permalink

15

Schritt 4: Achte auf Deine Gedanken!

Angelina und Diabolo

In den vergangenen drei Wochen hat sich bei Dir bestimmt schon eine Menge bewegt. Du achtest inzwischen wahrscheinlich mehr auf Dich und Deine Bedürfnisse. Du hast Deine eigene kleine Welt mit klarem und wertschätzendem Blick betrachtet. Und vielleicht hast Du sogar schon das eine oder andere verändert. Du hast auch das Wunder Deiner vielfältigen Sinneswahrnehmungen auf neue Art erfahren und könntest eigentlich schon jetzt strotzen vor Selbstachtung und Selbstvertrauen, oder? – Ja, wenn da nicht hin und wieder diese Gedanken wären: “Darf ich das?” oder “Jetzt sind doch die oder die Dinge viel wichtiger als mich hinzusetzen und zu atmen.” oder auch “Nimm dich nicht so wichtig!” Kennst Du sie auch, diese kleine Stimme in Deinem Ohr? – Doch da ist noch eine andere, die sanftere, liebevollere Töne anschlägt: “Gönne dir diese kleine Auszeit. Danach schaffst du dann umso mehr”, sagt sie zum Beispiel, oder “Du kannst das, du darfst das, und du bist es wert!”

Kannst Du sie hören? Dann sind sie auch in Deinem Kopf, diese beiden ständigen Begleiter, die ich Dir heute vorstellen möchte und die einen so großen Einfluss auf Dein Denken, Fühlen und Handeln haben: Angelina und Diabolo!

 

Diabolo, der kleine Kritikus

Beginnen wir mit dem Teil in Dir, der Dir vielleicht am vertrautesten ist. Dieser Anteil unserer Persönlichkeit, den ich liebevoll Diabolo nenne, ist der Kritiker in uns, der Besserwisser, Nörgler, Antreiber oder wie immer Du ihn nennen willst. Irgendwie scheinen wir es ihm nie recht machen zu können. Uns so sein zu lassen, wie wir nun mal sind, fällt ihm gar nicht ein. Er ist sehr anspruchsvoll und weiß ganz genau, was wir zu tun und zu lassen haben, und er nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, uns das deutlich zu sagen.

Bevor wir ihn näher kennenlernen, sollst Du eines wissen: Wie alle Deine Persönlichkeitsanteile meint es Diabolo im Grunde gut mit Dir. Er will eigentlich nur Dein Bestes, äußert seine manchmal sogar sehr hilfreichen und unterstützenden Kommentare aber so überzogen und streng, dass Du das fast nicht erkennen kannst. Doch nun weißt Du Bescheid und kannst Dich bei solchen Gedanken immer fragen, was er damit erreichen will und wo aus seiner Sicht der Vorteil für Dich liegt, wenn Du auf ihn hörst. Doch ob Du das auch als “Dein Bestes” betrachtest, solltest Du immer selbst entscheiden.

Übrigens: Wenn es mal ganz arg kommt, dann kannst Du ihn auch einfach an die frische Luft schicken. Er muss sich ja nicht immer und überall einmischen. Sag ihm ruhig, dass Du ihn jetzt nicht gebrauchen kannst. Er versteht das, weil er nicht der Typ ist, mit dem man “durch die Blume” sprechen muss. Du wirst staunen, wie gut das funktioniert und wie lange Du manchmal Deine Ruhe vor dem Quälgeist haben kannst.

 

Übung 4.1: Diabolo zähmen

Da es in diesem frühen Stadium unseres Kurses noch nicht ratsam ist, dieser kritischen Stimme zu viel Raum zu geben, werden wir mit ihr heute nur eine kleine Übung machen. Der Rest der Tagesetappe gehört dann ganz der lieben Angelina. Was kannst Du also tun?

  • Beobachte Dich heute und in der kommenden Woche an zwei bis vier typischen Wochentagen und an einem typischen Sonntag oder freien Tag in verschiedenen Situationen: Welche Kommentare gibt Diabolo ab? Mit welchen Sätzen begleitet er Dich durch Deinen Tag? Versuche, möglichst viele dieser Sätze zu notieren. Ich habe Dir dazu ein Arbeitsblatt vorbereitet:

    Falls es bei Dir so ist, dass Diabolo zu allem und jedem etwas bemerken muss, dann tue Dir selbst den Gefallen und begrenze dieses Protokoll auf bestimmte Situationen, wie zum Beispiel das Erledigen von Aufgaben am Arbeitsplatz oder zu Hause, Telefongespräche mit bestimmten Personen oder aus bestimmten Anlässen. Du wirst schon wissen, wo es angebracht ist, einmal genauer auf diese Stimme in Dir zu achten.

  • Wenn Du allmählich ein Gespür dafür entwickelst, mit welchen Argumenten er immer wieder aufwartet, dann übe Dich darin, ihm zu widersprechen. Versuche, wann immer Diabolo in der kommenden Woche einen Kommentar abgibt, ihm frech und knapp das Wort abzuschneiden. Wie gesagt, er kann gut austeilen, aber auch einstecken. Bitte notiere Dir Deine besten Widerworte, damit Du sie immer parat hast und schlagfertig antworten kannst.

Damit soll es für heute erst mal gut sein, sonst bildet der Kleine sich noch etwas darauf ein, dass Du Dich so sehr mit ihm befasst. Du hast jetzt Besseres zu tun, denn was Dir wirklich weiterhilft, das ist, das Wohlwollen in Dir selbst zu fördern. Dir das Geschenk größerer Aufmerksamkeit für Dich selbst zu machen und achtsamer zu werden, ist eine Sache. Darüber hinaus solltest Du noch die Bereitschaft entwickeln, Dir selbst liebevoller zu begegnen. Und hier wartet schon eine gute Freundin auf Dich, die Dir dabei helfen kann.

 

Angelina, die große Liebende

Wenn es Dir so geht wie mir, dann hat der etwas ruppige Geselle eine sehr nette Schwester an seiner Seite. (Dass Diabolo ein Mann und Angelina eine Frau ist, sollte nicht wertend verstanden werden. Es gibt auch sehr kritische Damen und sehr sanfte Herren!) Angelina ist der Teil in Dir, der Dich mit den Augen der Liebe betrachtet und mit viel Nachsicht und Milde Dein Denken, Fühlen und Handeln begleitet. Sie ist die freundliche Stimme, die Dir wunderbare “Herzensgedanken” zuflüstert (Mehr dazu im Laufe der nächsten Woche). Wenn Du Dir selbst etwas Gutes tun möchtest, dann mache sie Dir zu Deiner allerbesten Freundin.

 

Übung 4.2: Zeit mit Angelina verbringen

Ich kann Dir nur empfehlen, diesem liebevollen Teil in Dir einen festen Platz in Deinem Leben einzuräumen und Dir regelmäßig Zeit für Deine “bessere Hälfte” zu nehmen. So, dass Du dies immer häufiger, immer selbstverständlicher und auch immer aufmerksamer tust und sie immer mehr Einfluss auf Dein Leben gewinnt.

  • Beginne den Tag mit einem liebevollen Satz Deiner Begleiterin.
    Was könnte sie zu Dir sagen? Etwas zu Deinem Aussehen? Zu der Kleidung, die Du für den Tag gewählt hast? Etwas zu den Aufgaben, die heute vor Dir liegen?
    Schreibe Dir den Satz auf und nimm ihn für diesen Tag mit. Wirf hin und wieder einen Blick darauf und nimm Dir einen Moment Zeit, ihn auf Dich wirken zu lassen.

  • Wähle einen Satz aus, den Angelina zu Dir gesagt hat, und der Dir besonders gut gefällt. Nimm Dir die Zeit, für diesen Satz eine passende Postkarte zu finden und ihn draufzuschreiben. Stelle diese Karte als sichtbares Zeichen Deiner liebevollen Weggefährtin in Deiner Wohnung oder an Deinem Arbeitsplatz auf.

  • Nimm Dir am Abend eine halbe Stunde Zeit für ein Gespräch mit Angelina. Setze Dich hin und lasse sie einen Brief an Dich schreiben, der folgendermaßen beginnt: “Meine liebe/mein lieber …, ich habe dich heute den ganzen Tag begleitet und dir wohlwollend zugeschaut …”.

    Hier einige Anhaltspunkte, worauf sie geachtet haben könnte: Was Dir gelungen ist, was Du gut gemacht hast, was Dir Gutes widerfahren ist, was Dir an Freundlichkeit entgegengebracht wurde und vieles mehr.
    Lies Dir den Brief zum Schluss noch einmal laut vor und spüre in Dich hinein, wie sich das anfühlt.

  • Lege Dir eine kleine Sammlung von diesen Briefen an. Dann kannst Du sie immer wieder lesen und daraus Kraft und Zuversicht schöpfen.

  • Wenn Dir das lieber ist, kannst Du Dir natürlich auch eine E-Mail von Angelina schicken. Vielleicht in ihrem ganz typischen, Dir vertrauten E-Mail-Stil.

  • Wenn Du schon ein bisschen Übung darin hast, ihr zuzuhören, dann wähle aus den vielen wohlwollenden Sätzen, die Du von ihr hörst, den wichtigsten oder schönsten aus. Schreibe ihn auf eine kleine Karte und stecke sie zu Deinen Kreditkarten oder programmiere den Satz als Begrüßungstext für Dein Handy. So kannst Du immer mal wieder einen Blick darauf werfen.

  • Halte im Laufe eines Tages immer mal wieder inne, ganz kurz, und frage Dich: “Was würde Angelina jetzt sagen, wenn sie mich so sieht, wie ich gerade bin, und bei dem, was ich gerade mache?” Wann immer Du Gelegenheit dazu hast, schreibe diese Antworten auf. Diese Sätze können Dir immer wieder helfen, neuen Mut zu fassen.

  • Ein kleiner Hinweis: Wenn Dir jetzt noch nicht so viel einfällt und Angelina noch oft stumm bleibt, nach Worten ringt oder sich von Diabolo unterbuttern lässt, dann habe bitte noch etwas Geduld. In ein paar Wochen beschäftigen wir uns mit Deinen Stärken, und dann hast Du jede Menge zu notieren! Doch übe Dich schon jetzt darin, die guten und starken Seiten an Dir zu entdecken und gelten zu lassen. Je mehr Du sie in den Vordergrund rückst, desto mehr Chancen gibst Du Dir, Dein Selbstwertgefühl wachsen zu lassen.

  • Und auch das wird es geben: Tage, an denen es Dir so gar nicht gelingen will, Angelinas Stimme zu hören oder ihr Beachtung zu schenken. Dann helfe Dir über diese Phase, indem Du wohlwollend auf einen anderen Menschen schaust. Am besten wählst Du dafür denjenigen von all denen, die Du an diesem Tag triffst, den Du am meisten magst. Nimm Dir einen Moment Zeit und lasse Deinen liebevollen Blick auf ihm ruhen. Was fällt Dir auf? Was könntest Du zu ihm sagen? Etwas zu seinem Aussehen? Zu seinen Bewegungen? Etwas zu der Art, wie er seine Aufgaben erledigt? Vielleicht möchtest Du ihm tatsächlich etwas davon sagen? Und nun schaue einmal: Könnte etwas, ein kleines Detail von dem, was Dir aufgefallen ist, auch für Dich gelten? Oder vielleicht etwas Ähnliches?

Für die Teilnehmer, denen das mit Angelina und Diabolo jetzt alles zu “püppchenhaft” war, eignet sich vielleicht eher die Vorstellung eines guten Trainers oder weisen Lehrers. Wer hat sich nicht schon einmal einen richtig guten Coach oder Mentor gewünscht, der uns genau kennt und uns sagt, wo es langgeht, und der fest davon überzeugt ist, dass in uns eine ganze Menge Möglichkeiten stecken, die es nur noch zu wecken und zu fördern gilt. Wenn Dir das lieber ist, dann schließe einfach einmal die Augen und stelle Dir vor, wie dieser Begleiter aussehen könnte und was er zu Dir sagt. Das wird dann für Dich eine ähnliche Wirkung haben wie der Umgang mit Angelina. Wichtig ist auch in diesem Fall, dass Du dieser Stimme immer wieder Gelegenheit verschaffst, sich mehr und mehr bemerkbar zu machen. Lass Dich wirklich auf das ein, was Dein Coach Dir rät. Dann bleibt er Dir auch treu und begleitet Dich zuverlässig auf Schritt und Tritt zu eurem gemeinsamen Erfolg.

Das waren sie also, Dein kritischer und Dein wohlwollender Teil. Das sind übrigens nur zwei von vielen Seiten Deiner Persönlichkeit, die ein mehr oder weniger gut eingespieltes Team bilden. Du wirst im Laufe des Kurses noch weitere Deiner Anteile kennenlernen. Bei mir meldet sich zum Beispiel gerade mein kleiner Faulpelz und möchte sein Recht. Also mache ich jetzt Schluss für heute, wünsche Dir viele schöne Begegnungen mit Angelina und freue mich, Dich spätestens nächsten Freitag an dieser Stelle wieder begrüßen zu dürfen, wenn es um Deine Gefühle geht.

Bis dahin eine gute Zeit und viel Spaß,
Dein Jürgen

 

PS: Ich möchte dieses Programm für Dich und andere immer weiter verbessern. Deshalb würde ich mich über einen Kommentar von Dir sehr freuen. Wie hat Dir die heutige Ausgabe gefallen? Was war daran gut? Was hätte ich weglassen können? Worauf bist Du besonders neugierig? Schreibe mir bitte ein paar Zeilen. – Vielen Dank!

 

Willst Du per E-Mail über neue Kursfolgen informiert werden? Dann trage Dich bitte hier ein:

 

Bildnachweis | Unter Verwendung von Produktabbildungen der Firma NICI.

15 Kommentare

  1. Lieber Jürgen,

    sicher freut es dich, dass Diabolo nur noch sehr selten Besuchszeiten bei mir bekommt. Dafür sind Angelina und ich richtig gute Freundinnen geworden. So sehr, dass andere Freundinnen manchmal neidisch werden und versuchen, mir ihren Diabolo aufzuhalsen.

    “Wie kannst du nur….” “Aber was ist, wenn…..” “Du darfst aber nicht….” bekomme ich häufig zu hören. Dann bekommen sie immer meine Lieblingszitat aufgetischt: Wenn jemand ein Problem mit mir hat, darf er es behalten, es ist seins. Daraufhin nehmen sie ihren Diabolo wieder mit und ich mache mir mit Angelina einen schönen Tag.

    Der Einzige, für den ich noch kein neues Zuhause gefunden habe, ist mein innerer Schweinehund. Ich suche jetzt eine passende Hundeschule. ;-)

    Liebe Grüße

    Elke Q

    • Liebe Elke,

      das freut mich wirklich sehr. Und ich hoffe, Deine Freundinnen nehmen sich ein Beispiel an Dir.

      Da der sogenannte “innere Schweinehund” auch für mich ein sehr guter Bekannter ist, werden wir uns um den noch kümmern. Allerdings erst etwas später im Kurs, wenn es um unsere Ziele geht.

      Alles Liebe,
      Jürgen

  2. Hallo Jürgen,
    Diabolo bleibt bei mir Diabolo und Angelina ist bei mir mein guter Engel.
    Bei mir ist Diabolo immer wieder dieser eklige, der mich nicht mehr leiden kann weil ich mich verändert habe u. auch nun dabei bin Veränderungen zuzulassen.Er meldet sich fast jeden Tag…..aber mit solch einem guten Leitfaden wie Heute………denke ich schaffe ich ihn. Danke

    • Liebe Irmgard,

      Veränderungen mag er gar nicht, das stimmt. Doch “ihn zu schaffen” hilft nichts, denn alles, wogegen Du Dich wehrst, wird nur stärker. Besser ist, Du erkennst nach und nach, worum es ihm geht, was er will und erfüllst seine Bedürfnisse auf eine Art, die Dir gut tut. Denn wie gesagt, will er ja nur Dein Bestes – Du musst ihm nur bessere Wege zeigen, wie er Dir helfen kann.

      Wir werden sicher noch darauf zurückkommen.

      Alles Liebe,
      Jürgen

  3. Eine Bitte an Elke.
    Ich bin überwältigt von Deinem Kommentar, darf man diesen, Deinen Ausspruch mit dem Problem benutzen?? Den finde ich bombig!!!!

    • Liebe Elke,
      liebe Irmgard,

      wenn Ihr den Menschen deren “Probleme” so nett zurückgebt bzw. sie erst gar nicht annehmt, dann versucht doch auch einmal, den anderen klar zu machen, dass sich dahinter ein Geschenk verbirgt. Darum heißt es ja PROblem, weil es “für” denjenigen ist, der es hat. Ihr seid ja auch nur Spiegel für den anderen, und wenn er genau hinsieht, wird er erkennen, was er lernen kann.

      Alles Liebe,
      Jürgen

  4. Ja Jürgen – das ist eine gute Idee mit dem PROblem! Leider gibt es auch viele Menschen, die fühlen sich bevormundet, wenn man ihnen Hinweise gibt. Persönlich finde ich die Bezeichnung “Herausforderung” für Dinge, an denen ich wachsen kann, viel passender als “Problem”.

    Liebe Irmgard, natürlich darfst du dir diese Weisheit zu Herzen nehmen und weitergeben. Ich habe diese Einstellung schon gut verinnerlicht und damit mein Selbstwertgefühl enorm gesteigert.

    Ein schönes Wochenende wünscht

    Elke Q

  5. Also, ich hatte da früher auch eine kleine Hilfe. Jeden morgen wenn ich ich beim Zähneputzen in den Spiegel sah, stand da immer meine eigene Begrüßung, wie z.B.: “Guten morgen Sonnenschein!” oder “Du bist es Wert, das Beste aus Deinem Leben zu machen!”
    Den Spruch kann man sich mit einem abwischbaren Stift draufschreiben und immer wieder erneuern (am besten am abend davor).
    Da fängt der Tag doch schon super an, bei so einer Begrüßung und Diabolo hat gar keine Chance!
    LG
    Nicole

  6. Lieber Jürgen,
    schön, dass viele von uns die gleichen “Wegbegleiter” haben. Auch mir sind Diabolo und Angelina wohlbekannt. Den ein oder anderen Kampf habe ich ebenfalls schon mit Diabolo ausgefochten, merke aber, dass mehr und mehr Angelina zu meiner besseren “Vertrauten” wird.
    Vielen Dank für deine Gedanken, die Du mit uns teilst.
    Kathrin

    • Liebe Kathrin,

      ich denke auch, dass fast jeder Mensch diese Stimmen kennt. Dadurch, dass ich ihnen Namen gebe, kann ich einfach besser – und auch entspannter – damit umgehen.

      Alles Liebe,
      Jürgen

  7. Lieber Jürgen!

    Danke für diese beiden Weggefährten! ;-)

    Gefühlsmäßig (leise Stimme/Angelina) hat mir mein Kopf (Diabolo) oftmals
    einen Strich durch die Rechnung gemacht und das möchte ich nicht mehr.

    Die “Unterhaltung” mit Diabolo hat bisher gefehlt.

    Angelina ist mir inzwischen eine vertraute Freundin -
    muss mich manchesmal anstrengen, ihre Stimme zu hören.-
    weil Diabolo doch ein viel lauteres Organ hat. ;-)

    Schaffe es ja immer besser, ihn zu überzeugen. Wenn er
    doch nur nicht so hartnäckig wäre. ;-)

    Morgen fliege ich mit einer Freundin für 1 Woche in die Türkei
    und werde später nach Rückkehr “nacharbeiten”.

    Ganz liebe Grüße
    Lilli

  8. Voggenthaler Gerhard 30. Januar 2012 um 07:23 Antworten

    Lieber Jürgen,

    Danke für deinen wertvollen Beitrag. Jetzt hoffe ich dass ich mit “Diabolo” besser umgehen kann. Bis jetzt habe ich mich oft über mich bzw. “Diabolo´s Stimme” geärgert, und war sehr unzufrieden mir mir selbst. Jetzt weiß ich : “Diabolo” gehört zu mir, aber ich kann ihn auch mal an die frische Luft setzten. Und im Grunde möchte er mir nichts Böses.

    Viele liebe Grüße
    Gerhard

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*