Alle Artikel zum Thema ‘Spirituell leben’
Was feiern wir an Pfingsten?
Pfingsten ist neben Weihnachten und Ostern das dritte große Fest im Kirchenjahr. Die Christen fast aller Kirchen feiern 50 Tage nach Ostern den Tag, an dem der Heilige Geist auf die Jünger Jesu ausgegossen wurde. Wußtest Du, dass die Lehre über diesen Heiligen Geist heute wesentlich anders ist als damals zum ersten christlichen Pfingstfest?
Nach dem Kreuzestod Jesu sahen sich die Jünger zunächst all ihrer Hoffnung beraubt, die sie in den Mann aus Nazareth gesetzt hatten. Aber die Auferstehung Christi an Ostern ließ sie schon bald neuen Mut schöpfen. Sie trafen sich regelmäßig und konnten sich mehrmals über die Gegenwart des Auferstandenen freuen. Diese Erscheinungen endeten jedoch mit der Himmelfahrt Christi.
Doch dann erfuhren sie die Nähe Gottes durch ein Ereignis, das sie verwandelte. Wie Lukas, der Autor der Apostelgeschichte, erzählt, hatten sich die Jünger Jesu am Pfingsttag, dem jüdischen Erntedankfest, in Jerusalem zu einer Gemeinschaft versammelt. Völlig unerwartet erhob sich vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm. Es erschienen Feuerzungen, die sich zerteilten und auf jeden der Männer niederließen. Die Wirkung war überraschend, denn die Ergriffenen konnten sich plötzlich in vielen Sprachen verständigen.
Sie gingen hinaus auf die Straßen und Plätze und verkündeten, was sie von Jesus gehört und gesehen hatten. Die biblische Erzählung ist also ein Hinweis auf die beginnende Mission der erwachenden Kirche und den Auftrag Jesu, das Wort Gottes in aller Welt und in allen Sprachen zu verkünden und lebendig zu halten. Theologen sehen daher in diesem Ereignis die Geburtsstunde der Kirche. Das Pfingstfest kann somit auch als Geburtstagsfest der Kirche bezeichnet werden.
Warum feiern wir Ostern?
Die Auferstehung Jesu ist das zentrale Ereignis des christlichen Glaubens. Deshalb ist Ostern ein Freudenfest, das sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Der beginnt am Aschermittwoch mit der 40-tägigen Fastenzeit, dann kommt die Karwoche mit dem heutigen Gründonnerstag, danach als Höhepunkt die Ostertage selbst, und schließlich endet er mit dem Pfingstfest.
Nach biblischer Überlieferung waren zwei Frauen, die die Kreuzigung und die Grablegung Jesu mitangesehen hatten, die ersten, die entdeckten, dass das Grab leer war. Bereits am frühen Morgen nach dem Sabbat gingen Maria aus Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, zu seinem Grab. Sie hatten wertvolle Öle dabei, um den Toten einzubalsamieren. Als sie dort ankamen, sahen sie, dass der Stein vom Eingang des Grabes weggerollt war. Sie gingen in das Grab hinein, doch der Leichnam Jesu war verschwunden.
Ein Engel erschien ihnen, teilte ihnen das Wunder der Auferweckung mit und beauftragte die beiden Frauen, seinen Jüngern davon zu erzählen. Erfüllt von Furcht, aber auch mit großer Freude im Herzen, liefen sie zu den Jüngern und berichteten ihnen von ihrem Erlebnis. Daraufhin gingen Petrus und ein anderer Jünger zum Grab. Im Grab fand Petrus nur die Leinenbinden und das Schweißtuch Jesu vor. Verwundert kehrten sie nach Hause zurück.
Zwei andere Jünger waren am gleichen Tag auf dem Weg nach Emmaus. Während sie sich unterhielten, gesellte sich Jesus zu ihnen, doch sie erkannten ihn nicht. Erst, als er abends mit ihnen das Brot teilte, wurde ihnen klar, dass es Jesus war. Er lebt! Davon waren sie nun überzeugt. Die Gemeinschaft fand zum Glauben an ein neues Leben zurück und machte sich auf, diesen Glauben in aller Welt zu verbreiten. Der Rest ist Geschichte.
Frohe Weihnachten
»Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde …« So fängt die Weihnachtsgeschichte an, liebe Leserin, lieber Leser, die wir alle kennen. Sie wird in den nächsten Tagen wohl oft erzählt werden, denn die langen Winterabende bieten sich ja zum Erzählen regelrecht an.
Auch ich möchte Dir heute eine kleine Geschichte mit auf den Weg geben. Irgendwer hat sie vor langer Zeit einmal in einer Fernsehsendung erzählt und ich gebe sie hier in der damals verwendeten Dialektfassung wieder. Für Leserinnen und Leser südlich des Weißwurstäquators dürfte das kein Problem sein. Doch ich hoffe, Du verstehst sie auch dann, wenn Du vielleicht eher ein Nordlicht bist.

Dass da Schorschi a bisserl a Wuida war, war eigentlich in da ganzen Schui bekannt. Was hoaßt a Wuida? Er war hoid net so wia alle andern warn. Er hod hoid scho von kloa auf sein eignen Kopf g’habt. Wenn der Lehrer »Ruhe« g’sagt hod, hat des fürn Schorschi gar nix bedeit, wenn er no was zum Sagn g’habt hod. Na, as Mei hod er sie von Garneamd verbieten lassen. Dazua is vielleicht no kumma, dass er hoid net der Beste in der Klasse war.
2012… und die Erde dreht sich weiter!
Das Jahr 2012 tauchte zunächst im Titel einer Reihe esoterischer Bücher auf und ist heute in aller Munde. Ich selbst werde dazu nichts sagen, weil ich schlicht und einfach nicht weiß, was am 21. Dezember 2012 tatsächlich passiert. Ich weiß nur, dass die Welt sich im Umbruch befindet – doch das war schon immer so und wird wohl auch immer so sein, denn Leben ist ständige Veränderung.
Einen äußerst lesenswerten Artikel zu diesem Thema hat mein Freund Axel Wöhrle veröffentlicht. Er weist darauf hin, dass das Jahr 2012 ein Geschenk für uns alle sein kann, wenn wir Vertrauen haben – Vertrauen in uns selbst und Vertrauen ins Leben. Und heute habe ich im Blog Visionen leben dieses Video entdeckt, das ich gerne mit Dir teilen möchte:
Was genau sucht meine Seele?
Als der Postbote mir gestern ein kleines Päckchen in die Hand drückte und ich es bald darauf öffnete, dachte ich für einen kurzen Augenblick: »Ja, is’ denn heut’ scho’ Weihnachten?« Eine treue und liebe Leserin hatte mir ein Buch geschickt, das noch nicht einmal auf meinem Wunschzettel stand. Doch sie muss irgendwie gespürt haben, dass es genau das ist, was ich gerade jetzt brauche.
Es ist Ruediger Schaches neues Buch Der geheime Plan Ihres Lebens: Woher, wohin, warum? Schon die Aufmachung ist sehr edel. Sie erinnert sehr an »The Secret« vom gleichen Verlag. Und der Inhalt scheint mindestens ebenso wertvoll zu sein. Der Autor geht darin »der Frage nach: Was ist der Sinn meines individuellen Lebens? Er sagt, dass jeder Mensch einen persönlichen Seelenplan und damit seinen eigenen Bestimmungsweg zu einem erfüllten Leben besitzt.
Um diesem Weg zu folgen, müssen wir die Zeichen verstehen. Warum bisher alles genau so und nicht anders geschah, wie und warum die Seele Signale sendet und was sie sucht. Welche Bedeutung Familie, Körper, Begabungen und Fähigkeiten haben. Was bestimmte Ereignisse uns sagen.
Auf dem Weg zu erfüllten Wünschen und Sehnsüchten dürfen wir lernen, die Sprache des Lebens zu entschlüsseln und die große Ordnung hinter allem zu erkennen. Und wir können uns fragen: Was genau lernen wir aus den Beziehungen zu unseren Mitmenschen, welche Aufgabe liegt in den Begegnungen? Was muss in Ordnung gebracht, was soll erlebt und getan werden? Je mehr wir darüber wissen, umso bessere Entscheidungen werden wir treffen.«
Wann fühle ich mich geborgen?
Gabaretha hat es am 1. August in ihrem Artikel Gute Wunsch-Sterne im August bereits angekündigt und in der vergangenen Nacht auch ihre eigenen Erfahrungen mit uns geteilt. Auch die liebe Dori hat gestern darüber geschrieben. Die Rede ist von den Sternschnuppen, die in den vergangenen Nächten sehr gut zu beobachten waren.
Auch mich zog es gegen 2.00 Uhr heute früh auf unseren Balkon und ich schaute in den Himmel. Ringsheim lag stockfinster zu meinen Füßen, und als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten und ich die riesige Fülle an Sternen sah, war ich für einen Moment sprachlos. So klar, so nah. Millionen von Sternen funkelten, es war ein Lichtermeer, wie ich es in unseren Breiten nur selten erlebt habe.
Ich war so erfüllt von dem Schauspiel, dass ich alles andere um mich herum vergaß und nur noch diese atemberaubende Schönheit wahrnahm. Ich empfand eine riesige Freude und gleichzeitig einen tiefen Frieden. Und ich fühlte mich geborgen – so unendlich geborgen. Ich spürte plötzlich die Verbindung mit der Unendlichkeit des Universums, war ein Teil von ihm und für alle Zeit mit ihm verbunden. Nach einer gefühlten Ewigkeit des Staunens merkte ich erst, dass auch Ulrike auf den Balkon getreten war. Sie hatte Tränen in den Augen.
Bin ich religiös?
Gehst Du regelmäßig zur Kirche? Bist Du ein gläubiger Mensch? Und wie hältst Du persönlich es mit fremden Religionen? Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass es eine große Herausforderung ist, anderen Glaubensgemeinschaften mit Offenheit zu begegnen.
Evangelisch getauft, aber in einer sehr frei denkenden Familie groß geworden, habe ich schon recht früh Anhänger anderer Glaubensrichtungen kennen- und schätzen gelernt. Eine meiner ersten Freundinnen war neuapostolisch. Bei ihr trafen sich regelmäßig ganz liebe Menschen der verschiedensten Altersstufen und Konfessionen, um sich auszutauschen: Juden, Zeugen Jehovas, katholische und evangelische Christen, einmal sogar ein Moslem.
Später kam ich in Kontakt mit einem Anhänger von Scientology, der mich aber nicht überzeugen konnte, da mein Freiheitsbedürfnis längst größer war als die Sehnsucht, irgendwo »dazuzugehören«. Auch eine kurze Mitgliedschaft in einem Studienkreis rund um einen sehr faszinierenden Mann namens Gordon Freeman Fraser, der erst vor Kurzem im Alter von 91 Jahren starb, brachte zwar eine Fülle von Erkenntnissen und ein paar echte Freunde, doch wirklich »nachfolgen« wollte ich ihm nicht. Das war einfach nicht »mein Ding«.
Wer oder was ist Gott?
Gestern ging es beim Morgengedanken um das Thema Geduld. Und die brauchte ich auch, denn ich hatte beruflich einen Behördengang zu erledigen, und da kann man sich ja bekanntlich auf Wartezeiten gefasst machen. Was das mit dem heutigen Artikel zu tun hat? Das verrate ich Dir später. Jetzt erst einmal zur heutigen Frage – einer sehr spannenden Frage, wie ich meine. Ich wünsche Dir viel Vergnügen mit dem folgenden Gespräch zwischen mir und …
Hallo, mein Freund, ich brauche mal wieder deine Hilfe. Ich habe mir wie so oft etwas vorgenommen, das ein paar Nummern zu groß für mich ist. Doch bestimmt kannst du mir in dieser Sache den einen oder anderen Rat geben. Es handelt sich nämlich um eine Angelegenheit, in der sich niemand besser auskennt als du.
Grüß dich Jürgen, wo drückt denn der Schuh? Du weißt ja, ich habe immer ein offenes Ohr für dich und bin immer an deiner Seite. IMMER und ÜBERALL! Und ich freue mich, dass du dich so direkt an mich wendest. Das ist selten geworden in der heutigen Zeit. Viele deiner Mitmenschen kennen mich kaum noch. Was kann ich also für dich tun, mein Sohn?
Genau darum geht es: Dass dich viele nicht richtig kennen. Auch ich selbst zähle mich immer noch dazu. Ich habe in letzter Zeit sehr viel über dich nachgedacht. Ich versuchte herauszufinden, wie ich dich sehe und wie ich dich beschreiben würde. Und ich muss dir gestehen, das ist eine ganz schöne Herausforderung.
Wie lerne ich, mich selbst zu lieben?
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da bin i´ch gern dabei und bin schon gespannt, was du berichten wirst. bekomme ja auch...