Bin ich finanziell unabhängig?

Auch wenn es sich bereits herumgesprochen hat, dass Geld alleine nicht glücklich macht, ist finanzielle Unabhängigkeit ein durchaus erstrebenswertes Ziel. Denn es ist nun einmal so, dass Du nur mit ausreichend Geld wirklich ein selbstbestimmtes Leben führen kannst.

»Euro-Kuh« in Gengenbach - zum Vergrößern bitte anklickenZu einem glücklichen Leben gehört natürlich vieles mehr: eine harmonische Partnerschaft, erfüllende Aufgaben, echte Freunde, Anerkennung, Wertschätzung, um nur einiges zu nennen – und das können wir uns auch für 80 Millionen Euro nicht kaufen.

Trotzdem ist Geld eine gute Basis für Deine persönliche Entscheidungsfreiheit. Es bietet viele Möglichkeiten und kann damit wirklich entscheidend zu Deinem Glück beitragen. Wenn Du selbst die Verantwortung dafür übernimmst und Deine Finanzen im Griff hast, dann hast Du den Kopf frei, Dich um die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu kümmern.

Natürlich wäre es schön, im Lotto zu gewinnen, über Nacht entdeckt zu werden oder doch noch den reichen Onkel aus Amerika zu beerben. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist verschwindend gering. Wie also lässt sich finanzielle Unabhängigkeit erreichen? Durch einen bewussten Umgang mit Geld. Und zwar so früh wie möglich, spätestens aber jetzt! Die allerersten Schritte sind, Deine Einstellung zu Geld zu hinterfragen und Dir Klarheit über Deine Finanzen und Deine damit verbundenen Wünsche und Ziele zu verschaffen.

Was denkst Du über Geld?

Glaubst Du, dass Menschen mit Geld großzügig und warmherzig sein können? Bist Du Dir bewusst, was Du alles Gutes bewirken könntest, für Dich und andere, welche Möglichkeiten Du hättest, für Dich und andere? Wie die meisten Dinge im Leben, bestimmt Deine Einstellung auch Deine Finanzen. Dein ganzes Arbeitsleben, Dein Spar- und Anlageverhalten und natürlich auch, wie gern Du Shoppen gehst, wird dadurch geprägt. Finde deshalb heraus, welche Glaubenssätze zum Thema Geld Dich beeinflussen. Eine große Hilfe dabei war für mich selbst Hans-Peter Zimmermanns Buch »Geld ist schön«, das Du Dir auf seiner Website kostenlos herunterladen kannst. Es hat zwar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, ist aber nach wie vor sehr empfehlenswert, wenn Du eine bessere Einstellung zum Geld entwickeln möchtest.

Nimm Dir einen Moment Zeit und denke einmal in Ruhe über die Begriffe »Geld«, »Wohlstand«, »Reichtum« oder »finanzielle Unabhängigkeit« nach. Vervollständige spontan folgende Sätze:

  • Geld ist …
  • Mit viel Geld kann ich …
  • Wenn ich viel Geld habe, dann …
  • Reich zu sein, bedeutet …
  • Leute mit viel Geld sind …
  • Leute mit wenig Geld sind …
  • Geld schafft …

Und dann schaue Dir einmal an, welche Deiner Antworten tatsächlich Deiner eigenen Meinung entsprechen oder welche angelernt sind. Ist Deine Einstellung zu Geld so, dass es gerne in Dein Leben kommt?

Übernimmst Du die Verantwortung?

Nur Du selbst bist dafür verantwortlich, dass es Dir gut geht. Wenn Du also finanziell unabhängig sein möchtest, dann musst Du auch diesen Bereich selbst in die Hand nehmen. In den seltendsten Fällen kommt der warme Geldregen von alleine. Doch jeder kann etwas dafür tun. Schenke Deinen Finanzen jetzt die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Werde aktiv und suche Dir Deinen persönlichen »Lottogewinn«. Das kann ein neuer oder zusätzlicher Job sein, das kann eine regelmäßige Rücklage sein, die Dich unabhängiger macht, das können Vorsorgemaßnahmen fürs Alter sein – ganz, wie Du es am liebsten hättest und entsprechend dem, was Du brauchst.

Welchen Weg kannst Du gehen?

Zu diesem Thema wurden ganze Bücher geschrieben. Deshalb hier nur ein paar Anregungen:

  • Spare spätestens ab heute mindestens 10% Deines Einkommens, und zwar immer am Monatsanfang!
  • Zahle Dir selbst ein »Taschengeld« aus, das Dir zur freien Verfügung steht und einfach nur dazu gedacht ist, Dir einmal etwas außer der Reihe zu gönnen.
  • Gib höchstens so viel aus, wie Du verdienst und zahle so viel wie möglich in bar.
  • Setze Dir ein finanzielles Ziel, indem Du Dir überlegst, welchen Lebensstandard Du erreichen und erhalten willst. Womit wärst Du glücklich und zufrieden? Und wie viel Geld brauchst Du dafür?
  • Lasse Dich ausführlich beraten, wie Du dieses Ziel erreichen kannst, am besten von einem unabhängigen Finanzberater. Dazu gehört eine Menge Vertrauen. Frage deshalb Freunde, Bekannte oder Kollegen nach deren Erfahrungen und lasse Dir jemanden empfehlen.
  • Ziehe gemeinsam mit ihm Bilanz über Deine momentane finanzielle Situation.
  • Besprich Versorgungslücken, optimiere Deine Versicherungen und Ähnliches.
  • Lasse Dein Geld für Dich arbeiten.
  • Beschränke Deinen Besitz auf das, was Du wirklich haben willst.

Wo findest Du Sicherheit?

Wir leben in unsicheren Zeiten. Und das haben wir schon immer getan! Wahre Sicherheit findest Du nur in Dir selbst. Mache Dir deshalb immer wieder klar, welche Fähigkeiten Du hast und was Du alles kannst. Baue die innere Gewissheit auf, dass irgendwo immer eine neue Tür aufgeht, wenn sich mal eine schließt – auch wenn es manchmal etwas dauert. Sei jederzeit bereit, auch mal kleinere Brötchen zu backen. Und bleibe locker!

Bist Du Dir Deines Reichtums bewusst?

Wenn Du das hier liest, gehörst Du aller Wahrscheinlichkeit nach zu der privilegierten Minderheit – weltweit betrachtet -, die sich um Fragen wie tägliches Essen, Unterkunft, warmes Wasser, Heizung und Ähnliches nicht kümmern muss. Mit etwas Glück hast Du auch ein paar liebe Menschen, die Dein Leben begleiten und Dir etwas bedeuten, und einen Job. Mache Dir deshalb auch bewusst, wie gut es Dir in jeder Hinsicht jetzt schon geht. Hast Du erst einmal eine solche Bestandsaufnahme gemacht, wirst Du mit dem Thema »Geld« erheblich gelassener umgehen.

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16 Kommentare zu „Bin ich finanziell unabhängig?“

  • andrea2007 sagt:

    Lieber Jürgen, waoh das ist ein toller Beitrag geworden. Ich werd mir das Buch von Herrn Zimmermann, von dem ich übrigens einen Newsletter aboniert habe, es gibt keine Zufälle:-), mal zu Gemüte führen, auch wenn mich 232 Seiten am Computer leicht abschrecken, ich vertraue einfach darauf, dass mich die für mich wichtigen Seiten finden werden:-)

    Dein schönster Satz für mich ist: Geld ist eine gute Basis für meine persönliche Entscheidungsfreiheit. Ich gebe ehrlich zu, ich MAG Geld…und da muss man sich heute manchmal schon fast für schämen, so ein Quatsch, ICH MAG GELD…:-)weil ich damit das Leben führen kann, das ich möchte. Es ist nicht das Geld selber, sondern das, was es mir ermöglicht.

    Einen lieben Sonnengruss für Dich, schön dass ich Dich inspirieren konnte. Andrea

  • Jürgen sagt:

    Liebe Andrea,

    vielen Dank für Dein Lob.

    Ich finde es gut, dass Du eine so positive Einstellung zum Thema Geld hast. Wobei das in der Schweiz vielleicht nochmal einen Tick leichter fällt als in diesem, unserem Lande. Auch HPZ (wie sich Hans-Peter Zimmermann selbst abkürzt), lebt ja in Zug, seit er aus den USA nach Europa zurückgekehrt ist. Den von Dir erwähnten Power-Letter bekomme ich auch schon seit Jahren.

    Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Buch und bin sicher, dass Dich genau die Informationen finden werden, die Du noch brauchen kannst.

    Liebe Grüße nach Andreaplana,
    Jürgen

  • RENATE sagt:

    Lieber Jürgen,

    “Geld alleine macht nicht glücklich….”, das ist ein alter Spruch. Aber er stimmt eben nur zum Teil. Denn ohne Geld oder mit wenig Geld (dazu gehöre ich) ist es bei Gott nicht immer leicht, glücklich zu sein. Wenn man jeden Groschen bzw. Cent umdrehen muss, dann ist das oft sehr anstrengend. Es hat immer irgendwie gereicht, aber eben nur irgendwie. Solange ich meinem Beruf nachgegangen bin (30 Jahre halbtags Bank) ging es ziemlich gut. Aber jetzt, wo ich nur noch eine kleine Rente habe, ist es manchmal erdrückend.
    Mein Mann und ich sind nun 30 Jahre verheiratet und er muss abe an seine 1. Ehefrau die halbe Rente bezahlen. Also FAZIT: Wir beide haben zuusammen gerade soviel, dass wir um die Runden kommen.

    Wir haben uns – und das noch hoffentlich recht lange (Mein Schatz ist nun schon 80 Jahre alt – ich 16 Jahre jünger). Da freut man sich über JEDEN TAG und nimmt ihn als Geschenk an. So gesehen ist das Geld nicht das Wichtigste, aber man braucht es halt! So ist das nun mal. Und gerade jetzt, wo man viel öfters in die Apotheke muss, um die Medikamente zu besorgen, die zum größten Teil selber bezahlt werden müssen, wird man IMMER daran erinnert, dass Geld zum Glücklichsein gehört, denn ohne wäre man total unglücklich!

    Also sagen wir so:
    WICHTIG ist an 1. Stelle, einen lieben Menschen an der Seite zu haben, mit ihm Freude und Leid zu teilen und alles genießen, was das Leben zu bieten hat, das nichts kostet. Eine schöne Blume, einen bunten Schmetterling, ein weißes Schäfchenwölkchen am sonst blauen Himmel, ein Vogellied, gemeinesame Stille und ein Händedruck, sich in die Augen sehen und das gleiche zu denken und zu fühlen, abends zufrieden einzuschlafen und morgens wieder gemeinsam wach werden, wenn die ersten Sonnenstrahlen uns an der Nase kitzeln. Es gäbe da ganz VIELES aufzuzählen.
    Wenn das stimmt, dann schafft man es auch mit wenig Geld klar zu kommen!

    In diesem Sinne liebe Grüße an DICH

    Renate

  • giannina sagt:

    es ist auch erstaunlich, wieviele menschen geld für “schmutzig” halten oder sich dafür rechtfertigen wenn sie geld verdienen und es gern ausgeben. ich denke daher dass wohlstand in der tat viel mit glaubenssätzen zu tun hat. jemand der sich permanent latent schuldig fühlt wenn er geld hat, wird es vermutlich nie lange haben.

    geld als etwas gutes im leben willkommen zu heissen, ist denke ich ein anfang. es hilft da zum beispiel, wenn man geld bewusst segnet. sowohl das, das man empfängt als auch das das man ausgibt.

    liebe grüsse
    giannina

  • Jürgen sagt:

    Liebe Renate,

    das kann ich sehr gut nachempfinden. Ich war ja auch schon sehr knapp bei Kasse, zum ersten Mal natürlich bei meinem Ausstieg 1997, als ich wirklich keinen Pfennig (die gab es damals noch) in der Tasche hatte – das war damals mein freier Entschluss -, aber auch später noch einmal für längere Zeit, schon etwas unfreiwilliger (Hartz IV sei Dank!). Da braucht man schon sehr viel inneren Reichtum und einen Blick für die Fülle des Lebens, damit man trotzdem rundum zufrieden und glücklich bleiben kann. Und die Liebe natürlich, die auch eine solche Durststrecke übersteht und daraus sogar gestärkt hervorgeht!

    Wir leben nun mal in einer Gesellschaft, die das Geld erfunden hat – und das ist auch sehr, sehr gut so. Stell’ Dir nur vor, wir müssten wieder so wie früher immer etwas zum Tauschen haben. Ich mit meinen zwei linken Händen und zehn Daumen hätte da schlechte Karten :-)   Es wäre nur an der Zeit, dass der vorhandene Reichtum etwas gerechter verteilt würde und das Wort »sozial« im Begriff »Soziale Marktwirtschaft« wirklich eine Bedeutung bekommt. Ideen in dieser Richtung sind ja schon im Umlauf. Wir können nur hoffen, dass sie sich irgendwann einmal durchsetzen – bestimmt nicht mehr für uns »Oldies«, aber vielleicht für die nächste Generation.

    Ich wünsche Dir eine gute Nacht und angenehme Träume,
    Jürgen

  • Jürgen sagt:

    Liebe giannina,

    Du sprichst mir aus der Seele. Wir sollten uns wirklich über dieses Geschenk freuen, das es uns erlaubt, so viel Gutes für uns selbst und andere zu tun. Es zu segnen ist ein guter Gedanke! Dann wird es auch Segen bringen. Und vor allem sollten wir es auch anderen gönnen. Viele schauen immer nur neidisch auf das, was jemand hat, ohne sich zu fragen, ob sie auch tun würden, was er tut, um so reich zu sein. Oder warum sie es nicht schon getan haben, wenn sie so gerne an seiner Stelle wären. Viel einfacher ist es da, diese Menschen schlecht zu reden. Doch welcher »Neidhammel« hätte wirklich je mehr für andere Menschen getan als zum Beispiel Bill Gates? Ihm verdanke ich, dass ich das hier schreiben kann (gut, sicher wären die PCs auch ohne ihn zum Massenprodukt geworden, aber irgendjemand musste den Anfang machen). Und ihm verdanken viele Menschen, dass es ihnen besser geht. Und ich glaube, nicht einer hat sein Geld abgelehnt.

    Geld ist eine Energieform und will fließen. Wenn wir geben, dann empfangen wir auch – und je mehr wir empfangen, desto mehr können wir geben. So einfach ist das. Doch in einer »Geiz-ist-geil«-Welt ist das schwer begreiflich zu machen. Um zu geben, brauchen wir auch keine Millionäre zu sein. Ich arbeite zum Beispiel hin und wieder ehrenamtlich in einer Wärmestube für wohnungslose Menschen. Da kann ich immer wieder sehen, wie viel man schon mit 10 Euro erreichen kann. Deshalb habe ich von den bisher für mein E-Book eingegangenen Spenden auch 50% an die Pflasterstub’ weitergeleitet. Der Dank, der mir aus den Augen dieser wirklich armen Menschen entgegenstrahlt, ist tausend Mal mehr wert!

    Gute Nacht, liebe giannina!
    Jürgen

  • Elisabeth sagt:

    Lieber Jürgen,
    ein wirklich toller Beitrag, danke dir! Eine gute Erinnerung an das Seminar, das ich vor ein paar Wochen gemacht habe, den “Money Mentor”, der genau das sagt, was du hier schreibst, das ist spitze!
    Schritt für Schritt mache ich mich auf den Weg, und obwohl ich keinen neuen Job in Aussicht habe, spüre ich diese finanzielle Unabhängigkeit bereits, und sie fühlt sich prima an, weil ich weiß, dass alles für mich bereits da ist!
    Herzliche Grüße zu dir,
    Elisabeth

  • Ernst sagt:

    Lieber Jürgen,

    ich meine das vieles schon gesagt und beschrieben wurde wie immer sehr gut.

    Als Zusammenfassung und zum Weiterdenken vielleicht diese Geschichte hier:

    “Rebbe, ich versteh das nicht: Kommz man zu einem Armen, der ist freundlich und hilft, wo er kann. Kommt man aber zu einem Reichen, der sieht einem nicht mal. Was ist bloß mit dem Geld?”

    Da sagte der Rabbi: “Tritt ans Fenster! Was siehst Du?”
    “Ich sehe eine Frau mit einem Kind. Und einen Wagen, der zum Markt fährt.”

    “Gut. Und jetzt stelle tritt vor den Spiegel. Was siehst du?”
    “Nu, Rebbe, was werde ich sehen? Mich selber.”

    “Nun siehst du: Das Fenster ist aus Glas gemacht, und der Spiegel ist aus Glas gemacht. Man braucht bloß ein bißchen Silber dahinterzulegen, schon sieht man nur noch sich selbst.”

    Gruß Ernst

  • Jürgen sagt:

    Liebste Elisabeth,

    hast Du schon einmal daran gedacht, Dich selbstständig zu machen? Ich habe vor zwei Tagen meine allererste Rechnung geschrieben, und ich kann Dir sagen, das ist ein einmalig schönes Gefühl. Natürlich habe ich schon vorher Millionen Rechnungen erstellt, aber immer für einen Arbeitgeber. Doch diesmal ist das anders, weil ich weiß, dass jeder Cent direkt auf mein Konto kommt und ich mir das Geld auch selbst erarbeitet habe.

    Heute habe ich die Finanzierung für meine Existenzgründung klar gemacht und am Montag wird das Gewerbe angemeldet. Dann noch IHK-, Berufsgenossenschaft-, Steuerberater- und Finanzamttermine und los geht’s! Die ersten Aufträge habe ich bereits in der Tasche und der Rest wird sich finden – oder mich  ;-)

    Halte die Mozartkugeln und die Sachertorten schön kühl – es ist heiß!

    Dein Jürgen

  • Jürgen sagt:

    Lieber Ernst,

    danke für diese Geschichte. Sie zeigt deutlich wie tief verwurzelt unsere Glaubenssätze sind und dass die Religion – welche auch immer – dabei eine große Rolle spielt.

    Witzigerweise haben ausgerechnet die Rabbiner, die Pfarrer, Priester und andere Geistliche uns immer wieder gesagt, dass wir nicht auf uns selbst schauen sollen und dass es verwerflich ist, reich zu sein. Doch schau Dir die Kirchen an: Selbstverliebtere und rechthaberischere Menschen findest Du selten und die Schatzkammern sind gut gefüllt! Es gibt natürlich sehr viele wirklich selbstlose Gläubige, doch die findest Du wohl am ehesten an der Basis. Wobei ich mir sehr bewusst bin, dass auch das nur wieder ein Vor-Urteil von mir ist.

    Die Frau, die da ihren Wagen auf den Markt schiebt, will für ihre Waren sicher auch lieber ein Silberstück als eine wohlfeile Weisheit. Denn nur so bekommt sie ihr Kind satt.

    Wie immer kommt es darauf an, was man daraus macht. Und der mittlere Weg ist auch hier wahrscheinlich der beste. Für sich sorgen, damit es einem gut geht, und dann die Fülle mit denen teilen, die weniger haben.

    Liebe Grüße nach Wien,
    Jürgen

  • Elisabeth sagt:

    Liebster Jürgen,
    jaaaaaaaaaaa, genau an DAS hab ich gedacht! *freu*
    Ich hatte diese Woche bereits einen Termin bei der Agentur, die für NPOs Fundraising-Mailings schreibt, sie haben mich – gleich nachdem sie von meiner Kündigung erfahren haben – gefragt, ob ich nun nicht als Freelancer für sie schreiben möchte! Und schon hatte ich einen Termin, und schon schreibe ich meinen ersten “freien” Text und werde dann in kürzester Zeit meine erste Rechnung ausstellen! :-) Und über XING habe ich heute auch bereits eine Kooperationsanfrage erhalten – Anfang Oktober werde ich mit frischer Energie an die Sache herangehen und das machen, was ich mit Freude mache! :-) Das nenn ich ein Gefühl von Freiheit und finanzieller Unabhängigkeit!
    Dann habe ich noch vor, ein Gründerprogramm zu machen, und dann bin ich meine eigene Frau! ;-)
    Ich freu mich für dich, dass das so gut klappt – machst du dich denn auch so richtig selbständig?
    Alles, alles Liebe für dich, Elisabeth

  • Jürgen sagt:

    Liebste Elisabeth,

    das hört sich ja klasse an! Sind das bestimmte gemeinnützige Organisationen, für die Du dann die Werbetexte schreibst, oder geht das querbeet?

    Wenn Du eine unabhängige Meinung brauchst, darfst Du mir Deine ersten Texte gerne schicken. Alle großen Schriftsteller hatten ihre Lektoren.

    Wie gesagt, werde ich am Montag mein Gewerbe anmelden. Und dann geht es los. Ich habe mir verschiedene Standbeine geschaffen:

    • Vertrieb einer branchenunterstützenden Software (Disposition, Logistik)
    • 24-Stunden-Service-Hotline für diese Software
    • Handbucherstellung und Websitepflege für das Produkt sowie Anregungen zur Weiterentwicklung
    • Büro-Service für kleine und mittlere Transportunternehmen
    • E-Book-Verkauf über http://www.leben-lernen-lieben.de

    Die Verträge mit dem Software-Produzenten sind unter Dach und Fach und man bietet mir sehr gute Konditionen. Ich habe einen Exklusiv-Vertrag für Baden-Württemberg und werde auch bei allen weiteren Verkäufen beteiligt, bei denen mein Handbuch mitgeliefert wird. Den Büro-Service biete ich unabhängig davon direkt den Kunden an, die die Software nutzen und die Datenpflege gerne mir überlassen wollen. Einen Kunden in diesem Bereich habe ich bereits, für den ich auch schon regelmäßig arbeite. Er ist sehr zufrieden und empfiehlt mich auch gerne weiter.

    Und wenn mein Selbstliebe-Buch der Erfolg wird, der sich jetzt schon abzeichnet, dann wird es viele Folgebände geben. Themen habe ich ja genug :-)

    Hättest Du vielleicht Lust, bei Gelegenheit einmal ein Vorwort für mich zu verfassen?

    Liebe Grüße,
    Jürgen

    PS: Irgendwie hatte ich immer im Hinterkopf, dass Du so eine Art Wiener Patch Adams warst. Irre ich mich da? Oder wie passt das zusammen?

  • Moni sagt:

    Lieber Juergen,
    das ist ja Spitzenklasse was ich hier lese!  HERZLICHEN GLUECKWUNSCH zu deiner selbständigen Arbeit!!! dann wird das Geld aber fliessen! ich wünsch es dir von Herzen! Danke für den guten Text zu dem Thema “Geld” !!! – für mich habe ich auch erkannt – Geld hat auch was mit meinem Selbstwert zu tun und ich brauche die nötige seelische Reife, um mit Geld umzugehen – ich habe schon eine grosse Summe in den Sand gesetzt – ich hatte durch meinen Vater den Glaubenssatz – Frauen können nicht mit Geld umgehen…und der Satz hat gewirkt…heute habe ich die Affirmation; – Geld ist gut – Geld ist von Gott gewollt – Geld wird bei mir freudebringend fliessen… – und so ist es ! Hab einen herzigen Abend und Gruss an Ulrike!
    herz lich Moni

  • Jürgen sagt:

    Liebe Moni,

    vielen Dank!

    Wir sollten wirklich einmal alles hinterfragen, was andere und wir selbst uns so einreden. Mit dem Geld ist es wie mit allem anderen im Leben: es kommt nur darauf an, was wir daraus oder damit machen. Wir können damit sehr viel Gutes tun!

    Schönen Gruß nach Beatenberg,
    Jürgen

  • Elisabeth sagt:

    Liebster Jüregn,
    ich drück dir ganz fest die Daumen!
    So sehr hab ich mich über deine Zeilen gefreut, wollte dir auch so bald wie möglich zurückschreiben, aber ich bin hier noch mitten im Endspurt, gehe in Arbeit unter, schreibe auch schon nebenbei für eine andere gemeinnützige Organisation, weiß auch noch nicht, wann sie mich gehen lassen (ich weiß, das klingt komisch…) und bin dann mal 2 Wochen auf Kreta! Ich denk an dich und melde mich bestimmt!
    Alles Liebe für dich und bis bald, herzlichst Elisabeth

  • Jürgen sagt:

    Liebste Elisabeth,

    Deine Blogbeiträge waren schon immer stark – aber in letzter Zeit haben sie noch eine ganz andere Kraft und Energie. Es ist deutlich zu spüren, dass Du auf Deinem eigenen Weg bist und auch dazu stehen kannst. Gratuliere!

    Wann geht es denn los nach Kreta? Ich wünsche Dir auf jeden Fall schon jetzt eine gute Reise! Komm gesund wieder und tu dann alles, was Du Dir vorgenommen hast.

    Baba,
    Jürgen

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