p>
<p>Um diesem Weg zu folgen, müssen wir die Zeichen verstehen. Warum bisher alles genau so und nicht anders geschah, wie und warum die Seele Signale sendet und was sie sucht. Welche Bedeutung Familie, Körper, Begabungen und Fähigkeiten haben. Was bestimmte Ereignisse uns sagen.</p>
<p>Auf dem Weg zu erfüllten Wünschen und Sehnsüchten dürfen wir lernen, die Sprache des Lebens zu entschlüsseln und die große Ordnung hinter allem zu erkennen. Und wir können uns fragen: Was genau lernen wir aus den Beziehungen zu unseren Mitmenschen, welche Aufgabe liegt in den Begegnungen? Was muss in Ordnung gebracht, was soll erlebt und getan werden? Je mehr wir darüber wissen, umso bessere Entscheidungen werden wir treffen.&laquo;</p>
<p><span id="more-1692"></span></p>
<p>So weit der Klappentext, der mit einem wahrhaft großen Versprechen endet: &raquo;Mit <a href="http://www.ruedigerschache.com/de/" target="_blank">Ruediger Schache</a> lernen wir, unseren Seelenplan zu entschlüsseln, um Erfüllung, Glück und persönlichen Lebenssinn zu finden.&laquo; Ich bin sehr neugierig, ob der Autor das halten kann. Auf jeden Fall freue ich mich auf eine sehr spannende Lektüre und danke der Spenderin von ganzem Herzen für dieses großzügige Geschenk!</p>
<p>Wie jedes Buch, das ich zum ersten Mal in der Hand halte, schlage ich auch dieses an einer x-beliebigen Stelle auf und schaue, was es mir zu sagen hat. Und ich bin wirklich erstaunt, denn da scheint schon die Antwort zu stehen, zu der mich das Buch führen sollte. Doch genaugenommen passt diese Geschichte, die mich von der ersten Zeile gefangen nimmt, für uns alle. Wir müssen es nur erkennen. Ich lese Dir den Text kurz vor, bei dem sich das Buch &raquo;zufällig&laquo; öffnete. Und damit Du wieder mitlesen kannst, habe ich ihn auch gleich für Dich abgetippt:</p>
<blockquote></blockquote>
<p style="text-align: right; font-size: 80%;"><i>Hintergrundmusik: <a href="http://www.antje-schulz.de" target="_blank">Antje Schulz</a></i></p>
<p><em>
<p><strong>Die Sehnsucht eines Sterns &#8211; ein Seelenmärchen</p>
<p></strong></p>
<p>Es war einmal ein Stern, der leuchtete so hell, dass er alle anderen Sterne um sich herum überstrahlte. Er war der hellste Stern am ganzen Nachthimmel. Das kam daher, dass er alles erreicht hatte, was ein Stern erreichen kann. Und dass er alles erlebt hatte, was Sterne erleben können.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Menschen auf der Erde sahen nach oben, staunten und riefen ihm ihre Bewunderung entgegen, und dabei leuchteten ihre Gesichter vor Freude über den schönen Anblick.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Stern hörte dies alles und war davon sehr berührt. Er dachte sich: Was für liebe, wunderbare Menschen. Sie mögen mich so sehr, ich glaube, ich möchte sie gerne kennenlernen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Also beschloss der Stern, die Erde zu besuchen. Aber er musste vorsichtig sein und sich tarnen, denn er wusste, dass sein Licht die Menschen sonst blenden würde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Deshalb nahm er die Form eines Menschen an.</p>
<p>Als er auf der Erde ankam, war dort alles anders, als er es sich oben vom Himmel aus vorgestellt hatte. Dort war er das hellste aller Lichter gewesen, und weil er immer in seinem eigenen Licht gelebt hatte, kam es ihm auf der Erde jetzt sehr dunkel vor.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber obwohl er nun in der Hülle eines Menschen steckte, konnte der Stern seine wahre Natur nicht verleugnen und leuchtete selbst durch seine neuen Begrenzungen hindurch heller als alle anderen Menschen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Doch die meisten Menschen waren durch das Leben in der ständigen Dunkelheit blind geworden. Einige wenige spürten, dass mit dem Stern in der Hülle eines Menschen etwas anders war, aber sie wussten nicht, was es war.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Stern ging durch sein neues Leben und in die Verwirrung hinein, die die irdische Dunkelheit mit sich brachte. Und weil niemand sein Licht wahrnehmen konnte, vergaß er irgendwann, wer er eigentlich war und warum er gekommen war. Er wurde ein trauriger und einsamer Stern.</p>
<p>Doch eines Tages kamen Menschen, die waren anders. Sie konnten das strahlende Licht sehen, weil sie gelernt hatten, durch die Hülle hindurch in das Innere zu blicken. Und sie sagten: &raquo;Wie wunderschön du bist. Vielen Dank für deinen Besuch und dass du dein Licht unter uns verteilst.&laquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Doch der Stern war inzwischen schon so lange alleine in der trüben Welt unterwegs gewesen und er war so vielen Menschen begegnet, die sein Licht nicht sehen konnten und ihn stattdessen mit ihrer eigenen Dunkelheit eingehüllt hatten, dass er nicht mehr wusste, was er noch glauben sollte und was nicht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Weil er aber hörte, was die Menschen sagten, die sein Inneres sehen konnten, und weil trotz allem seine Neugier noch vorhanden war, stellte er sich vor einen Spiegel und betrachtete sich. Er drehte und wendete sich, befühlte seine menschliche Hülle, aber er konnte nicht erkennen, was die anderen meinten. Immer wieder stand er auch in der Nacht auf, um in den Spiegel zu sehen, aber selbst da nahm er das Licht nicht wahr.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und so kamen und gingen Menschen im Leben des Sterns, die ihm von seinem Licht berichteten, aber nichts änderte sich. Nur eines verging nie &#8211; die Sehnsucht des Sterns nach dem Licht, auch wenn er jetzt nicht mehr wusste, woher sie kam. Denn so sind Sterne nun einmal: Was auch immer geschehen mag, die Sehnsucht nach dem Licht vergessen sie nie.</p>
<p>Eines Tages stand der Stern vor einem Spielplatz und beobachtete die Kinder. Er bemerkte, wie sehr ihre Gesichter leuchteten, wenn sie miteinander spielten. Und wie sehr ihre Herzen strahlten. Und er dachte, wie gerne er eines von ihnen gewesen wäre. Ja, er sehnte sich so sehr danach, ein Kind in diesem Licht zu sein, dass er alles dafür gegeben hätte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vielleicht muss ich einfach nur meine Hülle ablegen und aus diesem Leben herausgehen, dachte er, damit ich noch einmal anfangen kann. Dann bin ich eines dieser Kinder und ich leuchte wie sie.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Während er da so stand und überlegte, wie er seine Hülle und diese Welt verlassen könnte, kam eines der Kinder zu ihm herübergelaufen. Es war ein Junge. Er stellte sich vor den Stern und betrachtete ihn lange. Dann legte er den Kopf zur Seite und sagte: &raquo;Wir spielen Sonne, Mond und Sterne. Willst du der Stern sein?&laquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&raquo;Ich bin kein guter Stern&laquo;, sagte der Stern. &raquo;Ihr müsst euch jemand anders suchen.&laquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&raquo;Aber du musst mit uns spielen&laquo;, sagte der Junge. &raquo;Du leuchtest heller als alle anderen hier. Du bist der schönste Stern, den es gibt.&laquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&raquo;Woher willst denn du das wissen?&laquo;, brummte der Stern missmutig. &raquo;Du bist nicht einmal ein Sternenfachmann. Ich glaube dir nicht.&laquo;<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&raquo;Man muss doch kein Sternengucker sein, um das Licht in deinen Augen zu sehen&laquo;, sagte das Kind. Aber der Stern glaubte ihm nicht. Er ließ die Kinder alleine spielen und ging nach Hause. Doch so sehr er sich bemühte, den Nachmittag zu vergessen &#8211; etwas von dem, was der Junge gesagt hatte, ging dem Stern nicht aus dem Kopf.</p>
<p>Am Abend, als es dunkel war, stellte er sich wieder vor den Spiegel, und dieses Mal betrachtete er nicht seine Hülle, sondern sah nur in seine Augen. Und während er vor dem Spiegel stand, dachte er darüber nach, welche Dummheiten Kinder doch so von sich gaben. Aber gleichzeitig blickte er tiefer und tiefer in seine Menschenaugen. Und auf einmal sah er ein winziges Licht. Er war so überrascht davon, dass er vergaß, weiter zu denken. Gleichzeitig wurde das Licht immer größer und immer heller. Je näher das Licht kam und je größer und heller es wurde, umso mehr Freude verspürte der Stern in seinem menschlichen Herzen, so lange, bis er nicht mehr anders konnte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Stern lächelte und leuchtete. Seine ganze menschliche Hülle strahlte vor Licht und er konnte es sehen. Zum ersten Mal, seit er auf der Erde war, erkannte er, wer er wirklich war.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt, wo er wieder wusste, dass er das Licht war, das den Menschen die Dunkelheit vertrieb, freute er sich auf den kommenden Morgen und auf den Tag und auf alle Tage seines menschlichen Daseins, die noch vor ihm lagen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Denn er wusste, dass er auf die Erde gekommen war, um die Herzen der Menschen mit Licht zu erfüllen, so wie er es früher, von seinem Platz am Himmel aus, getan hatte.</p>
<p></em></p>
<p style="text-align: right; font-size: 80%;"><i>Abdruck und Bearbeitung mit freundlicher Genehmigung des Arkana Verlags<br />&#xA9; Copyright by <a href="http://www.randomhouse.de/arkana/" target="_blank">Arkana Verlag</a></i></p>
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</p>
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	<itunes:summary>Als der Postbote mir gestern ein kleines Päckchen in die Hand drückte und ich es bald darauf öffnete, dachte ich für einen kurzen Augenblick: »Ja, is’ denn heut’ scho’ Weihnachten?« Eine treue und liebe Leserin hatte mir ein Buch geschickt, das noch nicht einmal auf meinem Wunschzettel stand. Doch sie muss irgendwie gespürt haben, dass es genau das ist, was ich gerade jetzt brauche.
Es ist Ruediger Schaches neues Buch Der geheime Plan Ihres Lebens: Woher, wohin, warum? Schon die Aufmachung ist sehr edel. Sie erinnert sehr an »The Secret« vom gleichen Verlag. Und der Inhalt scheint mindestens ebenso wertvoll zu sein. Der Autor geht darin »der Frage nach: Was ist der Sinn meines individuellen Lebens? Er sagt, dass jeder Mensch einen persönlichen Seelenplan und damit seinen eigenen Bestimmungsweg zu einem erfüllten Leben besitzt.
Um diesem Weg zu folgen, müssen wir die Zeichen verstehen. Warum bisher alles genau so und nicht anders geschah, wie und warum die Seele Signale sendet und was sie sucht. Welche Bedeutung Familie, Körper, Begabungen und Fähigkeiten haben. Was bestimmte Ereignisse uns sagen.
Auf dem Weg zu erfüllten Wünschen und Sehnsüchten dürfen wir lernen, die Sprache des Lebens zu entschlüsseln und die große Ordnung hinter allem zu erkennen. Und wir können uns fragen: Was genau lernen wir aus den Beziehungen zu unseren Mitmenschen, welche Aufgabe liegt in den Begegnungen? Was muss in Ordnung gebracht, was soll erlebt und getan werden? Je mehr wir darüber wissen, umso bessere Entscheidungen werden wir treffen.«

So weit der Klappentext, der mit einem wahrhaft großen Versprechen endet: »Mit Ruediger Schache lernen wir, unseren Seelenplan zu entschlüsseln, um Erfüllung, Glück und persönlichen Lebenssinn zu finden.« Ich bin sehr neugierig, ob der Autor das halten kann. Auf jeden Fall freue ich mich auf eine sehr spannende Lektüre und danke der Spenderin von ganzem Herzen für dieses großzügige Geschenk!
Wie jedes Buch, das ich zum ersten Mal in der Hand halte, schlage ich auch dieses an einer x-beliebigen Stelle auf und schaue, was es mir zu sagen hat. Und ich bin wirklich erstaunt, denn da scheint schon die Antwort zu stehen, zu der mich das Buch führen sollte. Doch genaugenommen passt diese Geschichte, die mich von der ersten Zeile gefangen nimmt, für uns alle. Wir müssen es nur erkennen. Ich lese Dir den Text kurz vor, bei dem sich das Buch »zufällig« öffnete. Und damit Du wieder mitlesen kannst, habe ich ihn auch gleich für Dich abgetippt:

Hintergrundmusik: Antje Schulz

Die Sehnsucht eines Sterns – ein Seelenmärchen

Es war einmal ein Stern, der leuchtete so hell, dass er alle anderen Sterne um sich herum überstrahlte. Er war der hellste Stern am ganzen Nachthimmel. Das kam daher, dass er alles erreicht hatte, was ein Stern erreichen kann. Und dass er alles erlebt hatte, was Sterne erleben können.
    Die Menschen auf der Erde sahen nach oben, staunten und riefen ihm ihre Bewunderung entgegen, und dabei leuchteten ihre Gesichter vor Freude über den schönen Anblick.
    Der Stern hörte dies alles und war davon sehr berührt. Er dachte sich: Was für liebe, wunderbare Menschen. Sie mögen mich so sehr, ich glaube, ich möchte sie gerne kennenlernen.
    Also beschloss der Stern, die Erde zu besuchen. Aber er musste vorsichtig sein und sich tarnen, denn er wusste, dass sein Licht die Menschen sonst blenden würde.
    Deshalb nahm er die Form eines Menschen an.
Als er auf der Erde ankam, war dort alles anders, als er es sich oben vom Himmel aus vorgestellt hatte. Dort war er das hellste aller Lichter gewesen, und weil er immer in seinem eigenen Licht gelebt hatte, kam es ihm auf der Erde jetzt sehr dunkel vor.
    Aber obwohl er nun in der Hülle eines Menschen steckte, konnte der Stern seine wahre Natur nicht verleugnen und leuchtete selbst durch seine neuen Begrenzungen hindurch heller als alle anderen Menschen.
    Doch die [...]</itunes:summary>
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		<title>Auf den Punkt gebracht &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 15:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit erforsche ich neue Wege, um das zu vermitteln, was mir am Herzen liegt. Mein unten erwähntes E-Book war der erste Schritt. Nun geht es weiter. Neben verschiedenen anderen Aktivitäten im Internet (siehe dazu die Buttonleiste am linken Seitenrand) habe ich mich jetzt auch hier im Blog auf bisher unbekanntes Gelände gewagt. Außer den gewohnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zurzeit erforsche ich neue Wege, um das zu vermitteln, was mir am Herzen liegt. Mein unten erwähntes E-Book war der erste Schritt. Nun geht es weiter. Neben verschiedenen anderen Aktivitäten im Internet (siehe dazu die Buttonleiste am linken Seitenrand) habe ich mich jetzt auch hier im Blog auf bisher unbekanntes Gelände gewagt.</strong></p>
<p>Außer den gewohnten <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/lesen">Texten</a> und <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/schauen/fotogalerie">Fotos</a> konntest Du vor zwei Tagen zum ersten Mal meine Stimme hören, falls Du nicht zu dem kleinen Kreis zählst, der schon meine allererste Audio-Aufnahme &raquo;genießen&laquo; durfte (Meditation: <a href="http://www.leben-lernen-lieben.de/podcasts/meditation_innere_sonne.mp3" target="_blank">Die innere Sonne erstrahlen lassen</a>). Es ist ganz schön gewöhnungsbedürftig, die eigene Stimme in dieser Form zu hören. Umso mehr freue ich mich über die durchweg positiven Rückmeldungen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kann ich es allen recht machen?</title>
		<link>http://www.leben-lernen-lieben.de/miteinander-leben/kann-ich-es-allen-recht-machen/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 13:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Treue]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Wir können es nie allen recht machen. Deshalb ist es so wichtig, es in erster Linie einmal uns selbst recht zu machen und unserem Herzen zu folgen. Ein kleines Märchen nach den Gebrüdern Grimm soll das verdeutlichen. Hör&#8217; am besten selbst: Und hier das Ganze nochmal zum Mitlesen: Weit weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Wir können es nie allen recht machen. Deshalb ist es so wichtig, es in erster Linie einmal uns selbst recht zu machen und unserem Herzen zu folgen. Ein kleines Märchen nach den Gebrüdern Grimm soll das verdeutlichen. Hör&#8217; am besten selbst:</strong></p>
<blockquote></blockquote>
<p><span id="more-1679"></span></p>
<p>Und hier das Ganze nochmal zum Mitlesen:</p>
<p><i>
<p>Weit weg von den Menschen lebte ein Vater mit seinem Sohn. Als der Sohn größer wurde, hatte er einen Wunsch. &raquo;Ich möchte mich in der Welt umsehen und hören, was andere Menschen so meinen&laquo;, sprach er zu seinem Vater. Dieser schüttelte den Kopf. &raquo;Wünsch dir das nicht, mein Sohn, jeder sagt nämlich etwas anderes. Was du auch tust, nie kannst du es allen recht machen.&laquo; &raquo;Das glaube ich nicht&laquo;, der Bub gab nicht eher Ruhe, bis sich der Vater mit ihm aufmachte.</p>
<p>So zogen sie in die Welt hinaus. Der Vater schritt voran, sein Sohn ging neben ihm, und am Halfter trabte der Esel. So begegnete ihnen ein Bauer, der sprach: &raquo;Warum lasst ihr den Esel müßig gehen? Er kann doch einen von euch tragen.&laquo; Da rief der Sohn guter Dinge: &raquo;Der Mann hat recht! Vater, steigt auf!&laquo;</p>
<p>Gesagt, getan. Der Vater setzte sich auf den Esel, und der Sohn lief nebenher, bis sie auf zwei Wanderer trafen. Einer der Wanderburschen stieß seinen Kumpel in die Rippen und sagte: &raquo;Es ist eine Unverschämtheit, dass der Vater reitet und den Jungen zu Fuß gehen lässt.&laquo; Sie schüttelten den Kopf und zogen ihres Weges. Vater und Sohn schauten sich an und tauschten die Rollen. Der Sohn ritt auf dem Esel voraus, und der alte Mann lief zu Fuß hinterher.</p>
<p>Bald trafen sie eine Frau, die im Wald Holz gesammelt hatte. Sie sah die beiden und schimpfte: &raquo;Es ist eine Schande, dass der Vater zu Fuß geht, während das feine Söhnchen reitet.&laquo; Kopfschüttelnd zog sie weiter. Der Sohn schämte sich und meinte zum Vater: &raquo;Die Frau hat recht. Setze dich zu mir auf den Esel, Vater.&laquo;</p>
<p>Gemeinsam ritten sie weiter, bis ihnen die Kutsche eines feinen Herrn entgegenkam. Sie plauderten über Handel und Wandel miteinander. Beim Abschied sprach der vornehme Herr: &raquo;Der treue Esel wird bald eingehen, wenn er die schwere Last von zwei Personen weiterhin schleppen muss.&laquo; So beschlossen sie, das Tier gemeinsam zu tragen. Sie banden ihm ein breites Leinenband um seinen Leib, steckten eine Stange hindurch und hoben sich jeder ein Ende davon auf die Schulter.</p>
<p>Ein paar Stunden hatten sie den Esel geschleppt, als sie an ein Wirtshaus kamen. Davor saßen fröhliche Leute. Einer schrie: &raquo;Seht die Dummköpfe dort! Die tragen ihren Esel, anstatt auf ihm zu reiten!&laquo; Alle lachten. &raquo;Wenn die beiden schon nicht reiten wollen, warum führen Sie den Esel denn nicht am Halfter hinter sich her?&laquo; &raquo;Warum tun wir nicht, was die Leute sagen?&laquo; fragte der Sohn. &raquo;Weil wir so von zuhause losgezogen sind&laquo;, antwortete der Vater. &raquo;Um es allen recht zu machen, bin ich geritten, bist du und sind wir beide geritten. Wir haben den Esel sogar getragen.&laquo; &raquo;Kann man es denn keinem Menschen recht machen?&laquo; fragte der Junge. &raquo;Nein, das kann man nicht, mein Sohn, wie du ja selbst gesehen hast&laquo;, sprach der weise Vater. Beide waren froh und glücklich, als sie abends wieder friedlich in ihrer gemütlichen Hütte saßen.</p>
<p></i></p>
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	<itunes:summary>Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: Wir können es nie allen recht machen. Deshalb ist es so wichtig, es in erster Linie einmal uns selbst recht zu machen und unserem Herzen zu folgen. Ein kleines Märchen nach den Gebrüdern Grimm soll das verdeutlichen. Hör’ am besten selbst:


Und hier das Ganze nochmal zum Mitlesen:

Weit weg von den Menschen lebte ein Vater mit seinem Sohn. Als der Sohn größer wurde, hatte er einen Wunsch. »Ich möchte mich in der Welt umsehen und hören, was andere Menschen so meinen«, sprach er zu seinem Vater. Dieser schüttelte den Kopf. »Wünsch dir das nicht, mein Sohn, jeder sagt nämlich etwas anderes. Was du auch tust, nie kannst du es allen recht machen.« »Das glaube ich nicht«, der Bub gab nicht eher Ruhe, bis sich der Vater mit ihm aufmachte.
So zogen sie in die Welt hinaus. Der Vater schritt voran, sein Sohn ging neben ihm, und am Halfter trabte der Esel. So begegnete ihnen ein Bauer, der sprach: »Warum lasst ihr den Esel müßig gehen? Er kann doch einen von euch tragen.« Da rief der Sohn guter Dinge: »Der Mann hat recht! Vater, steigt auf!«
Gesagt, getan. Der Vater setzte sich auf den Esel, und der Sohn lief nebenher, bis sie auf zwei Wanderer trafen. Einer der Wanderburschen stieß seinen Kumpel in die Rippen und sagte: »Es ist eine Unverschämtheit, dass der Vater reitet und den Jungen zu Fuß gehen lässt.« Sie schüttelten den Kopf und zogen ihres Weges. Vater und Sohn schauten sich an und tauschten die Rollen. Der Sohn ritt auf dem Esel voraus, und der alte Mann lief zu Fuß hinterher.
Bald trafen sie eine Frau, die im Wald Holz gesammelt hatte. Sie sah die beiden und schimpfte: »Es ist eine Schande, dass der Vater zu Fuß geht, während das feine Söhnchen reitet.« Kopfschüttelnd zog sie weiter. Der Sohn schämte sich und meinte zum Vater: »Die Frau hat recht. Setze dich zu mir auf den Esel, Vater.«
Gemeinsam ritten sie weiter, bis ihnen die Kutsche eines feinen Herrn entgegenkam. Sie plauderten über Handel und Wandel miteinander. Beim Abschied sprach der vornehme Herr: »Der treue Esel wird bald eingehen, wenn er die schwere Last von zwei Personen weiterhin schleppen muss.« So beschlossen sie, das Tier gemeinsam zu tragen. Sie banden ihm ein breites Leinenband um seinen Leib, steckten eine Stange hindurch und hoben sich jeder ein Ende davon auf die Schulter.
Ein paar Stunden hatten sie den Esel geschleppt, als sie an ein Wirtshaus kamen. Davor saßen fröhliche Leute. Einer schrie: »Seht die Dummköpfe dort! Die tragen ihren Esel, anstatt auf ihm zu reiten!« Alle lachten. »Wenn die beiden schon nicht reiten wollen, warum führen Sie den Esel denn nicht am Halfter hinter sich her?« »Warum tun wir nicht, was die Leute sagen?« fragte der Sohn. »Weil wir so von zuhause losgezogen sind«, antwortete der Vater. »Um es allen recht zu machen, bin ich geritten, bist du und sind wir beide geritten. Wir haben den Esel sogar getragen.« »Kann man es denn keinem Menschen recht machen?« fragte der Junge. »Nein, das kann man nicht, mein Sohn, wie du ja selbst gesehen hast«, sprach der weise Vater. Beide waren froh und glücklich, als sie abends wieder friedlich in ihrer gemütlichen Hütte saßen.

Gefunden in: Heute ist mein bester Tag von Arthur Lassen.

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